Glossar für digitale Strategie, SEO, Webentwicklung und Software.

307 Fachbegriffe, verständlich erklärt von Jimmy James. Jeder Eintrag verweist auf verwandte Begriffe und auf die Leistung, zu der er gehört.

307 Begriffe

0–9

301-Weiterleitung

SEO

Eine 301-Weiterleitung leitet Besucher und Suchmaschinen dauerhaft von einer alten URL auf eine neue um. Der Statuscode steht für „Moved Permanently“ und sagt Google, dass die neue Adresse die alte ersetzt, sodass Linksignale weitgehend mitwandern. Beim Umzug auf eine neue Domain oder nach einem Relaunch sichert sie so die gewachsene Sichtbarkeit. Für vorübergehende Umleitungen ist der Statuscode 302 gedacht, wer ihn dauerhaft einsetzt, sendet ein unklares Signal. Ketten aus mehreren hintereinander geschalteten Weiterleitungen solltest du auflösen, weil sie Ladezeit und Crawl-Budget kosten.

SEO & Kundengewinnung

404-Fehler

SEO

Der Statuscode 404 meldet, dass unter einer aufgerufenen Adresse keine Seite existiert. Für gelöschte Inhalte ohne Nachfolger ist das völlig in Ordnung und schadet dem Rest der Website nicht. Ärgerlich wird es, wenn wichtige Seiten mit Backlinks oder internen Links ins Leere laufen, denn dann gehen Besucher und Linksignale verloren. Die Google Search Console listet solche Adressen im Bericht zur Seitenindexierung auf. Für Seiten mit Nachfolger richtest du eine 301-Weiterleitung ein, für alle anderen hilft eine freundliche Fehlerseite mit Suchfeld und Navigation.

SEO & Kundengewinnung

A

A/B-Test

Strategie & Marketing

Beim A/B-Test vergleicht man zwei Varianten einer Seite, eines Elements oder einer E-Mail, indem man sie zufällig verschiedenen Besuchern zeigt. Gemessen wird, welche Variante häufiger zu einer Conversion führt. So ersetzen Daten die Diskussion über Geschmack, etwa bei Überschriften, Buttons oder Formularlängen. Für belastbare Ergebnisse braucht es genug Besucher und eine ausreichende Laufzeit, sonst entscheidet der Zufall. Kleinen B2B-Websites fehlt dafür häufig der Traffic, dann helfen Nutzerinterviews oder eine Heatmap meist schneller weiter.

SEO & Kundengewinnung

Abnahme

Software & SaaS

Mit der Abnahme bestätigt der Auftraggeber, dass eine gelieferte Software oder Leistung den vereinbarten Anforderungen entspricht. Geprüft wird anhand vorher festgelegter Kriterien aus Lastenheft oder Pflichtenheft, am besten in einer Vorschauumgebung mit realistischen Daten. Gefundene Mängel hält ein Protokoll fest, getrennt nach Fehlern, die den Betrieb verhindern, und kleineren Punkten, die nachgebessert werden. Rechtlich kann die Abnahme Folgen haben, etwa für Zahlungen und Gewährleistung, deshalb regeln Verträge sie meist ausdrücklich. Wer ohne echte Tests unterschreibt, entdeckt Probleme oft erst im laufenden Betrieb.

Softwareentwicklung & SaaS

Abonnementmodell

Software & SaaS

Im Abonnementmodell bezahlen Kunden einen wiederkehrenden Betrag, etwa monatlich oder jährlich, für die laufende Nutzung einer Software oder Leistung. Bei SaaS ist es das übliche Preismodell, oft gestaffelt nach Nutzerzahl oder Funktionsumfang. Anbieter erhalten planbare Umsätze, Kunden niedrige Einstiegskosten und regelmäßige Updates. Über den Erfolg entscheidet vor allem, wie viele Kunden kündigen, denn eine hohe Abwanderung bremst das Wachstum und senkt den Customer Lifetime Value. Für die Abrechnung nutzt man in der Regel einen Zahlungsdienstleister, der wiederkehrende Zahlungen automatisch einzieht.

Softwareentwicklung & SaaS

Abschlussquote

Vertrieb & Automatisierung

Die Abschlussquote gibt an, welcher Anteil der Verkaufschancen am Ende zu einem Auftrag führt. Berechnet wird sie als Zahl der Abschlüsse geteilt durch die Zahl der Angebote oder qualifizierten Leads im selben Zeitraum. Die Kennzahl zeigt, wie gut Vertrieb und Angebot zum Markt passen, und dient als Grundlage für Umsatzprognosen aus der Sales Pipeline. Vergleichen sollte man nur Quoten mit gleicher Bezugsgröße, denn eine Quote auf Angebote fällt naturgemäß höher aus als eine auf alle Erstkontakte. Eng verwandt ist die Conversion-Rate aus dem Marketing.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Absprungrate

SEO

Die Absprungrate gibt an, welcher Anteil der Besuche ohne weitere Interaktion endet. Klassisch zählte jeder Besuch mit nur einem Seitenaufruf als Absprung. In Google Analytics 4 gilt dagegen jede Sitzung als Absprung, die kein Schlüsselereignis auslöst, nur eine Seite umfasst und nicht länger dauert als die eingestellte Schwelle, standardmäßig zehn Sekunden. Eine hohe Rate ist nicht automatisch schlecht, denn ein Blogartikel kann die Frage eines Lesers vollständig beantworten. Bewerten lässt sie sich nur im Zusammenhang mit der Suchintention und dem Ziel der jeweiligen Landingpage.

SEO & Kundengewinnung

Account-based Marketing (ABM)

Vertrieb & Automatisierung

Account-based Marketing richtet Marketing und Vertrieb auf eine feste Liste ausgewählter Zielunternehmen aus. Für jedes dieser Unternehmen, im Fachjargon Account genannt, werden die Entscheider ermittelt und mit eigens zugeschnittenen Inhalten, Anzeigen und persönlichen Kontakten angesprochen. Der Ansatz passt zu B2B-Anbietern mit hohen Auftragswerten und überschaubar vielen möglichen Kunden, bei denen sich der Aufwand pro Firma lohnt. Ohne enge Abstimmung zwischen Marketing und Vertrieb funktioniert ABM kaum, weil beide dieselben Accounts gleichzeitig bearbeiten. Die Auswahl der Zielfirmen baut auf einer klar beschriebenen Zielgruppe und Buyer Personas für die Entscheider auf.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Agile Softwareentwicklung

Software & SaaS

Agile Softwareentwicklung arbeitet in kurzen Zyklen, in denen jeweils ein lauffähiger Teil der Software entsteht und mit den Auftraggebern besprochen wird. Anforderungen dürfen sich unterwegs ändern und werden nach jedem Zyklus neu priorisiert. Zu den bekanntesten Methoden zählen Scrum und Kanban. Unternehmen sehen dadurch früh nutzbare Ergebnisse und bemerken Fehlentwicklungen, bevor viel Budget verbraucht ist. Das funktioniert allerdings nur, wenn auf Kundenseite jemand regelmäßig Zeit für Rückmeldungen und Entscheidungen hat.

Softwareentwicklung & SaaS

Alleinstellungsmerkmal (USP)

Strategie & Marketing

Das Alleinstellungsmerkmal, kurz USP für Unique Selling Proposition, ist eine Eigenschaft, die ein Angebot klar von vergleichbaren Angeboten abhebt. Es stützt die Positionierung und kann in der Methode, der Geschwindigkeit, einer Spezialisierung oder einem besonderen Service liegen. Entscheidend ist, dass Kunden den Unterschied wahrnehmen und er ihnen etwas nützt. Aussagen wie „hohe Qualität“ oder „persönliche Betreuung“ taugen selten als USP, weil fast jeder Wettbewerber sie verwendet. Prüfe dein Merkmal deshalb im Vergleich mit echten Mitbewerbern und übersetze es anschließend in ein verständliches Wertversprechen.

Digitale Strategie & Beratung

Alt-Text

SEO

Der Alt-Text ist eine kurze Beschreibung eines Bildes, die im Code im Attribut alt hinterlegt wird. Screenreader lesen ihn blinden und sehbehinderten Menschen vor, deshalb verlangen die WCAG eine Textalternative für jedes informative Bild, und Browser zeigen ihn an, wenn ein Bild nicht lädt. Google nutzt ihn außerdem, um Bilder zu verstehen und in der Bildersuche einzuordnen. Beschreibe sachlich, was das Bild zeigt und welche Information es trägt, und lass das Attribut bei reinen Schmuckgrafiken leer, anstatt es mit Keywords vollzustopfen.

SEO & Kundengewinnung

Anforderungsanalyse

Software & SaaS

Die Anforderungsanalyse klärt vor der Entwicklung, was eine Software leisten soll, für wen und unter welchen Bedingungen. Dazu gehören Gespräche mit späteren Nutzern, die Untersuchung bestehender Abläufe in einer Prozessanalyse und das Sammeln von Regeln, Datenfeldern und Sonderfällen. Das Ergebnis fließt in ein Lastenheft, in User Stories oder eine andere schriftliche Form. Ein Missverständnis, das hier auffällt, kostet ein Gespräch, nach dem Livegang dagegen oft Wochen an Nacharbeit. Typisch ist der Fehler, nur mit der Geschäftsführung zu sprechen und die Menschen zu übergehen, die täglich mit dem System arbeiten werden.

Digitale Strategie & Beratung

Angebotserstellung

Vertrieb & Automatisierung

Die Angebotserstellung umfasst alles von der Kalkulation über die Leistungsbeschreibung bis zum versandfertigen Dokument für den Kunden. In vielen Firmen entsteht ein Angebot noch aus einer alten Textvorlage, in die jemand die Preise einzeln eintippt, was Zeit kostet und Fehler begünstigt. Mit Textbausteinen, hinterlegten Preisen und einer Anbindung an das CRM ist ein Standardangebot in wenigen Minuten fertig. Gerade im B2B-Geschäft wirkt ein schnelles und fehlerfreies Angebot professionell und erhöht die Chance auf den Zuschlag. Mit einer elektronischen Signatur kann der Kunde außerdem direkt digital zusagen.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Ankertext

SEO

Den sichtbaren, anklickbaren Text eines Links nennt man Ankertext. Suchmaschinen leiten aus ihm ab, was die Zielseite behandelt, und Nutzer entscheiden danach, ob sie klicken. Formulierungen wie „hier klicken“ oder „mehr“ verschenken diese Chance, eine kurze Beschreibung wie „Preise für die Wartung“ hilft beiden Seiten. Bei internen Links darf der Ankertext ruhig das Thema der Zielseite nennen, bei Backlinks wirken lauter identische Ankertexte mit Suchbegriff dagegen schnell künstlich und damit verdächtig.

SEO & Kundengewinnung

API

Software & SaaS

Eine API (Application Programming Interface) ist eine definierte Schnittstelle, über die Programme miteinander kommunizieren. Sie legt fest, welche Anfragen ein System annimmt, in welchem Format die Daten ankommen und welche Antwort zurückgeht. So kann etwa ein CRM neue Kontakte aus einem Webformular übernehmen, ohne dass jemand sie abtippt. Wer Software einkauft, sollte nach einer gut dokumentierten API fragen, denn davon hängt ab, wie leicht sich das Werkzeug später mit anderen Systemen verbinden lässt.

Softwareentwicklung & SaaS

Attribution

Daten & Analyse

Attribution ordnet eine Conversion den Kanälen und Kontaktpunkten zu, die zu ihr beigetragen haben. Weil Interessenten mehrere Anzeigen, Artikel und E-Mails sehen, bevor sie anfragen, stellt sich die Frage, welchen Anteil jeder Touchpoint am Ergebnis hat. Einfache Modelle schreiben alles dem ersten oder letzten Kontakt zu, datengetriebene Modelle verteilen den Erfolg anhand statistischer Muster. Je nach Modell erscheinen Kanäle stärker oder schwächer, und Budgets wandern entsprechend. Im B2B bleibt ein Teil des Weges unsichtbar, deshalb lohnt im Formular die schlichte Frage, wie jemand auf das Unternehmen aufmerksam wurde.

SEO & Kundengewinnung

Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)

Recht & Datenschutz

Ein Auftragsverarbeitungsvertrag regelt, wie ein Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag eines Unternehmens verarbeitet. Die DSGVO verlangt ihn in Artikel 28 immer dann, wenn etwa ein Hoster, ein Newsletter-Anbieter oder ein SaaS-Anbieter mit diesen Daten arbeitet. Der Vertrag legt Zweck, Art der Daten, Schutzmaßnahmen und den Umgang mit Subunternehmern fest. Viele Anbieter stellen ihn standardisiert im Kundenkonto bereit oder machen ihn zum Teil ihrer Vertragsbedingungen, prüfen und ablegen sollte man ihn trotzdem selbst.

Websites & Webanwendungen

Authentifizierung

Software & SaaS

Authentifizierung prüft, ob jemand tatsächlich die Person ist, für die er sich bei der Anmeldung ausgibt. Klassisch geschieht das über Benutzername und Passwort, oft ergänzt um einen Code aus einer App oder einen Sicherheitsschlüssel. Davon zu unterscheiden ist die Autorisierung, die erst danach regelt, was die angemeldete Person laut Rechtekonzept tun darf. Bei Geschäftsanwendungen mit Kundendaten gilt ein Passwort allein als schwacher Schutz, deshalb sollte zusätzlich die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiv sein.

Softwareentwicklung & SaaS

B

B2B-Marketing

Strategie & Marketing

B2B-Marketing richtet sich an Unternehmen als Kunden und unterscheidet sich deutlich von der Ansprache privater Verbraucher. Kaufentscheidungen dauern länger, betreffen höhere Summen und werden meist von mehreren Personen getroffen, vom Fachanwender bis zur Geschäftsführung. Deshalb zählen Fachwissen, Referenzen und persönliche Kontakte mehr als emotionale Kampagnen. Erfolgreiche Teams stimmen Marketing und Vertrieb eng ab, damit Leads nicht zwischen beiden Abteilungen versanden. Für große Zielkunden lohnt sich zusätzlich Account-based Marketing, das sich auf einzelne Firmen konzentriert.

Digitale Strategie & Beratung

Backend

Websites & Webentwicklung

Als Backend bezeichnet man den serverseitigen Teil einer Anwendung, den Nutzer nie direkt zu sehen bekommen. Dort laufen Geschäftslogik und Rechteprüfung, dort werden Daten in der Datenbank gespeichert und Anfragen anderer Systeme beantwortet. Das Frontend holt sich seine Daten über eine API vom Backend und schickt Eingaben dorthin zurück. Von der Qualität des Backends hängt ab, ob Daten sicher, vollständig und schnell verfügbar sind. Wenn ein Anbieter vom „Admin-Backend“ eines CMS spricht, meint er dagegen meist nur die Verwaltungsoberfläche für Redakteure.

Websites & Webanwendungen

Backup

Software & SaaS

Ein Backup ist eine Sicherheitskopie von Daten, mit der sich nach Datenverlust, Fehlbedienung oder Angriff ein früherer Stand wiederherstellen lässt. Bewährt hat sich die 3-2-1-Regel, also drei Kopien auf zwei verschiedenen Medien, davon eine an einem anderen Ort. Gefährlich ist ein Backup, das nie getestet wurde und sich im Ernstfall nicht zurückspielen lässt. Bei einer Datenbank sollte außerdem klar sein, wie viele Stunden Datenverlust im schlimmsten Fall vertretbar sind. Auch bei SaaS ist ein regelmäßiger eigener Datenexport sinnvoll, weil nicht jeder Anbieter versehentlich gelöschte Daten zurückholt.

Softwareentwicklung & SaaS

Barrierefreiheit (Accessibility)

Websites & Webentwicklung

Barrierefreiheit bedeutet, dass Menschen eine Website unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen nutzen können. Dazu gehört, dass sich alles per Tastatur bedienen lässt, Screenreader die Inhalte vorlesen können, Kontraste ausreichen und Bilder einen Alt-Text haben. Davon profitieren auch ältere Menschen und alle, die gerade mit einer Hand am Smartphone oder bei grellem Sonnenlicht lesen. Als Maßstab dienen meist die WCAG, für bestimmte Angebote ist außerdem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz zu beachten. Ob und in welchem Umfang es für dein Unternehmen gilt, lässt du am besten im Einzelfall prüfen.

Websites & Webanwendungen

Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)

Recht & Datenschutz

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) setzt eine EU-Richtlinie um und verlangt, dass bestimmte Produkte und Dienstleistungen barrierefrei nutzbar sind. Für Websites betrifft es vor allem Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, die nach dem 28. Juni 2025 für Verbraucher erbracht werden, also etwa Online-Shops. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Umsatz oder Bilanzsumme sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Als fachlicher Maßstab für Barrierefreiheit im Web gelten die WCAG. Ob ein Angebot unter das Gesetz fällt, sollte man im Einzelfall prüfen.

Websites & Webanwendungen

Benutzerverwaltung

Software & SaaS

In der Benutzerverwaltung legen Administratoren die Konten einer Software an und bearbeiten, sperren oder löschen sie. Dort vergeben sie Rollen, setzen Passwörter zurück und sehen, wer zuletzt aktiv war. Für Unternehmen hängt daran vor allem die Frage, ob ausgeschiedene Mitarbeiter ihren Zugang sofort verlieren. Achte darauf, dass die Rollen aus dem Rollen- und Rechtekonzept dort sauber abgebildet sind und Austritte zuverlässig zur Sperrung führen. Mit Single Sign-on lässt sich ein Großteil dieser Arbeit zentral über einen Identitätsanbieter erledigen.

Softwareentwicklung & SaaS

Bestandsaufnahme (Audit)

Strategie & Marketing

Eine Bestandsaufnahme, auch Audit genannt, erfasst systematisch den Ist-Zustand einer Website, einer Software oder eines Prozesses, bevor etwas verändert wird. Dazu gehören technische Prüfungen, Kennzahlen, vorhandene Inhalte und Gespräche mit den Menschen, die täglich damit arbeiten. Erst mit diesem Bild lassen sich Probleme richtig gewichten und Aufwände realistisch schätzen. Wer ohne Bestandsaufnahme startet, löst leicht die falschen Probleme oder übersieht Abhängigkeiten. Bei Websites gehört meist ein Content-Audit dazu, bei internen Abläufen eine Prozessanalyse.

Digitale Strategie & Beratung

Bildoptimierung

Websites & Webentwicklung

Bildoptimierung sorgt dafür, dass Bilder auf einer Website möglichst klein und trotzdem scharf ausgeliefert werden. Dazu gehört, Fotos auf die tatsächlich angezeigte Größe zu verkleinern, sie zu komprimieren und moderne Formate wie WebP zu verwenden. Über responsive Bildangaben erhält ein Smartphone eine kleinere Datei als ein großer Monitor. Weil Bilder oft den größten Teil der Datenmenge einer Seite ausmachen, lässt sich die Ladezeit hier meist am einfachsten verbessern. Vergiss dabei den Alt-Text nicht und gib Breite und Höhe an, damit kein Layout-Shift entsteht.

Websites & Webanwendungen

Briefing

Strategie & Marketing

Ein Briefing ist die schriftliche Auftragsbeschreibung, mit der ein Unternehmen eine Agentur, einen Dienstleister oder ein internes Team informiert. Es enthält Ziel, Ausgangslage, Zielgruppe, Rahmenbedingungen, Budget und Termine sowie die Frage, woran der Erfolg gemessen wird. Ein gutes Briefing spart Abstimmungsrunden, weil alle Beteiligten vom gleichen Verständnis ausgehen. Unklare Briefings führen dagegen zu Nachträgen und zu Ergebnissen, die am Bedarf vorbeigehen. Bei Softwareprojekten entsteht daraus nach einer Anforderungsanalyse oft ein Lastenheft.

Digitale Strategie & Beratung

Buyer Persona

Strategie & Marketing

Eine Buyer Persona ist ein halbfiktives Profil eines typischen Käufers, gestützt auf Kundengespräche, Vertriebsdaten und Marktwissen. Sie beschreibt Aufgaben, Ziele und Einwände dieser Person sowie die Fragen, die sie vor einer Kaufentscheidung stellt. Damit wird die abstrakte Zielgruppe greifbar, und Marketing wie Vertrieb denken an dieselben Menschen. Im B2B braucht man häufig mehrere Personas, zum Beispiel eine für den Geschäftsführer und eine für die Fachabteilung. Oft enthalten Personas ausgedachte Details wie Hobbys, während die echten Kaufgründe fehlen, die man für die Customer Journey braucht.

Digitale Strategie & Beratung

C

Caching

Websites & Webentwicklung

Caching bedeutet, dass einmal erzeugte oder geladene Daten zwischengespeichert werden, um sie beim nächsten Zugriff schneller bereitzustellen. Das passiert an mehreren Stellen, etwa im Browser des Besuchers, auf dem Server oder in einem CDN. Das System muss eine Seite dann nicht jedes Mal neu berechnen und spart so Zeit und Rechenleistung. Die Kehrseite zeigt sich nach Änderungen, wenn Besucher noch die alte Fassung sehen. Lege deshalb fest, wie lange welche Dateien gespeichert werden dürfen, und versieh Skripte und Stylesheets nach jedem Deployment mit einer neuen Versionskennung.

Websites & Webanwendungen

Call to Action (CTA)

Strategie & Marketing

Ein Call to Action, kurz CTA, fordert den Besucher ausdrücklich zu einem nächsten Schritt auf, meist als Button oder Textlink. Beispiele sind „Termin vereinbaren“, „Angebot anfordern“ oder „Leitfaden herunterladen“. Fehlt eine klare Aufforderung, bleiben viele Besucher unentschlossen und verlassen die Seite wieder. Ein guter CTA sagt konkret, was nach dem Klick passiert, und passt zur Phase, in der sich der Besucher gerade befindet. Zu viele gleichrangige Buttons auf einer Seite schwächen die Nutzerführung und senken die Conversion-Rate.

Websites & Webanwendungen

Canonical-Tag

SEO

Mit dem Canonical-Tag gibt eine Seite im HTML-Kopf an, welche URL als Originalversion ihres Inhalts gelten soll. Nötig wird das, wenn derselbe Inhalt unter mehreren Adressen erreichbar ist, etwa mit UTM-Parametern, mit und ohne Schrägstrich am Ende oder als Druckversion. Suchmaschinen bündeln die Signale auf der angegebenen URL und zeigen meist nur diese an, was Probleme mit Duplicate Content entschärft. Google behandelt den Tag als Hinweis und kann davon abweichen, etwa wenn er auf eine weitergeleitete oder per Noindex gesperrte Seite zeigt, daher sollte jede Seite auf sich selbst oder ihr Original verweisen.

SEO & Kundengewinnung

Captcha

Websites & Webentwicklung

Mit einem Captcha soll eine Website erkennen, ob ein Mensch oder ein automatisiertes Programm ein Formular abschickt. Klassische Varianten verlangen, verzerrte Zeichen abzutippen oder bestimmte Bilder anzuklicken, neuere Verfahren bewerten das Verhalten im Hintergrund. Sichtbare Aufgaben nerven Besucher, kosten mitunter Anfragen und können Menschen mit Einschränkungen ausschließen, was die Barrierefreiheit berührt. Bei Diensten externer Anbieter solltest du außerdem prüfen lassen, welche Daten übertragen werden und ob eine Einwilligung nötig ist. Für einfache Kontaktformulare reicht oft schon ein Honeypot.

Websites & Webanwendungen

Chatbot

AI

Ein Chatbot ist ein Programm, das sich mit Menschen per Text oder Sprache unterhält, zum Beispiel auf einer Website oder in einem Messenger. Ältere Chatbots folgen festen Entscheidungsbäumen, neuere nutzen ein Sprachmodell und verstehen frei formulierte Fragen. Im Kundenservice beantworten sie Standardfragen rund um die Uhr und nehmen Anliegen auf, bevor ein Mitarbeiter übernimmt. Damit ein Bot keine falschen Auskünfte gibt, sollte er auf geprüfte Inhalte zugreifen, beispielsweise über RAG, und schwierige Fälle an einen Menschen übergeben. Bei KI-gestützten Bots verlangt die KI-Verordnung außerdem einen Hinweis, dass Nutzer mit einer KI kommunizieren, sofern das nicht ohnehin offensichtlich ist.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

CI/CD

Software & SaaS

CI/CD steht für Continuous Integration und Continuous Delivery oder Deployment und beschreibt automatisierte Abläufe vom geschriebenen Code bis zur laufenden Anwendung. Bei der Continuous Integration führt das Team Änderungen häufig in Git zusammen, und jede davon wird automatisch gebaut und getestet. Continuous Delivery sorgt dafür, dass jeder geprüfte Stand jederzeit veröffentlicht werden kann, beim Continuous Deployment geschieht das Deployment sogar ohne manuellen Schritt. Unternehmen bekommen so kleinere, häufigere Updates mit geringerem Risiko. Voraussetzung ist eine verlässliche Testautomatisierung, sonst landen Fehler nur schneller beim Kunden.

Softwareentwicklung & SaaS

Click-Through-Rate (CTR)

SEO

Die Click-Through-Rate, kurz CTR, beschreibt den Anteil der Klicks an allen Einblendungen eines Suchergebnisses oder einer Anzeige. Wird ein Ergebnis hundertmal angezeigt und fünfmal angeklickt, liegt die CTR bei fünf Prozent. In der Google Search Console siehst du sie für jede Seite und jede Suchanfrage. Sie hängt stark von der Position und den übrigen Elementen der Suchergebnisseite ab, lässt sich aber über einen aussagekräftigen Title-Tag und eine passende Meta-Description beeinflussen. Eine niedrige CTR trotz guter Platzierung deutet oft darauf hin, dass das Suchergebnis die Frage des Suchenden verfehlt.

SEO & Kundengewinnung

Cloud-Computing

Software & SaaS

Unter Cloud-Computing versteht man die Nutzung von Rechenleistung, Speicher und Software über das Internet, die ein Anbieter in seinen Rechenzentren bereitstellt. Abgerechnet wird meist nach Verbrauch oder als fester Monatsbetrag, und Kapazitäten lassen sich je nach Bedarf erhöhen oder senken. Grob unterscheidet man Infrastruktur (IaaS), Plattformen (PaaS) und fertige Anwendungen als SaaS. Unternehmen sparen damit eigene Server und gewinnen Skalierbarkeit, müssen aber klären, wo ihre Daten liegen. Bei Anbietern außerhalb der EU berührt das auch die Frage der Drittlandübermittlung.

Softwareentwicklung & SaaS

Content Delivery Network (CDN)

Websites & Webentwicklung

Ein Content Delivery Network ist ein Verbund von Servern an vielen Standorten, die Kopien von Website-Inhalten vorhalten und an Besucher ausliefern. Eine Anfrage beantwortet in der Regel der Server, der dem Besucher am nächsten liegt, was die Wege verkürzt und die Ladezeit senkt. Gleichzeitig entlastet das Netz den eigentlichen Server und fängt Lastspitzen oder Angriffe besser ab. Besonders gut eignen sich unveränderliche Dateien wie Bilder, Skripte oder ganze statische Seiten. Nach Änderungen zeigt das Caching im CDN allerdings noch die alten Kopien, bis sie abgelaufen sind oder von Hand geleert werden.

Websites & Webanwendungen

Content-Audit

SEO

Bei einem Content-Audit wird der gesamte Inhalt einer Website systematisch erfasst und bewertet. Grundlage ist eine Liste aller URLs mit Kennzahlen wie Zugriffen, Rankings, Backlinks und Anfragen. Für jede Seite fällt dann die Entscheidung, ob sie bleibt, überarbeitet, mit einer anderen zusammengelegt oder entfernt wird. Sinnvoll ist ein Audit vor einem SEO-Relaunch oder wenn die Besucherzahlen trotz neuer Beiträge stagnieren. Wer Seiten löscht, die noch Links oder Besucher haben, sollte vorher eine 301-Weiterleitung einrichten, sonst verpufft deren Wert.

SEO & Kundengewinnung

Content-Management-System (CMS)

Websites & Webentwicklung

Ein Content-Management-System, kurz CMS, ist eine Software, mit der du Inhalte einer Website ohne Programmierkenntnisse anlegen, ändern und veröffentlichen kannst. Redakteure arbeiten in einer Verwaltungsoberfläche, während das System Texte, Bilder und Seitenstruktur meist in einer Datenbank speichert und über Vorlagen ausspielt. Marketing und Vertrieb können so Inhalte selbst pflegen, ohne für jede Kleinigkeit einen Entwickler zu beauftragen. Das bekannteste Beispiel ist WordPress, daneben gibt es Varianten wie das Headless CMS, das Inhalte nur als Daten liefert. Kläre vor der Auswahl, wie viele Rollen, Sprachen und Freigabeschritte du wirklich brauchst.

Websites & Webanwendungen

Content-Marketing

Strategie & Marketing

Content-Marketing heißt, Interessenten mit nützlichen Inhalten zu gewinnen, etwa mit Fachartikeln, Leitfäden, Fallbeispielen oder Videos. Die Inhalte beantworten echte Fragen der Zielgruppe und zeigen nebenbei die Kompetenz des Absenders. Im B2B, wo Entscheider sich lange vorab informieren, entsteht so Vertrauen, bevor der erste Kontakt zum Vertrieb stattfindet. Einzelne Artikel ohne Plan bringen wenig, besser wirken zusammenhängende Themencluster, die eine klare Suchintention bedienen. Prüfe regelmäßig in einem Content-Audit, welche Inhalte noch gelesen werden und welche veraltet sind.

Digitale Strategie & Beratung

Conversion

Strategie & Marketing

Eine Conversion ist eine gewünschte Handlung, die ein Besucher auf einer Website ausführt, zum Beispiel eine Anfrage absenden, einen Termin buchen oder einen Newsletter abonnieren. Welche Handlung als Conversion zählt, legt das Unternehmen selbst fest, passend zu seinen Zielen. Im B2B sind direkte Onlinekäufe selten, deshalb misst man häufig Zwischenschritte wie Downloads oder Anrufe. Sichtbar werden Conversions erst durch ein sauberes Conversion-Tracking. Ihr Anteil an allen Besuchen ergibt die Conversion-Rate.

SEO & Kundengewinnung

Conversion-Rate

Strategie & Marketing

Die Conversion-Rate gibt an, wie viel Prozent der Besucher zu Anfragenden, Käufern oder Abonnenten werden. Man berechnet sie, indem man die Zahl der Conversions durch die Zahl der Besuche oder Nutzer teilt und mit hundert multipliziert. Sie verrät, wie gut eine Seite aus Besuchern Anfragen macht, und eignet sich für Vergleiche über längere Zeiträume. Pauschale Richtwerte helfen wenig, weil Branche, Angebot und Herkunft der Besucher stark variieren. Steigern lässt sie sich durch klarere Texte, kürzere Formulare und einen sichtbaren Call to Action.

SEO & Kundengewinnung

Conversion-Tracking

Daten & Analyse

Conversion-Tracking misst, wie oft Besucher eine festgelegte Zielhandlung ausführen und aus welcher Quelle sie gekommen sind. Dazu meldet die Website beim Absenden eines Formulars, beim Klick auf die Telefonnummer oder bei einer Terminbuchung ein Ereignis an das Messwerkzeug. So erkennen Unternehmen, welche Werbeausgaben sich lohnen, und Plattformen wie Google Ads richten ihre Gebote daran aus. Häufig zählt eine Danke-Seite, die man auch ohne Formularversand aufrufen kann, Conversions doppelt oder falsch. Wer im CRM zusätzlich festhält, welche Anfragen später zu Aufträgen werden, kann Kampagnen nach echtem Umsatz bewerten.

SEO & Kundengewinnung

Core Update

SEO

Ein Core Update ist eine umfassende Änderung an den zentralen Rankingsystemen, die Google mehrmals im Jahr ankündigt. Anders als bei Updates gegen Spam bewertet Google dabei die Qualität von Inhalten insgesamt neu, ohne bestimmte Websites ins Visier zu nehmen. Das Ausrollen dauert meist mehrere Tage bis Wochen, und Rankings können sich in beide Richtungen deutlich verschieben. Verluste bedeuten laut Google nicht zwingend einen Fehler, oft werden andere Seiten schlicht als hilfreicher eingestuft. Werte die Daten in der Google Search Console frühestens eine Woche nach Abschluss aus und orientiere dich bei Verbesserungen an Kriterien wie E-E-A-T.

SEO & Kundengewinnung

Core Web Vitals

SEO

Unter dem Namen Core Web Vitals fasst Google drei Kennzahlen zur Nutzererfahrung zusammen. Largest Contentful Paint steht für das Laden, Interaction to Next Paint für die Reaktionsfähigkeit und Cumulative Layout Shift für die optische Stabilität. Eine Seite besteht die Prüfung, wenn mindestens 75 Prozent der echten Aufrufe in Chrome die Grenzwerte einhalten. Laborwerte helfen bei der Fehlersuche, für die Bewertung zählen aber die Felddaten, die auch in der Search Console auftauchen. Google betont selbst, dass gute Messwerte hilfreiche Inhalte nicht aufwiegen, sie wirken eher als Zusatzsignal.

SEO & Kundengewinnung

Corporate Design

Strategie & Marketing

Corporate Design meint das einheitliche visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens, von Logo, Farben und Schriften bis zu Bildsprache und Layoutregeln. Es sorgt dafür, dass Website, Angebote, Präsentationen und Briefpapier erkennbar zusammengehören. Ein stimmiger Auftritt wirkt professionell und macht ein Unternehmen über alle Kanäle wiedererkennbar. Festgehalten werden die Regeln in einem Styleguide, für digitale Produkte zusätzlich in einem Design-System. Achte darauf, dass Farbkombinationen auch am Bildschirm gut lesbar sind und die Webfonts für die Nutzung im Web lizenziert sind.

Digitale Strategie & Beratung

Cost per Click (CPC)

Strategie & Marketing

Cost per Click (CPC) ist der Preis, den ein Werbetreibender zahlt, wenn jemand auf seine Anzeige klickt. In Google Ads entsteht dieser Preis in einer Auktion, bei der neben dem Gebot auch die Qualität von Anzeige und Zielseite zählt. Im B2B können Klicks auf gefragte Suchbegriffe teuer sein, deshalb lohnt sich eine sorgfältige Auswahl der Keywords. Ein günstiger Klick nützt wenig, wenn die Zielseite keine Anfragen erzeugt. Wichtiger als der Klickpreis sind die Kosten pro Lead und pro gewonnenem Kunden.

Digitale Strategie & Beratung

Cost per Lead (CPL)

Strategie & Marketing

Mit Cost per Lead, abgekürzt CPL, misst man die durchschnittlichen Kosten für einen gewonnenen Lead. Man ermittelt ihn, indem man die Ausgaben einer Kampagne oder eines Kanals auf die erzeugten Kontakte verteilt. Die Kennzahl erlaubt einen schnellen Vergleich zwischen Kanälen wie Google Ads, LinkedIn oder Messen. Ein niedriger CPL ist allerdings wertlos, wenn die Kontakte nie kaufen. Betrachte ihn deshalb immer zusammen mit dem Anteil qualifizierter Leads und der späteren Abschlussquote.

Digitale Strategie & Beratung

Crawl-Budget

SEO

Das Crawl-Budget beschreibt, wie viele URLs einer Website eine Suchmaschine in einer gewissen Zeitspanne crawlen kann und will. Es ergibt sich aus der Last, die der Server verkraftet, und aus dem Interesse von Google an den Inhalten, das unter anderem von Beliebtheit und Aktualität abhängt. Für die meisten Unternehmensseiten ist es laut Google kein Engpass, spürbar wird es erst bei sehr großen Shops, Portalen oder Websites mit vielen automatisch erzeugten URLs. Verschwendet wird es vor allem durch Parameter-URLs, Weiterleitungsketten und doppelte Inhalte, die der Crawler unnötig abarbeitet.

SEO & Kundengewinnung

Crawler

SEO

Hinter dem Begriff Crawler steckt ein Programm, das automatisch Webseiten abruft und den Links darauf folgt, um neue und geänderte Inhalte zu entdecken. Der bekannteste ist der Googlebot, daneben sind der Bingbot und zunehmend Crawler von KI-Anbietern unterwegs. Jeder Crawler meldet sich mit einer Kennung, dem User-Agent, über die Websitebetreiber ihn in der robots.txt einzeln ansprechen und vom Crawling bestimmter Bereiche ausschließen können. Weil sich auch Spam-Bots als Googlebot ausgeben, verrät erst ein Abgleich der IP-Adressen in den Server-Logs, ob ein Zugriff wirklich von Google stammt.

SEO & Kundengewinnung

Crawling

SEO

Crawling nennt man den Vorgang, bei dem Suchmaschinen eine Website Seite für Seite abrufen und dabei Links, Sitemaps und Weiterleitungen folgen. Erst was gecrawlt wurde, kann Google bewerten und in den Index aufnehmen. Wie reibungslos das klappt, hängt von einer klaren Linkstruktur, schnellen Serverantworten und dem Verzicht auf Fallen wie endlose Filterkombinationen ab. Ob Google eine bestimmte Seite schon besucht hat und welche Probleme dabei auftraten, zeigt die URL-Prüfung in der Google Search Console.

SEO & Kundengewinnung

CRM (Customer Relationship Management)

Vertrieb & Automatisierung

Ein CRM ist die Software, in der ein Unternehmen Kontakte, Gespräche und Verkaufschancen an einer Stelle verwaltet. Jeder Anruf, jede E-Mail und jedes Angebot hängt am jeweiligen Kundendatensatz, sodass auch Kollegen den aktuellen Stand sofort sehen. Für B2B-Firmen mit langen Entscheidungswegen ist das die Grundlage, um keinen Interessenten aus den Augen zu verlieren und die Sales Pipeline verlässlich zu planen. Ein CRM taugt nur so viel wie die Einträge des Teams, deshalb funktioniert ein schlanker Start mit wenigen Pflichtfeldern und klaren Regeln zur Datenqualität besser als ein überladenes System.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

CSS

Websites & Webentwicklung

Mit CSS, kurz für Cascading Style Sheets, legst du fest, wie die Inhalte einer HTML-Seite aussehen. Die Sprache steuert Farben, Schriften, Abstände und das Layout, also etwa ob Elemente nebeneinander oder untereinander stehen. Der Begriff Kaskade beschreibt die Regeln, nach denen der Browser entscheidet, welche von mehreren passenden Anweisungen gilt. Über Media Queries passt CSS die Darstellung an verschiedene Bildschirme an und bildet so die Grundlage für Responsive Webdesign. Bei größeren Projekten hilft es, Farben und Abstände zentral als Variablen zu pflegen, am besten abgeleitet aus einem Design-System.

Websites & Webanwendungen

Cumulative Layout Shift (CLS)

SEO

Cumulative Layout Shift erfasst, wie stark sich Inhalte während des Ladens und der Nutzung unerwartet verschieben. Der Wert hat keine Einheit, Google stuft bis 0,1 als gut und über 0,25 als schlecht ein. Im Alltag lässt dann etwa ein nachgeladenes Element den Text verrutschen, und der Finger trifft den falschen Knopf. Typische Ursachen sind Bilder ohne feste Breite und Höhe, spät eingefügte Werbung und Webfonts, die beim Austausch der Schrift die Textlänge verändern. Auch ein Cookie-Banner, der beim Erscheinen den Seiteninhalt nach unten schiebt, verschlechtert den Wert in den Core Web Vitals.

SEO & Kundengewinnung

Customer Acquisition Cost (CAC)

Strategie & Marketing

Customer Acquisition Cost, kurz CAC, sind die durchschnittlichen Kosten, die ein Unternehmen aufwendet, um einen neuen Kunden zu gewinnen. Dazu zählen Werbebudgets, Tools, Agenturkosten und anteilig die Arbeitszeit von Marketing und Vertrieb, umgelegt auf die gewonnenen Neukunden. Wer nur die Werbeausgaben einrechnet, unterschätzt die echten Kosten deutlich. Einordnen lässt sich der Wert erst im Vergleich mit dem Customer Lifetime Value, denn ein Kunde sollte über die Zeit mehr einbringen, als seine Gewinnung gekostet hat. Anders als beim Cost per Lead zählen hier nur tatsächlich gewonnene Kunden.

Digitale Strategie & Beratung

Customer Journey

Strategie & Marketing

Die Customer Journey beschreibt den Weg, den ein Kunde vom ersten Bewusstsein für ein Problem bis zum Kauf und darüber hinaus zurücklegt. Unterwegs begegnet er dem Unternehmen an verschiedenen Touchpoints, etwa in der Google-Suche, auf der Website, im Gespräch mit dem Vertrieb oder über eine Empfehlung. Im B2B verläuft dieser Weg selten geradlinig und betrifft in der Regel mehrere Beteiligte. Wer die Journey kennt, sieht, wo Interessenten abspringen und welche Inhalte ihnen fehlen. Daten aus Web-Analytics und Gespräche mit Bestandskunden ergänzen sich dabei gut.

Digitale Strategie & Beratung

Customer Lifetime Value (CLV)

Strategie & Marketing

Der Customer Lifetime Value (CLV) beziffert den Wert, den ein Kunde über die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung für ein Unternehmen erwirtschaftet. In die Berechnung fließen durchschnittlicher Umsatz oder Deckungsbeitrag, Kaufhäufigkeit und die erwartete Laufzeit ein. Die Kennzahl zeigt, wie viel ein Unternehmen für die Gewinnung eines Kunden ausgeben kann, ohne Verlust zu machen. Deshalb setzt man sie fast immer ins Verhältnis zu den Akquisekosten (CAC). Besonders aussagekräftig ist der CLV bei einem Abonnementmodell, weil jeder verlängerte Monat den Wert direkt erhöht.

Digitale Strategie & Beratung

D

Dashboard

Vertrieb & Automatisierung

Ein Dashboard fasst die wichtigsten Kennzahlen eines Bereichs auf einer Bildschirmseite zusammen, in Form von Diagrammen, Zahlenkacheln und kurzen Tabellen. Die Daten kommen automatisch aus angebundenen Systemen, sodass niemand Listen von Hand zusammenkopieren muss. Für Führungskräfte ist das der schnellste Weg, den Stand von Vertrieb, Marketing oder Projekten zu überblicken. Ein gutes Dashboard beantwortet wenige klare Fragen und zeigt pro Ansicht nur die KPIs, aus denen eine Entscheidung folgt. Erklärungen und Vergleiche liefert ergänzend das Reporting.

Softwareentwicklung & SaaS

Datenbank

Software & SaaS

In einer Datenbank speichert eine Anwendung ihre Informationen dauerhaft und geordnet, damit sie sich schnell finden, ändern und auswerten lassen. Am weitesten verbreitet sind relationale Datenbanken, die Daten in Tabellen mit Zeilen und Spalten ablegen und mit SQL abgefragt werden. Daneben gibt es dokumentenorientierte und spezialisierte Systeme wie die Vektordatenbank. Für ein Unternehmen ist die Datenbank oft wertvoller als der Programmcode, denn darin stecken Kunden, Aufträge und die gesamte Historie. Ein regelmäßig getestetes Backup gehört deshalb zur Grundausstattung.

Softwareentwicklung & SaaS

Datenexport

Software & SaaS

Ein Datenexport überträgt Informationen aus einer Anwendung in ein Format, das andere Programme lesen können, etwa CSV, Excel, JSON oder XML. Unternehmen brauchen ihn für Auswertungen, für den Wechsel zu einem anderen System oder als zusätzliche Sicherung. Besonders bei SaaS sollte man vor Vertragsabschluss prüfen, ob sich wirklich alle Daten exportieren lassen, einschließlich Dateien, Verläufen und Verknüpfungen. Für personenbezogene Daten gibt die DSGVO den betroffenen Personen unter bestimmten Voraussetzungen ein Recht auf Datenübertragbarkeit, und für den Wechsel zwischen Cloud- und SaaS-Anbietern regelt seit September 2025 zusätzlich der EU Data Act den Datenexport. Ein Export, der nur Teile enthält oder Umlaute falsch kodiert, macht einen späteren Umzug mühsam.

Softwareentwicklung & SaaS

Datenmodell

Software & SaaS

Ein Datenmodell beschreibt, welche Arten von Informationen eine Software speichert und wie sie zusammenhängen. Es legt fest, welche Objekte es gibt, etwa Kunden, Verträge oder Rechnungen, welche Felder sie besitzen und ob ein Kunde mehrere Verträge haben kann. Aus dem Modell entsteht später die Struktur der Datenbank. Fehler im Modell sind teuer, weil jede Funktion darauf aufbaut und eine nachträgliche Änderung viele Teile des Codes betrifft. Das Datenmodell gehört deshalb in die Anforderungsanalyse, noch bevor die erste Zeile Code entsteht.

Softwareentwicklung & SaaS

Datenqualität

Vertrieb & Automatisierung

Datenqualität beschreibt, wie vollständig, korrekt, aktuell und einheitlich die Daten eines Unternehmens sind. Mängel erkennt man an fehlenden Ansprechpartnern, veralteten Telefonnummern oder Firmen, die mehrfach angelegt wurden. Alles, was darauf aufbaut, leidet darunter, vom Reporting über Automatisierungen bis zur persönlichen Ansprache. Gute Daten entstehen vor allem bei der Eingabe, zum Beispiel durch Pflichtfelder, Auswahllisten für wiederkehrende Werte und eine automatische Prüfung auf Dubletten.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Datenschutzerklärung

Recht & Datenschutz

Die Datenschutzerklärung informiert Besucher darüber, welche personenbezogenen Daten eine Website verarbeitet, zu welchem Zweck und auf welcher Rechtsgrundlage. Die Pflicht dazu ergibt sich aus den Informationspflichten der DSGVO in Artikel 13 und 14. Sie muss zu dem passen, was die Seite tatsächlich tut, also zu Formularen, Hosting, eingebundenen Schriften und Analysewerkzeugen. Nach jeder technischen Änderung lohnt deshalb ein Abgleich, sonst beschreibt der Text bald eine Website, die es so nicht mehr gibt.

Websites & Webanwendungen

Deployment

Websites & Webentwicklung

Mit Deployment ist das Ausrollen einer neuen Softwareversion auf einen Server gemeint, bis sie für Nutzer verfügbar ist. Dazu gehören je nach Projekt der Build, das Hochladen der Dateien, Änderungen an der Datenbank und das Leeren von Zwischenspeichern. Je häufiger und kleiner die Auslieferungen ausfallen, desto geringer ist das Risiko jeder einzelnen. In professionellen Projekten läuft das Deployment automatisiert über eine CI/CD-Pipeline, die vorher Tests ausführt. Halte immer einen Weg zurück zur letzten funktionierenden Version bereit und spiele Änderungen zuerst in der Vorschauumgebung ein.

Websites & Webanwendungen

Design-System

Websites & Webentwicklung

Ein Design-System bündelt wiederverwendbare Bausteine und Regeln, nach denen alle Oberflächen eines Unternehmens gestaltet und gebaut werden. Es enthält Grundwerte aus dem Corporate Design wie Farben, Schriften und Abstände sowie fertige Komponenten wie Buttons, Formularfelder oder Tabellen, oft direkt als Code. Design und Entwicklung greifen so auf dieselbe Quelle zurück, was neue Seiten beschleunigt und Abweichungen verhindert. Ein Styleguide beschreibt vor allem die Gestaltung, das Design-System ergänzt Code und Anwendungsregeln. Sinnvoll wird das bei mehreren Produkten oder einem wachsenden UI, für eine kleine Website genügt oft ein schlanker Styleguide.

Websites & Webanwendungen

Digitale Transformation

Strategie & Marketing

Digitale Transformation nennt man den grundlegenden Wandel von Geschäftsmodellen, Prozessen und Arbeitsweisen durch digitale Technologien. Dabei geht es um mehr als das Ersetzen von Papier durch PDF-Dateien, denn Abläufe werden neu gedacht und dabei vereinfacht. Für mittelständische Unternehmen kann das bedeuten, Anfragen digital zu erfassen, Angebote automatisch zu erstellen oder Kunden ein Kundenportal anzubieten. Neben der Technik entscheiden Führung und Akzeptanz im Team über den Erfolg. Bewährt hat sich ein schrittweises Vorgehen, das mit einer Prozessanalyse beginnt und früh sichtbare Verbesserungen liefert.

Digitale Strategie & Beratung

Digitalstrategie

Strategie & Marketing

Eine Digitalstrategie beschreibt, wie ein Unternehmen digitale Technologien, Kanäle und Daten einsetzt, um seine Geschäftsziele zu erreichen. Sie verbindet Website, Marketing, Vertrieb, interne Abläufe und Software zu einem gemeinsamen Plan mit Zielen, Kennzahlen und Verantwortlichen. Ohne Strategie entstehen oft Einzellösungen, die nicht zusammenpassen und Medienbrüche erzeugen. Am Anfang steht eine nüchterne Bestandsaufnahme, am Ende eine Roadmap mit den nächsten konkreten Schritten. Gute Strategien bleiben bewusst überschaubar und werden regelmäßig überprüft, weil sich Technik und Markt schnell verändern.

Digitale Strategie & Beratung

DNS

Websites & Webentwicklung

Das Domain Name System, kurz DNS, übersetzt Domainnamen in die IP-Adressen, unter denen Server im Internet erreichbar sind. Man kann es sich als verteiltes Adressbuch vorstellen, in dem für jede Domain hinterlegt ist, wohin Website, E-Mail und andere Dienste zeigen. Diese Angaben stehen auf dem zuständigen Nameserver in Form einzelner DNS-Einträge. Weil Server weltweit die Antworten eine Zeit lang zwischenspeichern, wirken Änderungen nicht immer sofort. Vor einem Umzug sollte die Speicherdauer, der sogenannte TTL-Wert, deshalb rechtzeitig herabgesetzt werden.

Websites & Webanwendungen

DNS-Eintrag

Websites & Webentwicklung

In einem DNS-Eintrag steht, wohin ein bestimmter Dienst einer Domain zeigt. Der A-Eintrag verweist auf die IPv4-Adresse des Webservers, ein CNAME verweist als Alias auf einen anderen Namen, und der MX-Eintrag bestimmt den Mailserver. TXT-Einträge dienen unter anderem als Nachweis, dass dir eine Domain gehört, etwa gegenüber der Google Search Console, und tragen Angaben zum Schutz vor gefälschten E-Mails. Alle Einträge zusammen bilden die Zone einer Domain im DNS. Sichere vor jeder Änderung den bisherigen Stand, denn ein falscher Wert legt Website oder Mail schnell lahm.

Websites & Webanwendungen

Domain

Websites & Webentwicklung

Eine Domain ist die lesbare Adresse, unter der eine Website oder ein E-Mail-Postfach erreichbar ist, zum Beispiel firmenname.de. Sie besteht aus dem frei gewählten Namen und einer Endung wie .de oder .com, der sogenannten Top-Level-Domain. Registriert wird sie über einen Anbieter, und das DNS übersetzt sie anschließend in die IP-Adresse des Servers, auf dem das Webhosting läuft. Als Teil der Marke sollte die Domain unbedingt auf die eigene Firma eingetragen sein. Problematisch wird es, wenn eine Agentur oder ein früherer Mitarbeiter als Inhaber steht und der Zugang später fehlt.

Websites & Webanwendungen

Domain-Autorität

SEO

Mit Domain-Autorität bezeichnen SEO-Tool-Anbieter eine Kennzahl, die abschätzen soll, wie gut eine Domain im Vergleich zu anderen ranken kann. Der bekannteste Wert stammt von Moz, ähnliche Werte liefern etwa Ahrefs und Semrush, jeweils auf einer Skala bis 100 und vor allem aus den Backlinks einer Domain berechnet. Google selbst verwendet diese Zahlen nicht, sie sind wie der Sichtbarkeitsindex Schätzungen der jeweiligen Anbieter. In der Wettbewerbsanalyse taugt die Kennzahl als grober Vergleich, als Ziel eignet sie sich kaum, denn ein höherer Wert bringt für sich genommen keine einzige Anfrage.

SEO & Kundengewinnung

Double-Opt-in

Recht & Datenschutz

Beim Double-Opt-in bestätigt eine Person ihre Anmeldung, etwa zu einem Newsletter, über einen Link in einer zweiten E-Mail. Erst nach diesem Klick wird die Adresse für Werbung genutzt. Das Verfahren gilt in Deutschland als üblicher Weg, die Einwilligung nachzuweisen und Anmeldungen mit fremden Adressen auszuschließen. Für E-Mail-Marketing sollte man Zeitpunkt und Inhalt der Bestätigung speichern, damit man die Einwilligung im Zweifel belegen kann.

Websites & Webanwendungen

Drittlandübermittlung

Recht & Datenschutz

Von einer Drittlandübermittlung spricht man, wenn personenbezogene Daten in ein Land außerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums gehen. Die DSGVO erlaubt das, wenn die EU-Kommission dem Land ein angemessenes Schutzniveau bescheinigt hat oder geeignete Garantien vereinbart sind, etwa Standardvertragsklauseln, und sonst nur in eng begrenzten Ausnahmefällen. Für die USA gibt es seit Juli 2023 das EU-US Data Privacy Framework, das für zertifizierte Unternehmen gilt. Bei jedem amerikanischen Dienst, vom CDN bis zum Formular-Anbieter, sollte man diese Grundlage prüfen und in der Datenschutzerklärung nennen.

Websites & Webanwendungen

DSGVO

Recht & Datenschutz

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist die europäische Verordnung, die seit dem 25. Mai 2018 regelt, wie Unternehmen personenbezogene Daten verarbeiten dürfen. Sie gilt in allen EU-Staaten unmittelbar und betrifft fast jede Website, weil schon Kontaktformulare und Server-Logs solche Daten erfassen. Kern ist, dass jede Verarbeitung eine Rechtsgrundlage braucht, etwa einen Vertrag oder eine Einwilligung. Für die Praxis heißt das, Datenflüsse zu kennen, sie in der Datenschutzerklärung offenzulegen und mit Dienstleistern die nötigen Verträge zu schließen.

Websites & Webanwendungen

Dublette

Vertrieb & Automatisierung

Eine Dublette ist ein doppelt vorhandener Datensatz, etwa derselbe Kunde zweimal im CRM, einmal mit und einmal ohne Rechtsform im Firmennamen. Dubletten entstehen durch Importe, Tippfehler oder parallele Eingaben mehrerer Mitarbeiter. Sie schaden der Datenqualität, weil Kunden doppelt angeschrieben werden, Historien auseinanderfallen und Auswertungen falsche Zahlen liefern. Hilfreich sind eine Prüfung schon beim Anlegen und ein Abgleich über eindeutige Merkmale wie E-Mail-Adresse oder Umsatzsteuer-ID. Beim Zusammenführen muss feststehen, welcher Datensatz bestehen bleibt, damit keine Informationen verloren gehen.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Duplicate Content

SEO

Duplicate Content bezeichnet identische oder sehr ähnliche Inhalte, die unter mehreren URLs erreichbar sind. Häufig entsteht er technisch, etwa durch Varianten mit und ohne www, durch URL-Parameter oder durch Druckversionen. Google straft solche Doppelungen in der Regel nicht ab, wählt aber selbst eine Version für den Index aus, und das ist nicht immer die gewünschte. Mit einem Canonical-Tag oder einer 301-Weiterleitung legst du die Hauptversion selbst fest. Mehrere Seiten, die inhaltlich dasselbe Thema behandeln, führen außerdem schnell zu Keyword-Kannibalisierung.

SEO & Kundengewinnung

E

E-E-A-T

SEO

E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness, auf Deutsch Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Der Begriff stammt aus den Richtlinien, nach denen menschliche Prüfer im Auftrag von Google Suchergebnisse bewerten, und beschreibt, welche Qualitäten Googles Systeme bevorzugen sollen. Einen messbaren E-E-A-T-Wert oder einen einzelnen Rankingfaktor dieses Namens gibt es nicht, trotzdem wird das Konzept nach jedem Core Update viel diskutiert. Am stärksten gewichten die Richtlinien das Vertrauen, besonders bei Themen rund um Geld und Gesundheit. Echte Autorenangaben, nachvollziehbare Quellen, ein vollständiges Impressum und Referenzen machen diese Eigenschaften für Leser und Suchmaschinen sichtbar.

SEO & Kundengewinnung

E-Mail-Benachrichtigung

Vertrieb & Automatisierung

Eine E-Mail-Benachrichtigung ist eine automatisch versendete Nachricht, die über ein Ereignis informiert, wie eine neue Anfrage, eine fällige Aufgabe oder eine Statusänderung. Ausgelöst wird sie durch einen Trigger in einer Software, zum Beispiel im CRM oder im Ticketsystem. Richtig eingesetzt erspart sie das ständige Nachsehen im System, und dringende Vorgänge werden schnell bearbeitet. Kommen zu viele Mails, gewöhnen sich die Empfänger daran und übersehen ausgerechnet die wichtigen. Benachrichtigungen an Kunden brauchen außerdem eine zuverlässige Zustellung, also einen sauber eingerichteten Versand mit passenden DNS-Einträgen.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

E-Mail-Marketing

Strategie & Marketing

E-Mail-Marketing nutzt E-Mails, um Interessenten und Kunden mit Informationen, Angeboten oder Fachinhalten zu erreichen. Dazu gehören Newsletter ebenso wie automatisierte Serien, die nach einer Anmeldung oder einem Download verschickt werden. Der Kanal ist vergleichsweise günstig, und die Verteilerliste gehört dem Unternehmen selbst, unabhängig von Plattformen und deren Algorithmen. Für werbliche Mails setzen Unternehmen in Deutschland üblicherweise auf das Double-Opt-in, um die Einwilligung der Empfänger nachweisen zu können. Mit Marketing Automation lassen sich Inhalte passend zum Verhalten jedes Kontakts ausspielen.

Digitale Strategie & Beratung

Edge Computing

Software & SaaS

Beim Edge Computing läuft Programmcode möglichst nah am Nutzer, auf Servern, die über viele Standorte verteilt sind. Eine Anfrage aus Köln beantwortet dann ein Knoten in der Nähe, was die Wartezeit spürbar verkürzt. Bekannt ist das Prinzip vom Content Delivery Network, das ursprünglich nur Dateien ausgeliefert hat und auf vielen Plattformen inzwischen auch Logik ausführt. Für Websites mit Besuchern aus vielen Regionen verbessert das die Ladezeit. Grenzen setzen die eingeschränkte Laufzeitumgebung und der Standort der zentralen Datenbank, denn jeder Zugriff darauf kostet wieder Zeit.

Softwareentwicklung & SaaS

Eingangsbestätigung

Vertrieb & Automatisierung

Die Eingangsbestätigung ist die automatische Antwort, die ein Absender direkt nach dem Abschicken eines Formulars oder einer E-Mail erhält. Sie bestätigt, dass die Anfrage angekommen ist, und nennt idealerweise den nächsten Schritt und einen realistischen Zeitpunkt für die Rückmeldung. Interessenten nimmt das die Unsicherheit, ob ihre Nachricht im Nichts gelandet ist, und das Unternehmen wirkt organisiert. Nichtssagende Texte von einer No-Reply-Adresse, auf die der Kunde nicht antworten kann, verschenken diese Wirkung. Zeitgleich lässt sich eine E-Mail-Benachrichtigung an das eigene Team auslösen.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Einwilligung (Consent)

Recht & Datenschutz

Eine Einwilligung ist die Erlaubnis einer Person, ihre Daten für einen bestimmten Zweck zu verarbeiten. Nach der DSGVO muss sie freiwillig, informiert und unmissverständlich erteilt werden, und sie lässt sich jederzeit widerrufen. Das Unternehmen muss nachweisen können, dass sie vorliegt, beim Newsletter etwa über das Double-Opt-in. Auf Websites begegnet sie einem vor allem im Cookie-Banner, wo vorab angekreuzte Kästchen nicht als Einwilligung zählen.

Websites & Webanwendungen

Elektronische Signatur

Software & SaaS

Mit einer elektronischen Signatur unterschreibt man Dokumente digital, etwa Angebote, Verträge oder Auftragsbestätigungen, ohne Papier und Postweg. Die EU-Verordnung eIDAS unterscheidet einfache, fortgeschrittene und qualifizierte elektronische Signaturen, die sich in Sicherheitsniveau und Beweiskraft voneinander abheben. Im Vertrieb verkürzt sie die Zeit zwischen Angebot und Abschluss, weil Kunden sofort am Bildschirm zustimmen können. Welche Stufe ein Dokument braucht, hängt von der Vertragsart ab und sollte im Zweifel rechtlich geklärt werden. Viele Signaturdienste lassen sich per API an das CRM anbinden, sodass unterschriebene Dokumente automatisch beim richtigen Kunden abgelegt werden.

Softwareentwicklung & SaaS

Embedding

AI

Ein Embedding ist eine lange Zahlenreihe, die die Bedeutung eines Textes, Bildes oder Begriffs für den Computer vergleichbar macht. Ein spezielles KI-Modell wandelt dazu jeden Textabschnitt in einen Vektor um, sodass inhaltlich ähnliche Texte nah beieinanderliegen, auch wenn sie andere Wörter verwenden. Auf diese Weise findet eine Suche nach „Kündigungsfrist“ auch einen Absatz über das „Vertragsende“. Embeddings bilden die Grundlage für semantische Suche und für RAG und werden gewöhnlich in einer Vektordatenbank abgelegt. Dokumente und Suchanfragen müssen dabei mit demselben Modell umgewandelt werden, sonst passen die Zahlen nicht zueinander.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Empfehlungsmarketing

Strategie & Marketing

Empfehlungsmarketing baut darauf, dass zufriedene Kunden und Partner ein Unternehmen weiterempfehlen, und fördert das planvoll. Im B2B entstehen viele Aufträge über persönliche Empfehlungen, weil sie das Risiko einer Fehlentscheidung für den Käufer verringern. Systematisch wird daraus ein Kanal, wenn man zum passenden Zeitpunkt aktiv um eine Empfehlung bittet, etwa nach einem erfolgreichen Projektabschluss. Manche Unternehmen bieten dafür Prämien oder Partnerprogramme an, wobei im B2B das Vertrauen meist schwerer wiegt als die Belohnung. Erfasse Empfehlungen im CRM als eigene Quelle und nutze sie zugleich als Social Proof.

Digitale Strategie & Beratung

End-to-End-Test

Software & SaaS

Ein End-to-End-Test prüft eine Anwendung so, wie ein echter Nutzer sie verwendet, vom ersten Klick bis zum Ergebnis. Ein automatisierter Browser öffnet zum Beispiel die Website, füllt ein Formular aus, schickt es ab und kontrolliert, ob die Anfrage im System ankommt. Dabei werden Frontend, Backend, Datenbank und angebundene Dienste gemeinsam getestet. Solche Tests finden Fehler, die einzelne Komponententests übersehen, sind aber langsamer und anfälliger für Störungen. Man setzt sie deshalb vor allem für geschäftskritische Wege ein, etwa Anmeldung, Bestellung oder Kontaktanfrage.

Softwareentwicklung & SaaS

Event-Tracking

Daten & Analyse

Event-Tracking zeichnet Interaktionen auf einer Website auf, die über einen reinen Seitenaufruf hinausgehen, zum Beispiel Klicks auf Buttons, Downloads, Videostarts oder abgesendete Formulare. Jedes Ereignis bekommt einen Namen und bei Bedarf zusätzliche Parameter, etwa die Bezeichnung des Formulars. In Google Analytics 4 beruht die gesamte Messung auf solchen Ereignissen, besonders wichtige markiert man dort als Schlüsselereignis, das früher Conversion hieß. Unternehmen erkennen daran, wie Besucher eine Seite wirklich nutzen. Lege vorab einen Messplan mit festen Namen an, sonst entsteht schnell ein Durcheinander aus doppelten oder unklaren Ereignissen.

SEO & Kundengewinnung

F

Favicon

Websites & Webentwicklung

Das kleine Symbol im Browser-Tab, in den Lesezeichen und im Verlauf heißt Favicon. Google kann es außerdem in den Suchergebnissen neben der Adresse anzeigen, sodass es auf der SERP zur Wiedererkennung beiträgt. Legt jemand eine Seite auf dem Smartphone-Startbildschirm ab, dient eine größere Fassung als App-Symbol, bei einer PWA gehört sie ins Manifest. Weil das Symbol oft nur 16 oder 32 Pixel groß erscheint, funktioniert meist nur eine stark vereinfachte Form des Logos aus dem Corporate Design. Fehlt das Favicon, wirkt eine Website schnell unfertig.

Websites & Webanwendungen

Fine-Tuning

AI

Beim Fine-Tuning wird ein bereits trainiertes KI-Modell mit eigenen Beispieldaten weitertrainiert, damit es eine bestimmte Aufgabe oder einen bestimmten Stil besser beherrscht. Dafür braucht es eine größere Zahl sauber aufbereiteter Paare aus Eingabe und gewünschter Ausgabe. Fine-Tuning eignet sich für gleichbleibende Formate, eine feste Tonalität oder spezielle Klassifizierungen, aber kaum, um einem Modell aktuelles Firmenwissen beizubringen. Für Fakten, die sich ändern, ist RAG in der Regel einfacher zu pflegen. Vor dem Training lohnt ein Versuch mit besserem Prompt Engineering, das häufig schon genügt.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

First-Party-Daten

Daten & Analyse

First-Party-Daten sind Daten, die ein Unternehmen direkt bei eigenen Kunden und Interessenten erhebt, etwa über die Website, Formulare, Newsletter-Anmeldungen oder das CRM. Anders als bei zugekauften Daten weiß das Unternehmen genau, woher sie stammen und unter welchen Bedingungen sie entstanden sind. Weil mehrere Browser Cookies von Drittanbietern standardmäßig einschränken, gewinnen eigene Daten für Marketing und Vertrieb an Gewicht. Ihr Wert hängt stark an der Datenqualität, also an vollständigen, aktuellen und dublettenfreien Datensätzen. Sofern sie sich auf Personen beziehen, gelten auch für eigene Daten die Regeln der DSGVO.

SEO & Kundengewinnung

Follow-up

Vertrieb & Automatisierung

Ein Follow-up ist das Nachfassen nach einem Kontakt, beispielsweise eine E-Mail nach dem Erstgespräch oder ein Anruf, wenn ein Angebot unbeantwortet bleibt. Viele Aufträge kommen erst nach mehreren Kontakten zustande, weil Entscheider im Alltag schlicht andere Themen auf dem Tisch haben. Ein gutes Follow-up bringt etwas Neues mit, zum Beispiel die Antwort auf eine offene Frage oder ein passendes Referenzbeispiel. Feste Abstände und eine Wiedervorlage im CRM sorgen dafür, dass das Nachfassen nicht vom Zufall abhängt.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Formular

Websites & Webentwicklung

Über ein Formular geben Besucher Daten ein und senden sie an das Unternehmen, etwa als Kontaktanfrage oder Bestellung. Auf vielen B2B-Websites ist es der wichtigste Ort für eine Conversion, weil hier aus einem anonymen Besuch ein Kontakt wird. Jedes zusätzliche Pflichtfeld erhöht die Hürde, deshalb sollte nur abgefragt werden, was für den nächsten Schritt tatsächlich nötig ist. Klare Fehlermeldungen direkt am Feld und eine sichtbare Bestätigung nach dem Absenden verhindern doppelte oder abgebrochene Eingaben. Gegen Spam hilft ein unsichtbarer Honeypot oft schon erstaunlich gut.

Websites & Webanwendungen

Framework

Websites & Webentwicklung

Ein Framework ist ein Programmiergerüst, das Grundfunktionen und eine feste Struktur vorgibt, in die Entwickler ihren eigenen Code einfügen. Für Routing, Formularverarbeitung oder Datenbankzugriff greifen sie auf erprobte Bausteine zurück und sparen sich viel Grundlagenarbeit. Verbreitet sind etwa Angular und Vue im Frontend sowie Laravel oder Django auf dem Server, während React streng genommen als Bibliothek gilt. Die Wahl bindet ein Projekt für Jahre, weil ein späterer Wechsel oft einem Neubau gleichkommt. Wähle deshalb eines mit aktiver Community und regelmäßigen Updates, sonst entstehen schnell technische Schulden.

Websites & Webanwendungen

Frontend

Websites & Webentwicklung

Das Frontend ist der Teil einer Website oder Anwendung, den Nutzer im Browser sehen und bedienen. Es entsteht aus HTML für die Struktur, CSS für die Gestaltung und JavaScript für das Verhalten, oft gebündelt in einem Framework. Ein gutes Frontend reagiert schnell, funktioniert auf allen Geräten und macht die Bedienung verständlich. Daten und Geschäftsregeln liegen dagegen meist im Backend, mit dem das Frontend über Schnittstellen spricht. Jede Eingabe sollte deshalb zusätzlich serverseitig kontrolliert werden, denn alles im Browser lässt sich umgehen.

Websites & Webanwendungen

Full-Stack-Entwicklung

Websites & Webentwicklung

Full-Stack-Entwicklung bedeutet, dass eine Person oder ein Team alle Schichten einer Anwendung baut, vom Frontend über das Backend bis zur Datenbank und zum Betrieb auf dem Server. Das verkürzt die Wege, weil Änderungen an Oberfläche und Logik nicht zwischen mehreren Spezialisten abgestimmt werden müssen. Gerade bei kleineren Projekten oder einem MVP spart das spürbar Zeit. Bei sehr großen Systemen stößt das Modell an Grenzen, dann braucht es Fachleute für einzelne Bereiche wie Sicherheit oder Datenbanken. Frag bei einem Angebot nach, welche Teile tatsächlich in einer Hand liegen.

Websites & Webanwendungen

G

Generative Engine Optimization (GEO)

SEO

Generative Engine Optimization, kurz GEO, fasst Maßnahmen zusammen, mit denen Inhalte in den Antworten generativer KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder Googles KI-Übersichten auftauchen und zitiert werden sollen. Ein offizielles Regelwerk gibt es nicht, die gängigen Empfehlungen überschneiden sich stark mit klassischem SEO. Dazu gehören klar gegliederte Texte mit präzisen Antworten, belegte Fakten, Erwähnungen auf anderen Websites und eine Seite, die Crawler technisch problemlos lesen können. Der Erfolg lässt sich bisher nur teilweise messen, weil die Antworten von Sprachmodellen schwanken und erst wenige Anbieter wie Google und Bing ausweisen, wie oft eine Website in KI-Antworten erscheint. Vorsicht ist bei Angeboten geboten, die garantierte Platzierungen in KI-Antworten versprechen.

SEO & Kundengewinnung

Generative KI

AI

Generative KI bezeichnet KI-Systeme, die neue Inhalte erzeugen, also Texte, Bilder, Audio, Code oder Videos. Sie lernt aus großen Mengen vorhandener Beispiele und erstellt auf Basis eines Prompts Ergebnisse, die es in dieser Form vorher nicht gab. Bei Texten stecken dahinter Large Language Models. Unternehmen nutzen das für Entwürfe von Angeboten, Produktbeschreibungen oder Antworten im Support. Die Ergebnisse brauchen eine fachliche Prüfung, und vor dem Einsatz sind Fragen zu Urheberrecht und Kennzeichnung der erzeugten Inhalte zu klären.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Git

Websites & Webentwicklung

Git ist ein verteiltes System zur Versionierung von Quellcode, das jeden Arbeitsstand als Schnappschuss mit Kommentar speichert. Entwickler arbeiten in eigenen Zweigen, sogenannten Branches, und führen ihre Änderungen später wieder zusammen. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, wer was geändert hat, und ein fehlerhafter Stand kann auf eine frühere Fassung zurückgesetzt werden. Plattformen wie GitHub oder GitLab ergänzen Git um Code-Reviews und automatische Abläufe für CI/CD. Als Auftraggeber solltest du sicherstellen, dass der Code in einem Repository liegt, auf das dein Unternehmen selbst Zugriff hat.

Websites & Webanwendungen

Go-to-Market-Strategie

Strategie & Marketing

Mit einer Go-to-Market-Strategie plant ein Unternehmen, wie es ein neues Produkt oder Angebot auf den Markt bringt. Sie klärt Zielgruppe, Wertversprechen, Preis, Vertriebskanäle und die ersten Marketingmaßnahmen. Gerade bei Software und SaaS-Produkten entscheidet sie darüber, wie schnell die ersten zahlenden Kunden gewonnen werden. Viele Gründer stecken monatelang Arbeit in die Entwicklung und denken erst danach über den Vertrieb nach. Besser ist es, Annahmen früh mit einem MVP und echten Kundengesprächen zu prüfen.

Digitale Strategie & Beratung

Google Analytics 4

Daten & Analyse

Google Analytics 4, kurz GA4, ist die aktuelle Version des Analysedienstes von Google und hat das ältere Universal Analytics abgelöst. GA4 erfasst alle Interaktionen als Ereignisse, vom Seitenaufruf bis zum Formularversand, was die Messung flexibler, aber auch erklärungsbedürftiger macht. Unternehmen sehen damit, welche Kanäle Besucher bringen und welche Seiten zu Anfragen führen. Einige Ereignisse erfasst GA4 automatisch, ohne eigens eingerichtetes Event-Tracking und definierte Schlüsselereignisse bleibt aber offen, welche Besuche zu Anfragen führen. Weil Daten an Google übertragen werden, gehören Einwilligung und Drittlandübermittlung auf die Liste der Datenschutzfragen.

SEO & Kundengewinnung

Google Search Console

SEO

Die Google Search Console ist ein kostenloses Werkzeug, mit dem Websitebetreiber sehen, wie Google ihre Seiten erfasst und in der Suche anzeigt. Sie zeigt Suchanfragen, Impressionen, Klicks und die Klickrate je Seite sowie Probleme bei der Indexierung. Außerdem reichst du dort Sitemaps ein, prüfst einzelne URLs und erhältst Hinweise auf Sicherheitsprobleme oder manuelle Maßnahmen. Für die organische Google-Suche ist sie die verlässlichste Datenquelle, Werte anderer Suchmaschinen enthält sie allerdings nicht. Am vollständigsten ist eine Domain-Property, die du über einen DNS-Eintrag bestätigst und die alle Subdomains und Protokolle umfasst.

SEO & Kundengewinnung

Google-Unternehmensprofil

SEO

Das Google-Unternehmensprofil, früher Google My Business, ist der kostenlose Firmeneintrag, der in Google Maps und bei lokalen Suchanfragen erscheint. Er zeigt Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Fotos und Bewertungen und prägt damit oft den ersten Eindruck, den Interessenten von einem Betrieb bekommen. Für Local SEO zählt er zu den wichtigsten Hebeln. Halte Öffnungszeiten und Kontaktdaten aktuell und überall gleich, im Profil ebenso wie auf der Website und in Branchenverzeichnissen. Beantwortete Bewertungen wirken zudem als Social Proof und zeigen, dass im Unternehmen jemand zuhört.

SEO & Kundengewinnung

Growth Marketing

Strategie & Marketing

Growth Marketing verfolgt Wachstum datengetrieben über die gesamte Kundenbeziehung, von der Gewinnung über die Aktivierung bis zur Bindung und Weiterempfehlung. Typisch sind kurze Testzyklen, in denen ein Team Hypothesen aufstellt, sie zum Beispiel mit einem A/B-Test prüft und Erfolgreiches ausbaut. Für Unternehmen lohnt das, weil Budget dorthin fließt, wo messbar Ergebnisse entstehen. Voraussetzung ist sauberes Tracking, sonst entscheidet am Ende doch das Bauchgefühl. Kleine Teams fahren meist besser mit wenigen Experimenten, die eine spürbare Wirkung versprechen, als mit vielen kleinen Tests gleichzeitig.

Digitale Strategie & Beratung

H

Halluzination

AI

Als Halluzination bezeichnet man eine Antwort eines KI-Modells, die überzeugend klingt, aber sachlich falsch oder frei erfunden ist. Sie entsteht, weil ein Sprachmodell wahrscheinliche Formulierungen erzeugt und dabei keine eingebaute Faktenprüfung besitzt. Typische Beispiele sind erfundene Quellen, falsche Zahlen oder Gesetzesstellen, die es nicht gibt. Heikel wird das, sobald KI-Texte ungeprüft an Kunden gehen oder in Entscheidungen einfließen. Das Risiko sinkt, wenn das Modell per RAG auf geprüfte Quellen zugreift und ein Mensch wichtige Ergebnisse vor der Verwendung kontrolliert, wie es das Prinzip Human in the Loop vorsieht.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Headless CMS

Websites & Webentwicklung

Bei einem Headless CMS fehlt der Teil, der Inhalte als fertige Webseite darstellt. Redakteure pflegen Texte und Bilder wie gewohnt, das System gibt sie aber nur als Daten über eine API heraus. Welches Frontend sie anzeigt, ob Website, App oder Kundenportal, entscheidet das Entwicklerteam unabhängig davon. Das lohnt sich, wenn dieselben Inhalte auf mehreren Kanälen erscheinen oder die Website besonders schnell sein soll, etwa in Kombination mit einem Static Site Generator. Bedenke, dass Vorschau und Seitenaufbau für Redakteure hier oft mehr Einrichtung brauchen als bei klassischen Systemen.

Websites & Webanwendungen

Heatmap

Daten & Analyse

Eine Heatmap stellt farbig dar, wo Besucher auf einer Seite klicken, wie weit sie scrollen oder wohin sie die Maus bewegen. Auf einen Blick erkennt man, ob wichtige Inhalte überhaupt gesehen werden und welche Elemente Besucher irrtümlich für klickbar halten. Damit finden Unternehmen schnell Schwächen in der Nutzerführung, zum Beispiel auf einer Landingpage, die viele Besuche, aber kaum Anfragen bekommt. Heatmaps brauchen genug Daten, sonst zeigen sie eher Zufälle als Muster. Weil das Werkzeug Nutzungsverhalten aufzeichnet, lohnt vor dem Einsatz ein Blick auf Datenschutzerklärung und Einwilligungslösung.

SEO & Kundengewinnung

Honeypot

Websites & Webentwicklung

Ein Honeypot ist im Webdesign ein verstecktes Formularfeld, das menschliche Besucher nicht sehen, automatische Spam-Programme aber ausfüllen. Ist das Feld beim Absenden befüllt, verwirft der Server die Nachricht stillschweigend. Für Nutzer bleibt der Schutz unsichtbar, was ihn zu einer angenehmen Alternative zum Captcha macht. Gegen speziell programmierte Bots reicht er allein nicht immer aus, dann helfen weitere Prüfungen wie eine Mindestzeit für das Ausfüllen. Das Feld muss so versteckt sein, dass auch Screenreader und Tastaturbedienung es überspringen, sonst leidet die Barrierefreiheit.

Websites & Webanwendungen

hreflang

SEO

Das Attribut hreflang zeigt Suchmaschinen, welche Sprach- oder Länderversion einer Seite für welches Publikum gedacht ist. So landet ein Suchender aus Wien eher auf der Version für Österreich und jemand aus London auf der englischen Seite. Hinterlegt wird die Angabe im Seitenkopf, im HTTP-Header oder in der XML-Sitemap. Jede Version muss auf alle anderen und auf sich selbst verweisen, fehlen diese Rückverweise, kann Google die Angaben ignorieren. Ergänzend verweist bei einer mehrsprachigen Website der Canonical-Tag jeder Sprachversion auf die eigene Adresse und nie auf eine andere Sprache.

SEO & Kundengewinnung

HTML

Websites & Webentwicklung

HTML steht für Hypertext Markup Language und beschreibt die Struktur jeder Webseite. Mit Elementen für Überschriften, Absätze, Listen, Links oder Formularfelder legt es fest, was ein Inhalt ist, während CSS bestimmt, wie er aussieht. Browser, Suchmaschinen und Screenreader lesen dieses Gerüst aus, um eine Seite zu verstehen. Sauberes, semantisches HTML mit korrekter Überschriftenstruktur hilft deshalb zugleich der Barrierefreiheit und der Suchmaschinenoptimierung. Wer eine Überschrift nur wegen ihrer Schriftgröße auswählt, bringt diese Gliederung durcheinander.

Websites & Webanwendungen

HTTPS

Websites & Webentwicklung

HTTPS ist die verschlüsselte Variante des Protokolls HTTP, über das Browser und Server Webseiten austauschen. Die Verschlüsselung per TLS verhindert, dass jemand unterwegs Passwörter, Formulareingaben oder andere Daten mitliest oder verändert. Voraussetzung ist ein gültiges SSL-/TLS-Zertifikat auf dem Server. Browser kennzeichnen Seiten ohne HTTPS als unsicher, und Google wertet die sichere Verbindung als Rankingsignal. Alle Aufrufe über HTTP sollten dauerhaft per 301-Weiterleitung zur HTTPS-Adresse führen, und auch Bilder oder Skripte dürfen nicht mehr unverschlüsselt nachgeladen werden.

Websites & Webanwendungen

Human in the Loop

AI

Human in the Loop beschreibt einen Ablauf, in dem ein Mensch an festgelegten Stellen die Arbeit einer KI oder Automatisierung prüft, korrigiert oder freigibt. Die Software übernimmt die Vorarbeit, etwa einen Antwortentwurf oder eine Zuordnung, und ein Mitarbeiter bestätigt das Ergebnis, bevor es wirksam wird. Das verbindet das Tempo eines KI-Agenten mit menschlichem Urteilsvermögen, besonders bei Entscheidungen mit Folgen für Kunden. Die Prüfstellen sollten bewusst gewählt sein, denn wer jede Kleinigkeit freigeben muss, klickt irgendwann nur noch durch. Für Hochrisiko-Anwendungen schreibt die KI-Verordnung menschliche Aufsicht ausdrücklich vor, wobei diese Pflichten erst nach einer Übergangsfrist greifen.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

I

Impressumspflicht

Recht & Datenschutz

Die Impressumspflicht verlangt von Anbietern geschäftsmäßiger digitaler Dienste, bestimmte Angaben über sich leicht auffindbar bereitzuhalten. Rechtsgrundlage ist heute § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG), der im Mai 2024 die Vorschrift aus dem früheren Telemediengesetz abgelöst hat. Dazu gehören etwa Name, Anschrift und E-Mail-Adresse, je nach Rechtsform ein Registereintrag und, sofern vorhanden, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Ein Impressum, das noch das TMG nennt, ist ein schneller Hinweis darauf, dass eine Website länger nicht gepflegt wurde, und oft ist dann auch die Datenschutzerklärung veraltet.

Websites & Webanwendungen

Inbound-Marketing

Strategie & Marketing

Inbound-Marketing setzt darauf, dass Interessenten von sich aus auf ein Unternehmen zukommen, weil sie bei ihrer Recherche auf hilfreiche Inhalte stoßen. Bausteine sind Fachartikel, Ratgeber, Webinare und eine gut auffindbare Website, unterstützt durch SEO. Der Ansatz braucht Geduld, liefert aber Kontakte, die bereits Interesse und Vertrauen mitbringen. Damit aus Besuchern Anfragen werden, sollte jede Seite einen klaren nächsten Schritt anbieten. Ergänzend sorgt Lead-Nurturing dafür, dass ein Kontakt bis zur Kaufentscheidung in Erinnerung bleibt.

Digitale Strategie & Beratung

Inbound-Vertrieb

Vertrieb & Automatisierung

Beim Inbound-Vertrieb meldet sich der Interessent selbst, etwa über ein Kontaktformular, einen Anruf oder eine Demo-Anfrage. Vorausgegangen ist häufig der Kontakt mit Fachartikeln, Suchergebnissen oder Empfehlungen, die das Inbound-Marketing aufgebaut hat. Solche Anfragen lassen sich oft leichter abschließen, weil der Bedarf bereits besteht. Am meisten zählt die Reaktionszeit, denn wer erst nach Tagen zurückruft, erreicht häufig jemanden, der längst mit dem Wettbewerb spricht. Eine automatische Eingangsbestätigung überbrückt die Zeit bis zum ersten Gespräch.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Indexierung

SEO

Bei der Indexierung nimmt eine Suchmaschine eine gecrawlte Seite in ihren Datenbestand auf, aus dem sie später die Suchergebnisse zusammenstellt. Nur indexierte Seiten können überhaupt ranken. Google übernimmt dabei längst nicht jede gefundene URL, etwa wenn Inhalte dünn sind, doppelt vorkommen oder ein Noindex gesetzt ist. Welche Seiten im Index stehen und warum andere fehlen, zeigt der Bericht zur Seitenindexierung in der Google Search Console, den du nach jedem größeren Umbau prüfen solltest.

SEO & Kundengewinnung

Individualsoftware

Software & SaaS

Individualsoftware entsteht im Auftrag eines einzelnen Unternehmens und bildet dessen eigene Abläufe ab. Sie lohnt sich dort, wo Standardsoftware nur mit vielen Umwegen passt oder ein Prozess einen echten Wettbewerbsvorteil darstellt. Das Unternehmen bestimmt Funktionen und Prioritäten selbst und hängt nicht vom Produktplan eines Herstellers ab. Dafür trägt es die Kosten für Entwicklung und Pflege dauerhaft, was in einem Wartungsvertrag klar geregelt sein sollte. Ein guter Einstieg ist ein MVP, das den wichtigsten Ablauf abdeckt und dann schrittweise wächst.

Softwareentwicklung & SaaS

Integrationsplattform (iPaaS)

Vertrieb & Automatisierung

Eine Integrationsplattform, kurz iPaaS für Integration Platform as a Service, verbindet verschiedene Programme über einen Clouddienst miteinander. Abläufe entstehen dort aus fertigen Bausteinen ohne eigenen Code, etwa „neuer Formulareintrag, dann Kontakt im CRM anlegen“. Bekannte Vertreter sind Zapier, Make und n8n, wobei sich n8n auch auf eigenen Servern betreiben lässt. Kleinere Unternehmen kommen so ohne eigenes Entwicklungsprojekt zu einer Workflow-Automatisierung. Bei wachsendem Volumen sollte man die Kosten pro Ausführung im Auge behalten und prüfen, wo die Daten verarbeitet werden, denn bei einem Anbieter außerhalb der EU liegt meist eine Drittlandübermittlung vor.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Interaction to Next Paint (INP)

SEO

Interaction to Next Paint bewertet, wie schnell eine Seite sichtbar auf Eingaben reagiert. Gemessen wird die Zeit von einem Klick, Tippen oder Tastendruck bis zur nächsten Aktualisierung der Anzeige, und zwar über alle Interaktionen eines Besuchs hinweg. Gut sind höchstens 200 Millisekunden, über 500 Millisekunden gilt die Reaktion als schlecht. Innerhalb der Core Web Vitals hat INP den älteren Wert First Input Delay abgelöst, der nur die Verzögerung der ersten Eingabe betrachtete. Schlechte Werte gehen meist auf zu viel JavaScript zurück, oft aus Drittanbieter-Skripten für Tracking, Chat oder Werbung.

SEO & Kundengewinnung

Interne Verlinkung

SEO

Interne Verlinkung meint alle Links, die von einer Seite auf andere Seiten derselben Website führen, etwa im Menü, im Fließtext oder in der Fußzeile. Sie bringt Besucher zu weiterführenden Inhalten und hilft Suchmaschinen, alle Unterseiten zu finden und ihr Gewicht einzuschätzen. Seiten, auf die viele interne Links zeigen, gelten für Google in der Regel als wichtiger. Beschreibende Ankertexte sind dabei wichtig, und keine Unterseite sollte als verwaiste Seite enden, die weder Besucher noch Crawler zuverlässig erreichen.

SEO & Kundengewinnung

J

JavaScript

Websites & Webentwicklung

JavaScript ist die Programmiersprache, die Webseiten im Browser interaktiv macht. Sie reagiert auf Klicks und Eingaben, lädt Daten nach und verändert Inhalte, ohne dass die Seite neu geladen werden muss. Über Laufzeitumgebungen wie Node.js läuft JavaScript außerdem auf Servern, sodass sich ganze Anwendungen in einer Sprache schreiben lassen. Jedes Skript muss allerdings geladen und ausgeführt werden, und zu viel davon verschlechtert die Ladezeit und Werte wie INP. Jedes eingebundene Werkzeug, vom Chat-Fenster bis zum Tracking, sollte sich seinen Platz auf der Seite deshalb verdienen.

Websites & Webanwendungen

K

Kaltakquise

Vertrieb & Automatisierung

Kaltakquise ist die Erstansprache von Unternehmen oder Personen, mit denen noch keine Geschäftsbeziehung besteht und die keinen Kontakt angefragt haben. Sie gehört zum Outbound-Vertrieb und läuft meist per Telefon, Brief oder persönlichem Besuch, weil Werbe-E-Mails auch an Firmen nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung erlaubt sind. In Deutschland regelt vor allem das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), wann welche Ansprache zulässig ist, mit unterschiedlichen Regeln je nach Kanal und je nachdem, ob Geschäfts- oder Privatkunden angesprochen werden. Hinzu kommen beim Umgang mit Kontaktdaten die Vorgaben der DSGVO. Vor jeder Kampagne sollte deshalb fachkundig geprüft werden, ob die geplante Ansprache erlaubt ist oder eine Einwilligung voraussetzt.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Kanban

Software & SaaS

Kanban stammt aus der Produktionssteuerung bei Toyota und wird heute auch in Software- und Büroteams genutzt, um Arbeit sichtbar zu machen. Aufgaben wandern als Karten über ein Board mit Spalten wie „Offen“, „In Arbeit“ und „Erledigt“. Eine Obergrenze für gleichzeitig laufende Aufgaben pro Spalte verhindert, dass zu viel angefangen und zu wenig abgeschlossen wird. Im Gegensatz zu Scrum kommt Kanban ohne feste Zyklen aus und zieht neue Aufgaben laufend nach. Das passt gut zu Support und Wartung, wo Anfragen unvorhersehbar eintreffen, etwa über ein Ticketsystem.

Softwareentwicklung & SaaS

Keyword

SEO

Als Keyword bezeichnet man den Suchbegriff, den Menschen in eine Suchmaschine eingeben, ob als einzelnes Wort oder als ganze Phrase. Für eine Website legt man fest, mit welchen Keywords jede Seite gefunden werden soll, und richtet Inhalt und Titel danach aus. Google versteht inzwischen Synonyme und Zusammenhänge, daher muss der Begriff nicht in jedem Absatz stehen. Wer ein Keyword künstlich häuft, betreibt sogenanntes Keyword-Stuffing und riskiert eine Abwertung, mehr bringt eine Seite, die die Frage hinter der Suche vollständig beantwortet.

SEO & Kundengewinnung

Keyword-Kannibalisierung

SEO

Von Keyword-Kannibalisierung spricht man, wenn mehrere Seiten derselben Website für denselben Suchbegriff und dieselbe Absicht konkurrieren. Google kann dann schwer erkennen, welche Seite die beste Antwort liefert, wechselt zwischen ihnen oder zeigt keine davon weit oben. Sichtbar wird das Problem bei einem Content-Audit oder in der Search Console, wenn für eine Suchanfrage abwechselnd verschiedene URLs auftauchen. Meist hilft es, die Seiten zusammenzulegen und die schwächere per 301-Weiterleitung auf die stärkere zu lenken, alternativ lassen sich die Themen klar voneinander abgrenzen.

SEO & Kundengewinnung

Keyword-Recherche

SEO

Bei der Keyword-Recherche findest du heraus, mit welchen Begriffen deine Zielgruppe nach Leistungen oder Antworten sucht. Ergiebige Quellen sind der Keyword-Planer in Google Ads, die Suchvorschläge von Google, die Daten der Search Console und Gespräche mit dem eigenen Vertrieb. Jeden Begriff bewertet man anschließend nach Suchvolumen, Absicht und Konkurrenz. In vielen B2B-Nischen bringen gerade selten gesuchte Begriffe die besten Anfragen, deshalb zählt die Sprache der Kunden am Ende mehr als die höchste Zahl in der Tabelle.

SEO & Kundengewinnung

KI-Agent

AI

Ein KI-Agent ist ein System auf Basis eines Sprachmodells, das eine Aufgabe in mehreren Schritten selbstständig bearbeitet. Er plant das Vorgehen, ruft Werkzeuge wie Suche, Datenbank oder E-Mail-Programm über APIs auf und prüft Zwischenergebnisse, bevor er weitermacht. Damit lassen sich Abläufe automatisieren, die für starre Regeln zu unübersichtlich sind, etwa das Recherchieren und Vorbereiten eines Angebots. Weil ein Agent echte Aktionen auslöst, braucht er eng begrenzte Rechte, ein Protokoll seiner Schritte und bei heiklen Aktionen die Bestätigung eines Mitarbeiters (Human in the Loop).

Vertriebsprozesse & Automatisierung

KI-Übersichten (AI Overviews)

SEO

KI-Übersichten, im Englischen AI Overviews, sind von Google erzeugte Zusammenfassungen, die bei manchen Suchanfragen meist oberhalb der klassischen Treffer erscheinen. Ein Sprachmodell formuliert dabei eine Antwort aus mehreren Webquellen und verlinkt einige davon. Für Websitebetreiber heißt das, dass Nutzer manche Informationsfrage beantwortet bekommen, ohne eine Seite anzuklicken, zugleich kann die Nennung als Quelle neue Besucher bringen. Zusätzliche Anforderungen stellt Google nach eigener Aussage nicht, die Seite muss lediglich indexiert und für ein Snippet zugelassen sein. Klicks und Impressionen daraus zählt die Google Search Console im normalen Leistungsbericht mit, seit 2026 zeigt ein eigener Bericht zusätzlich, wie oft Seiten in KI-Übersichten und im KI-Modus erschienen sind.

SEO & Kundengewinnung

KI-Verordnung (AI Act)

AI

Die KI-Verordnung, international AI Act genannt, ist eine EU-Verordnung, die Entwicklung und Einsatz von Künstlicher Intelligenz in allen Mitgliedstaaten einheitlich regelt. Sie folgt einem risikobasierten Ansatz, bei dem bestimmte Praktiken verboten sind, Hochrisiko-Anwendungen strenge Anforderungen erfüllen müssen und für bestimmte andere Systeme vor allem Transparenzpflichten gelten. Die Vorschriften gelten stufenweise, und für einzelne Pflichten laufen noch Übergangsfristen. Pflichten treffen die Anbieter von KI-Systemen, teils aber auch Unternehmen, die solche Systeme nur einsetzen. Welche davon im Einzelfall greifen und wie sie mit der DSGVO zusammenspielen, sollte für die eigenen Anwendungen fachkundig geprüft werden.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Klicktiefe

SEO

Die Klicktiefe gibt an, wie viele Klicks ein Besucher von der Startseite bis zu einer bestimmten Unterseite braucht. Je tiefer eine Seite liegt, desto seltener besucht sie der Crawler tendenziell und desto weniger Gewicht erhält sie über die interne Verlinkung. Für Unternehmen heißt das, dass wichtige Leistungsseiten mit wenigen Klicks erreichbar sein sollten. Eine flache Seitenarchitektur mit klaren Kategorien hilft dabei mehr als ein überladenes Hauptmenü. Lange Blogarchive mit Paginierung treiben die Klicktiefe älterer Beiträge schnell nach oben, Themenseiten mit direkten Links wirken dem entgegen.

SEO & Kundengewinnung

Kohortenanalyse

Daten & Analyse

Eine Kohortenanalyse betrachtet Gruppen von Nutzern oder Kunden, die ein gemeinsames Startmerkmal teilen, zum Beispiel den Monat ihrer Registrierung oder ihres ersten Kaufs. Man verfolgt, wie viele Mitglieder jeder Gruppe nach drei oder sechs Monaten noch aktiv sind oder erneut gekauft haben. So wird sichtbar, ob Änderungen am Produkt oder am Onboarding die Kundenbindung verbessern, was ein Durchschnitt über alle Kunden verdecken würde. Für SaaS-Anbieter mit Abonnementmodell ist das eine besonders aufschlussreiche Auswertung der Kündigungen. Die Ergebnisse fließen direkt in die Berechnung des Customer Lifetime Value ein.

SEO & Kundengewinnung

Kontextfenster

AI

Das Kontextfenster gibt an, wie viel Text ein Sprachmodell bei einer Anfrage gleichzeitig berücksichtigen kann. Gemessen wird es in Token, und es umfasst alles zusammen, also Anweisungen, bisherigen Gesprächsverlauf, eingefügte Dokumente und die Antwort selbst. Was nicht hineinpasst, sieht das Modell schlicht nicht, weshalb in sehr langen Chats frühe Details verloren gehen können. Große Kontextfenster erlauben es, ganze Verträge oder Handbücher auf einmal zu verarbeiten, wobei ein voll genutztes Fenster pro Anfrage entsprechend mehr kostet. Bei umfangreichen Wissensbeständen fährt man mit RAG besser, weil nur die passenden Ausschnitte in den Prompt gelangen.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

KPI (Key Performance Indicator)

Strategie & Marketing

Ein KPI, ausgeschrieben Key Performance Indicator, ist eine Kennzahl, an der ein Unternehmen den Erfolg eines Ziels oder Prozesses misst. Beispiele sind die Zahl qualifizierter Anfragen pro Monat, die Abschlussquote oder die durchschnittliche Bearbeitungszeit. Eine gute Kennzahl lässt sich zuverlässig messen und hängt direkt mit einem Geschäftsziel zusammen. Viele Unternehmen beobachten zu viele Zahlen und übersehen dabei die wichtigen. Wirkungsvoller ist eine kleine Auswahl, die in einem Dashboard regelmäßig sichtbar ist und jeweils einen Verantwortlichen hat.

Digitale Strategie & Beratung

Kundenportal

Websites & Webentwicklung

Ein Kundenportal ist ein geschützter Bereich im Web, in dem Kunden nach dem Login ihre eigenen Daten, Dokumente und Vorgänge einsehen. Dort finden sie etwa Rechnungen, Verträge, Auftragsstände oder offene Anfragen, ohne beim Unternehmen anrufen zu müssen. Innendienst und Kundenservice bekommen dadurch weniger Routineanfragen, und der Service ist rund um die Uhr erreichbar. Dafür braucht es ein sauberes Rollen- und Rechtekonzept, damit jeder Kunde ausschließlich seine eigenen Daten sieht. Wie weit die Selbstbedienung reichen kann, beschreibt der verwandte Begriff Self-Service-Portal.

Softwareentwicklung & SaaS

Künstliche Intelligenz (KI)

AI

Künstliche Intelligenz ist der Oberbegriff für Computersysteme, die Aufgaben lösen, für die bisher menschliches Denken nötig war, etwa Texte verstehen, Bilder erkennen oder Entscheidungen vorbereiten. Die meisten heutigen Anwendungen beruhen auf Machine Learning, bei dem Modelle Muster aus großen Datenmengen lernen. Im Unternehmen bringt KI vor allem dort etwas, wo viele gleichartige Aufgaben anfallen, zum Beispiel beim Sortieren von Anfragen oder beim Entwerfen von Texten. Vor jedem Projekt steht die Frage, welcher Prozess konkret besser werden soll und wie die Ergebnisse geprüft werden. Den rechtlichen Rahmen in der EU setzt die KI-Verordnung.

Digitale Strategie & Beratung

L

Ladezeit

Websites & Webentwicklung

Die Ladezeit beschreibt die Spanne vom Aufruf einer Webseite bis zu dem Moment, in dem sie sichtbar und bedienbar ist. Da eine einzige Zahl das kaum abbildet, messen Werkzeuge wie PageSpeed Insights mehrere Zeitpunkte, darunter den Largest Contentful Paint. Wer nach einem Klick auf eine Anzeige vor einer halb geladenen Seite wartet, springt oft ab, und der bezahlte Klick ist verloren. Typische Bremsen sind große Bilder, zu viel JavaScript, Drittanbieter-Skripte und langsames Hosting. Miss am besten mit Daten echter Nutzer, denn Tests am eigenen schnellen Rechner zeichnen ein zu freundliches Bild.

Websites & Webanwendungen

Landingpage

Strategie & Marketing

Eine Landingpage ist eine Seite, die für einen einzigen Zweck gebaut wird, häufig als Ziel einer Anzeige, einer E-Mail oder einer Kampagne. Sie konzentriert sich auf ein Angebot und einen Call to Action und verzichtet weitgehend auf ablenkende Navigation. Dadurch wandeln Landingpages Besucher oft besser in Anfragen um als allgemeine Unterseiten. Anzeigentext und Seiteninhalt müssen zusammenpassen, sonst springen Besucher sofort wieder ab. Varianten von Überschrift oder Formular lassen sich mit einem A/B-Test vergleichen, und mit UTM-Parametern bleibt erkennbar, woher die Besucher kommen.

Websites & Webanwendungen

Large Language Model (LLM)

AI

Ein Large Language Model ist ein KI-Modell, das mit sehr großen Textmengen trainiert wurde und Sprache verstehen und erzeugen kann. Technisch berechnet es Stück für Stück, welcher Textbaustein, ein sogenannter Token, am wahrscheinlichsten folgt. Daraus entstehen Fähigkeiten wie Zusammenfassen, Übersetzen, Programmieren oder das Beantworten von Fragen, die man von bekannten Modellfamilien wie GPT, Claude oder Gemini kennt. Weil ein LLM auf Wahrscheinlichkeiten beruht, kann es überzeugend klingende Fehler erzeugen, die man Halluzination nennt. Für Fakten aus dem eigenen Unternehmen kombiniert man es deshalb oft mit RAG.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Largest Contentful Paint (LCP)

SEO

Largest Contentful Paint misst als Teil der Core Web Vitals, wie lange es dauert, bis das größte sichtbare Element im ersten Bildschirmausschnitt dargestellt ist. Meist ist das ein großes Titelbild, ein Video-Vorschaubild oder ein Textblock. Nach Googles Vorgabe gelten höchstens 2,5 Sekunden als gut, mehr als 4 Sekunden als schlecht. Häufige Bremsen sind fehlende Bildoptimierung, ein langsamer Server und blockierendes CSS oder JavaScript. Das Hauptbild oben auf der Seite solltest du nie per Lazy Loading nachladen, weil der Browser es sonst zu spät anfordert.

SEO & Kundengewinnung

Lastenheft

Software & SaaS

Das Lastenheft beschreibt aus Sicht des Auftraggebers, was eine Software oder ein Projekt leisten soll. Es fasst die Ergebnisse der Anforderungsanalyse zusammen, also Ziele, fachliche Anforderungen, Rahmenbedingungen und Kriterien für die Abnahme, und lässt die technische Umsetzung noch offen. Auf dieser Grundlage können Dienstleister Angebote abgeben, die sich miteinander vergleichen lassen. Der Auftragnehmer antwortet darauf mit dem Pflichtenheft, das beschreibt, wie er die Anforderungen umsetzt. Ein gutes Lastenheft formuliert jede Anforderung messbar, damit am Ende kein Streit darüber entsteht, ob sie umgesetzt wurde.

Digitale Strategie & Beratung

Lazy Loading

Websites & Webentwicklung

Beim Lazy Loading lädt der Browser Bilder, Videos oder eingebettete Inhalte erst, wenn sie in die Nähe des sichtbaren Bereichs kommen. Moderne Browser unterstützen das direkt über ein einfaches Attribut im HTML-Code. Beim ersten Aufruf fallen dadurch weniger Daten an, und die Seite steht schneller bereit. Das große Bild ganz oben sollte allerdings sofort laden, denn genau dieses Element bestimmt oft den LCP, und eine Verzögerung verschlechtert ihn. Zusammen mit sauberer Bildoptimierung spart Lazy Loading spürbar Datenvolumen, vor allem auf langen Seiten.

Websites & Webanwendungen

Lead

Strategie & Marketing

Ein Lead ist ein Kontakt, der Interesse an einem Angebot gezeigt und dabei Daten hinterlassen hat, etwa über ein Formular, einen Anruf oder eine Visitenkarte auf der Messe. Ob daraus ein Kunde wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch offen. Viele Unternehmen unterscheiden deshalb Reifegrade, zum Beispiel den MQL und den SQL. Marketing und Vertrieb brauchen eine gemeinsame Definition, sonst streiten beide Seiten über die Qualität der Kontakte. Mit Lead-Scoring wird die Bewertung nachvollziehbar und einheitlich.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Lead-Marktplatz

Vertrieb & Automatisierung

Auf einem Lead-Marktplatz werden Anfragen möglicher Kunden gesammelt und an passende Anbieter weitergegeben, meist gegen eine Gebühr pro Kontakt. Käufer filtern dort nach Region, Branche oder Auftragsgröße und erhalten die Kontaktdaten nach dem Kauf. Für Dienstleister ist das ein schneller Weg zu Anfragen, ohne eine eigene Leadgenerierung aufzubauen. Ob es sich rechnet, zeigt der Vergleich der Kosten pro Lead mit der eigenen Abschlussquote. Achten solltest du außerdem darauf, ob ein Kontakt exklusiv verkauft wird und ob der Interessent der Weitergabe seiner Daten nachweislich zugestimmt hat.

Softwareentwicklung & SaaS

Lead-Nurturing

Vertrieb & Automatisierung

Mit Lead-Nurturing begleitet ein Unternehmen Interessenten, die noch nicht kaufbereit sind, über Wochen oder Monate mit passenden Inhalten. Das geschieht meist per E-Mail-Marketing, etwa mit Fallbeispielen, Checklisten oder Einladungen zu Webinaren, abgestimmt auf die jeweilige Phase der Customer Journey. Im B2B-Geschäft mit langen Entscheidungen hält das den Kontakt warm, ohne den Vertrieb zu binden. Jede Nachricht muss dem Empfänger etwas Brauchbares bieten, denn reine Verkaufsmails führen schnell zur Abmeldung.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Lead-Qualifizierung

Vertrieb & Automatisierung

Bei der Lead-Qualifizierung prüft der Vertrieb, ob ein Interessent zum Angebot passt und tatsächlich kaufen will. Abgefragt werden meist Bedarf, Budget, Entscheidungsbefugnis und Zeitrahmen, oft in einem kurzen Erstgespräch oder schon über ein mehrstufiges Formular. Wer früh aussortiert, spart teure Termine mit Kontakten, die am Ende nie bestellen würden. Die Kriterien sollten Marketing und Vertrieb gemeinsam festlegen, damit eindeutig ist, wann aus einem MQL ein SQL wird.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Lead-Routing

Vertrieb & Automatisierung

Lead-Routing regelt, welcher Mitarbeiter einen neu eingegangenen Interessenten übernimmt. Die Zuordnung folgt Regeln wie Region, Produkt, Unternehmensgröße oder Auslastung und läuft im CRM automatisch ab. Je schneller eine Anfrage beim passenden Ansprechpartner landet, desto größer ist die Chance auf ein Gespräch, solange das Interesse noch frisch ist. Oft fehlt in Regelwerken ein Auffangfall, sodass Anfragen, die in kein Raster passen, unbemerkt liegen bleiben. Deshalb braucht jede Regelkette einen Standardempfänger, der per E-Mail-Benachrichtigung von solchen Fällen erfährt.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Lead-Scoring

Vertrieb & Automatisierung

Lead-Scoring vergibt Punkte an Interessenten, um ihre Kaufbereitschaft vergleichbar zu machen. Punkte gibt es für Merkmale wie Branche und Firmengröße, außerdem für Verhalten wie den Besuch der Preisseite oder das Herunterladen eines Leitfadens. Ab einem festgelegten Schwellenwert geht der Kontakt automatisch an den Vertrieb, der sich so zuerst um die vielversprechendsten Leads kümmert. Anfangs sind die Gewichte fast immer geschätzt, deshalb gehört ein regelmäßiger Abgleich mit echten Abschlüssen dazu. In vielen Systemen für Marketing Automation ist Lead-Scoring bereits eingebaut.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Leadgenerierung

Strategie & Marketing

Leadgenerierung fasst alle Maßnahmen zusammen, mit denen ein Unternehmen Kontakte zu möglichen Kunden gewinnt, die Interesse an seinem Angebot gezeigt haben. Typische Wege sind Kontaktformulare, Whitepaper-Downloads, Webinare, Messen oder bezahlte Anzeigen. Am Ende zählt weniger die Menge als die Frage, wie viele Kontakte zu Aufträgen werden. Deshalb gehört eine klare Lead-Qualifizierung dazu, bevor der Vertrieb Zeit investiert. Achte außerdem darauf, dass jeder neue Kontakt sofort im CRM landet und nicht in einem Postfach liegen bleibt.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Lighthouse

SEO

Lighthouse ist ein kostenloses Prüfwerkzeug von Google, dessen Quellcode als Open Source frei verfügbar ist. Es testet eine Webseite unter Laborbedingungen und bewertet Leistung, Barrierefreiheit, bewährte Praktiken und grundlegende SEO-Punkte, jeweils mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. Du findest es in den Entwicklertools von Chrome, als Kommandozeilenprogramm und als Grundlage von PageSpeed Insights. Weil die Ergebnisse zwischen einzelnen Durchläufen schwanken, lohnt es sich, mehrmals zu messen. Eine hohe Punktzahl bei der Barrierefreiheit bedeutet außerdem nur, dass die automatisch prüfbaren Punkte stimmen, Tests mit Tastatur und Screenreader ersetzt sie nicht.

SEO & Kundengewinnung

Linkbuilding

SEO

Linkbuilding bezeichnet die Arbeit daran, Backlinks von anderen Websites zu gewinnen, und bildet einen großen Teil des Offpage-SEO. Seriöse Wege führen über Inhalte, die andere gern zitieren, etwa eigene Erhebungen, Fachartikel oder einen nützlichen Online-Rechner, dazu über Pressearbeit, Verbände und Partnerschaften. Gute Verweise bringen Besucher und stärken zugleich das Vertrauen der Suchmaschinen. Vorsicht ist bei Linkpaketen geboten, die in kurzer Zeit hunderte Links versprechen, denn Google erkennt solche Muster und entwertet die Links oder straft die Website im schlimmsten Fall ab.

SEO & Kundengewinnung

Lizenzmodell

Software & SaaS

Das Lizenzmodell regelt, zu welchen Bedingungen ein Unternehmen eine Software nutzen darf und wie es dafür bezahlt. Verbreitet sind Kauflizenzen mit einmaliger Zahlung, Abonnements, Preise pro Nutzer oder Gerät sowie nutzungsabhängige Abrechnung. Daneben gibt es freie Lizenzen aus dem Bereich Open Source. Für die Kostenplanung ist wichtig, wie die Preise mit dem Wachstum steigen, denn ein günstiger Einstieg kann bei vielen Nutzern teuer werden. Prüfe außerdem, ob Updates, Support und ein Datenexport enthalten sind und was nach einer Kündigung mit den Daten geschieht.

Softwareentwicklung & SaaS

llms.txt

SEO

Die llms.txt ist ein Vorschlag für eine Textdatei im Hauptverzeichnis einer Website, die Sprachmodellen einen kompakten Überblick über die wichtigsten Inhalte gibt. Sie ist in Markdown geschrieben und enthält eine kurze Beschreibung des Angebots sowie Links auf die Kernseiten. Anders als die robots.txt regelt sie keinen Zugriff, sie bietet lediglich eine aufbereitete Zusammenfassung an. Bisher ist llms.txt kein offizieller Standard, Google nennt solche KI-Textdateien für seine KI-Funktionen ausdrücklich unnötig, und ob andere KI-Anbieter die Datei auswerten, ist nicht verlässlich belegt. Wer sie im Rahmen von GEO anlegt, hat wenig Aufwand, sollte die Erwartungen an eine messbare Wirkung aber niedrig halten.

SEO & Kundengewinnung

Local SEO

SEO

Local SEO zielt darauf, bei Suchen mit Ortsbezug auf der Karte und auf der Suchergebnisseite weit oben zu erscheinen, etwa bei „Steuerberater Köln“ oder „IT-Service in der Nähe“. Grundlage ist ein vollständig gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit passender Kategorie, Öffnungszeiten, Fotos und echten Bewertungen. Google ordnet lokale Treffer danach, wie gut sie zur Anfrage passen, wie nah sie liegen und wie bekannt das Unternehmen ist. Name, Adresse und Telefonnummer sollten auf der Website, im Profil und in Verzeichnissen exakt gleich geschrieben sein, denn widersprüchliche Angaben verunsichern Kunden wie Suchmaschinen.

SEO & Kundengewinnung

Logging

Software & SaaS

Beim Logging schreibt eine Anwendung fortlaufend Protokolle darüber, was in ihr passiert, etwa Anmeldungen, Fehler, Datenänderungen oder Aufrufe von Schnittstellen. Jeder Eintrag enthält einen Zeitstempel und Angaben zum Ereignis, damit sich Abläufe später rekonstruieren lassen. Ohne Logs bleibt die Fehlersuche oft Raten, vor allem wenn ein Problem nur bei einzelnen Kunden auftritt. Weil Protokolle schnell personenbezogene Daten enthalten, sollte man festlegen, was gespeichert wird und wann Einträge gelöscht werden. Gemeinsam mit dem Monitoring verkürzt Logging die Zeit, bis eine Störung gefunden und behoben ist.

Softwareentwicklung & SaaS

Longtail-Keyword

SEO

Ein Longtail-Keyword ist eine längere, genaue Suchanfrage aus mehreren Wörtern, etwa „CRM für Handwerksbetriebe mit Terminplanung“ statt nur „CRM“. Einzeln haben solche Anfragen ein geringes Suchvolumen, zusammengenommen machen sie aber einen großen Teil aller Suchen aus. Weil die Absicht klar ist und weniger Wettbewerber darauf zielen, haben gerade kleinere Anbieter hier gute Chancen. Für jede Variante eine eigene Seite zu bauen, führt allerdings schnell zu Keyword-Kannibalisierung, meist deckt eine gründliche Seite viele verwandte Formulierungen gleichzeitig ab.

SEO & Kundengewinnung

Low-Code

Software & SaaS

Low-Code-Plattformen erlauben es, Anwendungen überwiegend mit grafischen Bausteinen, Formular-Editoren und vorgefertigten Logikelementen zu bauen und nur an einzelnen Stellen eigenen Code zu ergänzen. So entstehen interne Werkzeuge, Freigabeprozesse oder automatisierte Abläufe deutlich schneller als mit klassischer Programmierung. An Grenzen stößt man bei komplexer Logik, hohen Nutzerzahlen oder besonderen Anforderungen an Datenschutz und Hosting. Bedenke die Bindung an den Anbieter, denn eine Low-Code-Anwendung lässt sich selten ohne Neubau auf eine andere Plattform umziehen. Im Unterschied zu No-Code richtet sich Low-Code eher an Personen mit technischem Grundverständnis.

Softwareentwicklung & SaaS

M

Machine Learning

AI

Machine Learning ist ein Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz, bei dem Computer aus Beispieldaten Regeln ableiten, die niemand ausdrücklich programmiert hat. Ein Modell kann zum Beispiel aus vergangenen Anfragen lernen, welche zu einem Auftrag führten, und neue Anfragen danach einschätzen. Typische Einsätze sind Prognosen, Klassifizierungen, Betrugserkennung und Empfehlungen. Die Ergebnisse sind nur so gut wie die Trainingsdaten, deshalb bestimmt die Datenqualität oft stärker über den Erfolg als die Wahl des Algorithmus. Auch jedes LLM ist ein Ergebnis von Machine Learning.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Mandant

Software & SaaS

Als Mandant gilt in einer Software eine abgeschlossene Organisationseinheit, etwa eine Firma, eine Niederlassung oder ein Kunde einer Plattform. Zu jedem Mandanten gehören eigene Nutzer, Daten und Einstellungen, häufig auch ein eigenes Logo oder eigene Farben. In englischsprachigen Cloud-Anwendungen heißt dasselbe Konzept Tenant. Wer eine Plattform plant, sollte früh festlegen, was genau ein Mandant ist und ob eine Person mehreren Mandanten angehören darf, denn das Datenmodell lässt sich später nur mit großem Aufwand umbauen. Wie Systeme viele Mandanten sauber trennen, beschreibt der Begriff Mandantenfähigkeit.

Softwareentwicklung & SaaS

Mandantenfähigkeit

Software & SaaS

Mandantenfähig nennt man eine Software, die mehrere Kunden oder Organisationen in einer einzigen Installation bedient und deren Daten trotzdem streng voneinander trennt. Jeder Mandant sieht nur seine eigenen Datensätze, Nutzer und Einstellungen, obwohl alle auf derselben Codebasis und oft in derselben Datenbank arbeiten. Anbieter von SaaS betreiben auf diese Weise viele Kunden wirtschaftlich, weil Updates und Wartung nur einmal anfallen. Die Trennung muss bei jeder einzelnen Abfrage greifen, denn eine vergessene Filterbedingung genügt, damit fremde Daten sichtbar werden.

Softwareentwicklung & SaaS

Markenstrategie

Strategie & Marketing

Eine Markenstrategie legt langfristig fest, wofür eine Marke steht, wen sie anspricht und wie sie wahrgenommen werden soll. Sie umfasst Werte, Persönlichkeit, Tonalität und das Versprechen an Kunden und leitet sich aus der Positionierung ab. Im B2B sorgt eine klare Marke dafür, dass Interessenten schon vor dem ersten Gespräch wissen, woran sie sind, und sie stützt höhere Preise. Sichtbar wird die Strategie im Corporate Design, in Texten und im Auftreten der Mitarbeitenden. Viele Unternehmen beginnen beim Logo, obwohl zuerst die inhaltliche Grundlage stehen sollte.

Digitale Strategie & Beratung

Marketing Automation

Vertrieb & Automatisierung

Marketing Automation bezeichnet Software, die Marketingaufgaben nach festgelegten Regeln selbstständig ausführt. Typisch sind E-Mail-Strecken für das Lead-Nurturing, die Bewertung von Kontakten nach ihrem Verhalten und die Übergabe an den Vertrieb, sobald ein Interessent eine bestimmte Schwelle erreicht. Für B2B-Unternehmen lohnt sich das vor allem, wenn viele Kontakte parallel über längere Zeit betreut werden. Ohne passende Inhalte und eine nachweisbare Einwilligung für den E-Mail-Versand, die meist per Double-Opt-in eingeholt wird, nützt allerdings auch das beste System wenig.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Marketing Qualified Lead (MQL)

Strategie & Marketing

Als Marketing Qualified Lead, kurz MQL, gilt ein Kontakt, der nach den Kriterien des Marketings genug Interesse zeigt, um weiter betreut zu werden. Erkennbar ist das an wiederholten Besuchen, heruntergeladenen Unterlagen oder einer passenden Firmengröße. Für ein Verkaufsgespräch ist ein MQL meist noch nicht reif, er verdient aber Aufmerksamkeit durch Lead-Nurturing. Die Kriterien sollten schriftlich festgelegt und mit dem Vertrieb abgestimmt sein. Erst wenn der Vertrieb den Kontakt prüft und annimmt, wird daraus ein Sales Qualified Lead.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Marketing-Funnel

Strategie & Marketing

Der Marketing-Funnel ist ein Modell, das den Weg vom ersten Interesse bis zum Kauf als Trichter darstellt. Oben stehen viele Menschen, die ein Unternehmen gerade erst kennenlernen, unten die wenigen, die am Ende kaufen. Jede Stufe braucht eigene Inhalte und Kennzahlen, vom Fachartikel für Einsteiger bis zum konkreten Angebot. Das Modell hilft, Engpässe zu finden, beispielsweise wenn viele Leads entstehen, aber kaum Termine folgen. Weil echte Kaufentscheidungen selten so linear verlaufen, misst man die Übergänge am besten mit der Conversion-Rate und gleicht sie mit der Customer Journey ab.

Digitale Strategie & Beratung

Medienbruch

Vertrieb & Automatisierung

Von einem Medienbruch spricht man, wenn Informationen innerhalb eines Prozesses das System wechseln und dabei von Hand übertragen werden. Ein klassisches Beispiel ist eine Online-Anfrage, deren Inhalt jemand aus der E-Mail abtippt, um ihn ins CRM einzutragen. Jeder dieser Schritte kostet Zeit und erzeugt Tippfehler, die später die Datenqualität belasten. Medienbrüche fallen meist erst in einer sauberen Prozessanalyse auf, weil sich die Mitarbeiter längst an die Umwege gewöhnt haben.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Mehrsprachige Website

Websites & Webentwicklung

Eine mehrsprachige Website bietet ihre Inhalte in mehreren Sprachen an, jede Sprachfassung unter einer eigenen Adresse. Üblich sind Unterverzeichnisse wie /en/, eigene Subdomains oder getrennte Länderdomains. Über hreflang-Angaben erfährt Google, welche Seiten einander entsprechen, damit Nutzer die passende Sprachversion in den Suchergebnissen sehen. Eine bloße Übersetzung reicht selten, weil Suchbegriffe, Beispiele und rechtliche Angaben je Markt abweichen. Eine Terminologieliste hält Fachbegriffe in allen Sprachen einheitlich, und eine automatische Weiterleitung nach Browsersprache sollte Besucher nie daran hindern, selbst zu wechseln.

Websites & Webanwendungen

Mehrstufiges Formular

Websites & Webentwicklung

Ein mehrstufiges Formular teilt die Abfrage in mehrere aufeinanderfolgende Schritte auf, von denen jeder nur wenige Felder zeigt. Meist beginnt es mit einfachen Auswahlfragen und fragt Kontaktdaten erst am Ende ab, wenn der Besucher schon einiges investiert hat. Das senkt die gefühlte Hürde und kann die Conversion-Rate gegenüber einem langen Formular verbessern. Nebenbei liefern die Antworten Angaben für die Lead-Qualifizierung. Wichtig sind eine Fortschrittsanzeige und die Möglichkeit, zurückzugehen, ohne dass bereits gemachte Eingaben verloren gehen.

Websites & Webanwendungen

Meta-Description

SEO

Die Meta-Description ist ein kurzer Beschreibungstext im Kopfbereich einer Seite, den Google oft im Snippet unter dem Titel anzeigt. Für die Position in den Suchergebnissen nutzt Google sie nach eigenen Angaben nicht. Sie beeinflusst aber, ob jemand auf den Treffer klickt, und damit die Klickrate. Weil Google den Text häufig durch einen eigenen Auszug ersetzt, wenn dieser besser zur Anfrage passt, lohnt der Aufwand vor allem bei wichtigen Seiten wie Leistungsseiten und Landingpages.

SEO & Kundengewinnung

Microservices

Software & SaaS

Bei einer Microservices-Architektur besteht eine Anwendung aus vielen kleinen, eigenständigen Diensten, die jeweils eine klar umrissene Aufgabe erfüllen und über APIs miteinander sprechen. Jeder Dienst lässt sich unabhängig entwickeln, ausrollen und skalieren, oft von getrennten Teams. Große Plattformen profitieren davon, weil sie einzelne Teile austauschen können, ohne das Gesamtsystem anzufassen. Für kleine Teams bedeutet der Ansatz dagegen viel Aufwand bei Betrieb, Monitoring und Fehlersuche. Viele Projekte fahren besser, wenn sie als gut gegliederter Monolith starten und Dienste erst bei echtem Bedarf abspalten.

Softwareentwicklung & SaaS

Microsite

Websites & Webentwicklung

Eine Microsite ist ein kleiner, eigenständiger Webauftritt mit wenigen Seiten, der sich einem einzelnen Produkt, einer Kampagne oder einer Veranstaltung widmet. Sie läuft oft unter einer eigenen Domain oder Subdomain und kann sich gestalterisch von der Hauptseite lösen. Gegenüber einer einzelnen Landingpage bietet sie mehr Raum für Hintergründe, bleibt aber deutlich schlanker als ein kompletter Unternehmensauftritt. Nachteile zeigen sich bei Pflege und Sichtbarkeit, weil sich Links und Domain-Autorität auf mehrere Auftritte verteilen. Überlege deshalb vorher, ob ein eigener Bereich auf der bestehenden Website nicht dasselbe leistet.

Websites & Webanwendungen

Mobile First

Websites & Webentwicklung

Mobile First ist ein Gestaltungs- und Entwicklungsansatz, bei dem zuerst die Version für kleine Bildschirme entsteht und größere Ansichten danach ergänzt werden. Das zwingt zur Konzentration, weil auf dem Smartphone nur Platz für die wichtigsten Inhalte und Aktionen bleibt. Im Code gelten dann die Grundregeln für Mobilgeräte, und Media Queries erweitern das Layout erst für breitere Bildschirme. Der Ansatz ist eine bewährte Arbeitsweise für Responsive Webdesign. Verwechsle ihn nicht mit der Mobile-First-Indexierung, bei der Google die mobile Fassung einer Seite für das Ranking heranzieht.

Websites & Webanwendungen

Mobile-First-Indexierung

SEO

Mobile-First-Indexierung bedeutet, dass Google für die Indexierung und das Ranking in erster Linie die mobile Version einer Website heranzieht. Gecrawlt wird dazu überwiegend mit dem Smartphone-Googlebot. Inhalte, die nur in der Desktop-Fassung vorhanden sind, etwa zusätzliche Texte, strukturierte Daten oder Bildbeschreibungen, fehlen Google dann für die Bewertung. Mit Responsive Webdesign ist das Problem meist gelöst, weil alle Geräte denselben Code und dieselben Inhalte erhalten. Prüfen solltest du trotzdem, ob Menüs, Tabellen und aufklappbare Bereiche in der mobilen Ansicht vollständig im Quelltext stehen.

SEO & Kundengewinnung

Monitoring

Software & SaaS

Monitoring bedeutet die laufende, automatische Überwachung von Servern, Anwendungen und Websites. Werkzeuge prüfen etwa, ob eine Seite erreichbar ist, wie schnell sie antwortet, wie stark Speicher und Prozessor ausgelastet sind und wie oft Fehler auftreten. Überschreitet ein Wert eine Schwelle, schickt das System eine Warnung per E-Mail, SMS oder Chat. So erfährt das Team von einem Ausfall, bevor Kunden anrufen, und kann die zugesagte Verfügbarkeit belegen. Monitoring meldet, dass etwas nicht stimmt, und das Logging hilft anschließend herauszufinden, warum.

Softwareentwicklung & SaaS

Monolith

Software & SaaS

Als Monolith bezeichnet man eine Anwendung, deren Funktionen in einer gemeinsamen Codebasis liegen und zusammen ausgeliefert werden. Oberfläche, Geschäftslogik und Datenzugriff laufen in einem Programm, das man als Ganzes testet und veröffentlicht. Der Begriff klingt abwertend, doch für viele Projekte ist ein Monolith der einfachere und günstigere Weg, weil nur ein System betrieben und überwacht werden muss. Probleme entstehen, wenn der Code ungeordnet wächst und sich technische Schulden ansammeln. Eine klare Gliederung in Module hält den Weg zu Microservices offen, falls sie später nötig werden.

Softwareentwicklung & SaaS

MVP (Minimum Viable Product)

Software & SaaS

Ein MVP (Minimum Viable Product) ist die kleinste Version eines Produkts, mit der sich eine zentrale Annahme bei echten Nutzern überprüfen lässt. Es enthält nur die Funktionen für den wichtigsten Anwendungsfall und kommt früh bei Kunden an, anders als ein Prototyp, der meist nur intern oder im Test gezeigt wird. Aus Nutzung und Rückmeldungen entscheidet das Team, was als Nächstes entsteht, und spart sich Monate für Funktionen, die niemand braucht. Der Ansatz passt gut zur agilen Softwareentwicklung. Zu knapp darf es trotzdem nicht ausfallen, denn wenn Nutzer wegen grober Mängel abspringen, lernt das Team nichts.

Softwareentwicklung & SaaS

MX-Eintrag

Websites & Webentwicklung

Über den MX-Eintrag legt eine Domain fest, welcher Server ihre E-Mails annimmt. MX ist die Kurzform von Mail Exchanger, technisch handelt es sich um einen besonderen DNS-Eintrag. Gibt es mehrere Mailserver, regelt eine Prioritätszahl die Reihenfolge, wobei der niedrigste Wert zuerst angesprochen wird. Beim Umstieg auf einen neuen Mailanbieter müssen die MX-Einträge auf dessen Server zeigen, und beim Wechsel des Webhosters werden sie manchmal unbemerkt überschrieben. Nach jeder Änderung an der Domain gehört deshalb eine Testmail an die eigene Adresse dazu.

Websites & Webanwendungen

N

Native Advertising

Strategie & Marketing

Native Advertising ist bezahlte Werbung, die sich in Form und Aufmachung an das Umfeld anpasst, in dem sie erscheint, etwa als gesponserter Artikel auf einem Fachportal. Leser nehmen solche Inhalte eher wahr als klassische Banner, weil sie wie redaktionelle Beiträge wirken. Unternehmen können so Fachwissen vor der passenden Zielgruppe zeigen und Vertrauen aufbauen. Wichtig ist eine klare Kennzeichnung als Anzeige, denn versteckte Werbung beschädigt die Glaubwürdigkeit und kann rechtliche Folgen haben. Am besten funktioniert das Format, wenn der Beitrag auch ohne Werbeabsicht lesenswert wäre und nach den Regeln guten Content-Marketings entsteht.

Digitale Strategie & Beratung

No-Code

Software & SaaS

No-Code-Werkzeuge ermöglichen es Fachabteilungen, Anwendungen, Websites oder Automatisierungen ganz ohne Programmierkenntnisse zusammenzuklicken. Gearbeitet wird mit Vorlagen, Drag-and-drop-Editoren und fertigen Verbindungen zu anderen Diensten, oft über eine Integrationsplattform. Für einen ersten Prototyp, einfache Formulare oder interne Abläufe ist das schnell und günstig. Schwierig wird es, wenn die Anforderungen wachsen, Daten über viele Werkzeuge verstreut liegen und niemand mehr die Verknüpfungen überblickt. Gegenüber Low-Code fehlt meist die Möglichkeit, an kritischen Stellen eigenen Code einzufügen.

Softwareentwicklung & SaaS

Nofollow

SEO

Setzt eine Website im Attribut rel eines Links den Wert nofollow, teilt sie Suchmaschinen mit, dass sie für das Linkziel nicht bürgen will. Google wertet die Angabe heute als Hinweis und entscheidet selbst, ob der Link in die Bewertung einfließt. Für Werbung gibt es zusätzlich den Wert sponsored, für Beiträge von Nutzern wie Kommentare den Wert ugc. Bezahlte Backlinks sollen laut Google immer mit sponsored oder nofollow markiert sein. Um Inhalte aus den Suchergebnissen herauszuhalten, taugt nofollow dagegen nicht, dafür gibt es Noindex.

SEO & Kundengewinnung

Noindex

SEO

Mit der Anweisung Noindex teilst du Suchmaschinen mit, dass eine Seite nicht in den Suchergebnissen erscheinen soll. Sie steht als Robots-Meta-Tag im Kopf der Seite oder als X-Robots-Tag im HTTP-Header, der sich auch für PDF-Dateien eignet. Damit die Anweisung wirkt, muss der Crawler die Seite abrufen dürfen, eine Sperre in der robots.txt verhindert also, dass er das Noindex überhaupt sieht. Ein klassischer Fehler beim Relaunch ist ein Noindex aus der Staging-Umgebung, das versehentlich mit auf die Live-Seite wandert.

SEO & Kundengewinnung

Nutzerführung

Websites & Webentwicklung

Gute Nutzerführung lotst Besucher einer Website oder Anwendung Schritt für Schritt zu ihrem Ziel. Dazu tragen eine klare Navigation, eine verständliche Reihenfolge der Inhalte, eine sichtbare visuelle Hierarchie und eindeutige Handlungsaufforderungen bei. Bei tiefen Strukturen erleichtert zusätzlich eine Breadcrumb-Navigation die Orientierung. Schwächen zeigen sich daran, dass Besucher hin und her klicken, die Suche bemühen oder den Vorgang abbrechen. Testen lässt sich das, indem du fremde Personen eine konkrete Aufgabe lösen lässt und beobachtest, wo sie hängen bleiben.

Häufige Fragen dazu

Websites & Webanwendungen

O

Offpage-SEO

SEO

Unter Offpage-SEO fasst man alle Faktoren zusammen, die außerhalb der eigenen Website auf das Ranking wirken. Im Mittelpunkt stehen Backlinks, dazu kommen Erwähnungen in Fachmedien, Einträge in Branchenverzeichnissen und Bewertungen auf Portalen. Suchmaschinen deuten solche Signale als Zeichen dafür, dass andere einem Anbieter vertrauen. Da sich dieser Ruf nur langsam aufbauen lässt, tragen echte Kontakte zu Verbänden, Partnern und Redaktionen langfristig weiter, während gekaufte Links ohne Kennzeichnung als sponsored oder nofollow gegen die Richtlinien von Google verstoßen und beim Linkbuilding tabu sein sollten.

SEO & Kundengewinnung

OKR (Objectives and Key Results)

Strategie & Marketing

OKR steht für Objectives and Key Results, eine Methode, mit der Unternehmen Ziele festlegen und ihren Fortschritt messen. Ein Objective beschreibt in Worten, was erreicht werden soll, und wenige messbare Key Results machen es überprüfbar. Meist setzt man OKRs pro Quartal und macht sie für alle sichtbar, damit Abteilungen an denselben Prioritäten arbeiten. Während ein KPI oft den laufenden Betrieb überwacht, zielen OKRs auf Veränderung. Ein typischer Fehler ist, Aufgaben wie „Website relaunchen“ als Key Result einzutragen, obwohl dort ein messbares Ergebnis stehen sollte.

Digitale Strategie & Beratung

Onepager

Websites & Webentwicklung

Beim Onepager passt eine komplette Website auf eine einzige, lange Seite. Die Navigation springt per Ankerlink zu den einzelnen Abschnitten, Besucher scrollen sich also durch Angebot, Referenzen und Kontakt. Das Format passt zu kompakten Angeboten, Events oder einer Landingpage mit klarem Ziel. Für SEO ist es eher hinderlich, weil eine einzige URL nur für wenige Themen und Keywords ranken kann. Wer mehrere Leistungen anbietet, fährt mit getrennten Unterseiten meist besser.

Websites & Webanwendungen

Online-Rechner

Websites & Webentwicklung

Ein Online-Rechner ermittelt aus den Eingaben der Besucher direkt auf der Website ein Ergebnis, etwa einen Preis, eine mögliche Ersparnis oder einen Bedarf. Interessenten bekommen sofort eine greifbare Antwort, und das Unternehmen gewinnt ein starkes Werkzeug für die Leadgenerierung. Wer das ausführliche Ergebnis per E-Mail anfordert, hinterlässt Kontaktdaten und liefert mit seinen Eingaben gleich das Material für die Lead-Qualifizierung. Gute Rechner werden außerdem gern verlinkt und sammeln so Backlinks. Lege die Annahmen hinter der Berechnung offen, denn ein unplausibles Ergebnis kostet mehr Vertrauen, als der Rechner gewinnt.

Websites & Webanwendungen

Onpage-SEO

SEO

Onpage-SEO bezeichnet alle Optimierungen, die direkt auf den eigenen Seiten stattfinden. Dazu gehören der Text selbst, der Title-Tag, die Überschriften, Bilder mit Alt-Text und die interne Verlinkung zwischen den Unterseiten. Weil ein Unternehmen hier alles selbst in der Hand hat, ist das meist der erste und günstigste Ansatzpunkt. Gute Onpage-Arbeit beginnt mit der Frage, welche Absicht hinter einer Suche steckt, und richtet erst danach Begriffe, Aufbau und Länge der Seite daran aus.

SEO & Kundengewinnung

Open Graph

Websites & Webentwicklung

Open Graph ist ein ursprünglich von Facebook eingeführtes Protokoll, das festlegt, wie ein geteilter Link in sozialen Netzwerken und Messengern dargestellt wird. Dafür stehen im Kopf einer Seite Meta-Angaben wie og:title, og:description und og:image, aus denen die Vorschaukarte mit Titel, Text und Bild entsteht. Fehlen sie, greifen die Plattformen auf Title-Tag und Meta-Description zurück oder nehmen irgendein Bild von der Seite. Im B2B-Vertrieb, wo Links oft über LinkedIn weitergegeben werden, wirkt eine gepflegte Vorschau deutlich professioneller. Nach Änderungen hilft ein Test mit den Vorschau-Werkzeugen der Plattformen, weil diese alte Daten oft länger zwischenspeichern.

Websites & Webanwendungen

Open Source

Software & SaaS

Open Source bezeichnet Software, deren Quellcode öffentlich zugänglich ist und unter einer Lizenz steht, die Nutzung, Veränderung und Weitergabe erlaubt. Bekannte Beispiele sind Linux, WordPress und die Datenbank PostgreSQL. Unternehmen profitieren von wegfallenden Lizenzgebühren, großer Verbreitung und der Möglichkeit, den Code selbst zu prüfen oder anzupassen. Kostenlos im Betrieb ist Open Source trotzdem nicht, denn Einrichtung, Updates und Sicherheitspflege kosten Zeit oder das Honorar eines Dienstleisters. Weil manche Lizenzen verlangen, dass Weiterentwicklungen bei einer Weitergabe oder sogar beim Betrieb als Webdienst unter denselben Bedingungen stehen, sollte man das Lizenzmodell vor dem Einsatz genau prüfen.

Softwareentwicklung & SaaS

Outbound-Vertrieb

Vertrieb & Automatisierung

Im Outbound-Vertrieb geht die Initiative vom Unternehmen aus, das mögliche Kunden selbst anspricht. Typische Wege sind Telefon, E-Mail, Briefpost, Messen oder Nachrichten in beruflichen Netzwerken. Der Vorteil liegt in der Planbarkeit, weil der Vertrieb selbst bestimmt, welche Firmen er wann kontaktiert, ähnlich wie beim Account-based Marketing. Vor dem Start einer Kampagne sollte rechtlich geprüft sein, welche Kanäle für die jeweilige Zielgruppe zulässig sind, besonders bei der Kaltakquise. Das Gegenstück ist der Inbound-Vertrieb, bei dem sich Interessenten von sich aus melden.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

P

PageSpeed Insights

SEO

PageSpeed Insights ist ein kostenloser Onlinetest von Google, der die Leistung einer einzelnen URL auf Mobilgeräten und am Desktop prüft. Das Ergebnis vereint Felddaten echter Chrome-Nutzer, sofern genug Besuche vorliegen, mit einem Labortest durch Lighthouse. Die bekannte Punktzahl von 0 bis 100 stammt allein aus dem Labortest, die Bewertung der Core Web Vitals dagegen aus den Felddaten. Wer nur der Punktzahl hinterherjagt, verbessert oft Details, die echte Besucher kaum spüren. Kleine Websites haben häufig zu wenig Besuche für Felddaten, dann helfen wiederholte Labormessungen und ein Blick auf die tatsächliche Ladezeit.

SEO & Kundengewinnung

Paginierung

SEO

Paginierung verteilt lange Listen wie Blogarchive, Produktkategorien oder Suchergebnisse auf mehrere nummerierte Seiten. Damit Suchmaschinen alle Einträge finden, braucht jede Folgeseite eine eigene URL, normale Links und einen Canonical-Tag, der auf sie selbst zeigt. Ein Canonical aller Folgeseiten auf Seite eins ist ein verbreiteter Fehler, weil Google die dort verlinkten Inhalte dann womöglich übersieht. Die früher empfohlenen Angaben rel=next und rel=prev berücksichtigt Google seit einigen Jahren nicht mehr bei der Indexierung. Endloses Scrollen ohne eigene Seitenadressen versteckt Inhalte leicht vor dem Crawler, und bei sehr vielen Folgeseiten wächst die Klicktiefe älterer Einträge.

SEO & Kundengewinnung

Performance Marketing

Strategie & Marketing

Unter Performance Marketing versteht man Online-Werbung, deren Erfolg direkt messbar ist und nach Ergebnissen gesteuert wird. Zum Einsatz kommen vor allem Suchmaschinenwerbung, Social-Media-Anzeigen und Affiliate-Programme, abgerechnet pro Klick, pro Lead oder pro Verkauf. Unternehmen sehen schnell, welche Anzeige wie viel Umsatz bringt, und können Budgets laufend umschichten. Die Kehrseite ist eine starke Abhängigkeit von bezahlter Reichweite. Sinnvoll steuern lassen sich die Budgets erst, wenn der ROAS bis in den Vertrieb hinein gemessen wird und echte Aufträge sichtbar werden.

Digitale Strategie & Beratung

Personenbezogene Daten

Recht & Datenschutz

Personenbezogene Daten sind nach der DSGVO alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Dazu zählen offensichtliche Angaben wie Name, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, aber auch Kennungen, über die sich jemand mit zusätzlichem Wissen identifizieren lässt, etwa eine IP-Adresse. Angaben zu juristischen Personen wie einer GmbH fallen nicht darunter, die Daten der Ansprechpartner und von Einzelunternehmern dagegen schon. Wer eine Website, ein CRM oder ein Formular plant, sollte deshalb früh festlegen, welche dieser Daten wirklich gebraucht werden.

Websites & Webanwendungen

Pflichtenheft

Software & SaaS

Im Pflichtenheft legt der Auftragnehmer dar, wie und womit er die Anforderungen aus dem Lastenheft umsetzen will. Es beschreibt Funktionen, Architektur, eingesetzte Technik und Schnittstellen, oft auch Zeitplan und Prüfkriterien. Sobald der Auftraggeber es bestätigt hat, dient es als gemeinsame Basis für Entwicklung und Abnahme. In agilen Projekten tritt an seine Stelle häufig ein laufend gepflegtes Backlog aus User Stories. Darin sollte auch stehen, wie spätere Änderungswünsche behandelt werden, denn die kommen fast immer.

Softwareentwicklung & SaaS

Pillar Page

SEO

Als Pillar Page bezeichnet man die zentrale Übersichtsseite eines Themenclusters. Sie behandelt ein breites Thema in seinen Grundzügen und verweist für Details auf eigene Unterseiten, die wiederum auf sie zurückverlinken. Damit zielt sie auf allgemeine Suchbegriffe, während die Unterseiten eher Longtail-Keywords abdecken. Für B2B-Anbieter eignet sich eine Pillar Page gut, um das eigene Kerngebiet sichtbar zu besetzen. Eine reine Linkliste ohne eigene Substanz trägt diese Rolle nicht, und wer alle Details auf der Pillar Page selbst erklärt, macht den eigenen Unterseiten das Ranking streitig.

SEO & Kundengewinnung

Positionierung

Strategie & Marketing

Mit Positionierung ist die Stellung gemeint, die ein Unternehmen im Kopf seiner Kunden gegenüber dem Wettbewerb einnehmen will. Sie beantwortet, für wen man arbeitet, welches Problem man löst und warum man dafür die bessere Wahl ist. Eine klare Positionierung erleichtert Preisgespräche, weil Kunden weniger vergleichen und schneller verstehen, wofür ein Anbieter steht. Viele Firmen scheuen sich, Kunden auszuschließen, und bleiben dadurch austauschbar. Als Grundlage dienen eine ehrliche Wettbewerbsanalyse und ein belastbares Alleinstellungsmerkmal.

Digitale Strategie & Beratung

Predictive Dialer

Vertrieb & Automatisierung

Ein Predictive Dialer wählt Telefonnummern automatisch und stellt nur die Verbindungen durch, bei denen tatsächlich jemand abhebt. Dazu berechnet die Software aus Erreichbarkeit und Gesprächsdauer, wie viele Nummern sie gleichzeitig anwählen muss, damit kein Mitarbeiter lange auf das nächste Gespräch wartet. In Callcentern mit großen Kontaktlisten erhöht das die Zahl der Gespräche pro Stunde spürbar. Die Kehrseite sind Anrufe, bei denen gerade niemand frei ist und der Angerufene in der Stille landet, was Vertrauen kostet. Ob der Einsatz zulässig ist, richtet sich nach den Regeln zur Kaltakquise, und ob er sich lohnt, hängt auch vom vorhandenen Telefonsystem ab.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Priorisierung

Strategie & Marketing

Priorisieren bedeutet, Aufgaben, Anforderungen oder Projekte nach ihrer Wichtigkeit zu ordnen und bewusst zu entscheiden, was zuerst kommt. Hilfreich sind einfache Kriterien wie erwarteter Nutzen, Aufwand, Risiko und Dringlichkeit. In der Softwareentwicklung bestimmt die Priorisierung, welche Funktionen in ein MVP kommen und welche warten müssen. Ohne klare Reihenfolge arbeiten Teams an zu vielen Dingen gleichzeitig und schließen wenig ab. Am wichtigsten ist eine verantwortliche Person, die Prioritäten festlegt, auch einmal Nein sagt und die Entscheidungen in einer Roadmap festhält.

Digitale Strategie & Beratung

Progressive Web App (PWA)

Websites & Webentwicklung

Progressive Web Apps sind Webanwendungen, die sich auf Smartphone oder Computer wie installierte Apps verhalten. Möglich machen das eine Manifest-Datei für Symbol und Startbildschirm sowie ein Service Worker, der Inhalte per Caching vorhält und Teile der Anwendung auch ohne Netz bereitstellt. Unternehmen sparen sich damit oft den Weg über App Stores und die Entwicklung getrennter Apps für iOS und Android. Technisch setzt eine PWA die Auslieferung über HTTPS voraus. Vorab lohnt ein Blick darauf, welche Funktionen du brauchst, denn Browser und Betriebssysteme unterstützen nicht alles gleich gut.

Websites & Webanwendungen

Prompt

AI

Ein Prompt ist die Eingabe, mit der man einem Sprachmodell sagt, was es tun soll. Das kann eine kurze Frage sein oder eine ausführliche Anweisung mit Rolle, Hintergrund, Beispielen und gewünschtem Format. Die Qualität der Antwort hängt stark davon ab, wie klar und vollständig der Prompt formuliert ist. In Unternehmensanwendungen steht neben der Eingabe des Nutzers oft ein fester Systemprompt, der Ton, Regeln und Grenzen vorgibt. Wer Prompts systematisch testet und verbessert, betreibt Prompt Engineering.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Prompt Engineering

AI

Prompt Engineering ist das systematische Formulieren und Testen von Anweisungen an ein Sprachmodell, bis die Ergebnisse zuverlässig passen. Bewährt haben sich eine eindeutige Aufgabe, Hintergrundinformationen, Beispiele für gute Antworten und eine feste Vorgabe für das Ausgabeformat. In Firmenanwendungen behandelt man Prompts wie Code, versioniert sie, prüft sie mit Testfällen und kontrolliert sie nach jedem Modellwechsel erneut. Viele Probleme lassen sich so lösen, ohne ein Modell per Fine-Tuning anzupassen. Fehlt dem Modell dagegen Fachwissen, hilft eher RAG, weil auch die beste Formulierung keine Fakten ersetzt, die das Modell nicht kennt.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Prototyp

Websites & Webentwicklung

Ein Prototyp ist ein frühes, vereinfachtes Modell einer Anwendung oder Website, mit dem sich Ideen ausprobieren lassen, bevor die eigentliche Entwicklung beginnt. Oft entsteht er aus mehreren Wireframes als klickbarer Entwurf in einem Designwerkzeug, der echte Abläufe nachstellt, ohne dass funktionierender Code dahintersteckt. Nutzer und Entscheider können so früh testen, ob Bedienung und Logik verständlich sind. Änderungen kosten in dieser Phase nur einen Bruchteil dessen, was sie später im fertigen Code kosten würden. Vom MVP unterscheidet sich der Prototyp dadurch, dass ein MVP echten Kunden bereits einen nutzbaren Kern bietet.

Websites & Webanwendungen

Prozessanalyse

Vertrieb & Automatisierung

Die Prozessanalyse untersucht, wie ein Ablauf im Unternehmen tatsächlich funktioniert, vom Auslöser bis zum Ergebnis. Dazu spricht man mit den Beteiligten, schaut bei der Arbeit zu und notiert jeden Schritt, jede Übergabe und jede Wartezeit. Sichtbar werden dabei doppelte Eingaben, Medienbrüche und Stellen, an denen Informationen verloren gehen. Jede Automatisierung oder Softwareeinführung sollte auf einer solchen Analyse aufbauen, weil erst sie zeigt, welches Problem überhaupt gelöst werden muss. Anschließend lässt sich das Ergebnis per Prozessmodellierung übersichtlich darstellen.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Prozessmodellierung

Vertrieb & Automatisierung

Prozessmodellierung stellt Abläufe grafisch dar, üblicherweise als Flussdiagramm mit Schritten, Entscheidungen und Zuständigkeiten. Verbreitet ist die Notation BPMN, für viele Zwecke genügen aber einfache Kästchen und Pfeile. Ein Modell macht sichtbar, wer für welchen Schritt zuständig ist, und schafft eine gemeinsame Sprache zwischen Fachabteilung und Entwicklern. Es dient außerdem als Vorlage für die Anforderungsanalyse und eine spätere Automatisierung. Sinnvoll ist es, zuerst den Ist-Zustand aus der Prozessanalyse abzubilden und den Soll-Prozess danach zu entwerfen.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

R

Ranking

SEO

Das Ranking ist die Position, auf der eine Seite in den Suchergebnissen für eine bestimmte Anfrage erscheint. Google ermittelt sie aus vielen Signalen, darunter Inhalt, Nutzbarkeit, Ladezeit und Verweise anderer Websites. Die Platzierung schwankt je nach Standort, Gerät und Suchverlauf, sodass jeder Nutzer leicht andere Ergebnisse sieht. Verlässlicher als eigene Stichproben ist die durchschnittliche Position in der Google Search Console, und für das Geschäft entscheidend ist, wie viele Klicks und Anfragen aus einer guten Platzierung entstehen.

SEO & Kundengewinnung

React

Websites & Webentwicklung

React ist eine ursprünglich von Meta entwickelte JavaScript-Bibliothek, mit der sich Benutzeroberflächen aus wiederverwendbaren Komponenten zusammensetzen lassen. Jede Komponente beschreibt einen Teil der Oberfläche, etwa einen Button oder eine Tabelle, und aktualisiert sich automatisch, wenn sich ihre Daten ändern. React kommt deshalb oft bei interaktiven Anwendungen wie Dashboards oder einer Single-Page-Application zum Einsatz. Für komplette Websites wird es meist mit einem Framework wie Next.js kombiniert, das Routing und serverseitiges Rendern ergänzt. Für eine einfache Unternehmensseite ist React oft mehr Technik als nötig.

Websites & Webanwendungen

Redirect-Mapping

SEO

Das Redirect-Mapping ist eine Tabelle, die jeder alten URL einer Website eine neue Ziel-URL zuordnet. Es entsteht vor einem Relaunch oder Domainwechsel und bildet die Grundlage für die späteren 301-Weiterleitungen. Als Quellen dienen ein Crawl der alten Seite, Daten aus der Google Search Console und eine Liste der Seiten mit externen Links. Jede alte Adresse braucht ein inhaltlich passendes Ziel, denn pauschale Umleitungen auf die Startseite wertet Google häufig wie fehlende Seiten. Nach dem Livegang prüfst du per Crawl, ob alle Regeln greifen und keine Ketten entstanden sind.

SEO & Kundengewinnung

Refactoring

Software & SaaS

Beim Refactoring wird bestehender Code umgebaut, ohne dass sich sein Verhalten nach außen ändert. Ziel ist ein besserer Aufbau mit verständlicheren Namen, kleineren Funktionen und weniger Wiederholungen, damit spätere Änderungen schneller und sicherer gelingen. Für Nutzer ist davon nichts zu sehen, weshalb Refactoring in Budgetgesprächen oft zu kurz kommt. Dabei ist es ein wichtiges Mittel, um technische Schulden abzubauen. Ohne gute Tests, vor allem Regressionstests, ist der Umbau riskant, denn erst sie zeigen, dass danach noch alles funktioniert.

Softwareentwicklung & SaaS

Referrer

Daten & Analyse

Der Referrer ist die Adresse der Seite, von der ein Besucher über einen Link auf eine Website gelangt ist. Browser übermitteln diese Information beim Aufruf, und Analyse-Tools ordnen Besuche damit Quellen wie Suchmaschinen, sozialen Netzwerken oder anderen Websites zu. Oft fehlt der Referrer allerdings, etwa bei Links aus E-Mail-Programmen und Apps oder wegen strenger Datenschutzeinstellungen, dann erscheint der Besuch als direkter Zugriff. Für eigene Kampagnen sind UTM-Parameter deshalb verlässlicher. Nützlich bleiben Referrer trotzdem, um neue Backlinks zu entdecken, auch wenn Browser bei Links von fremden Websites standardmäßig nur die Domain und nicht die genaue Seite übermitteln.

SEO & Kundengewinnung

Regressionstest

Software & SaaS

Ein Regressionstest prüft nach einer Änderung, ob bereits funktionierende Teile einer Software weiterhin korrekt arbeiten. Schon kleine Anpassungen können Fehler in Bereichen auslösen, die scheinbar nichts damit zu tun haben, etwa wenn eine geänderte Funktion an mehreren Orten verwendet wird. Deshalb führt man nach jedem Update eine feste Sammlung von Tests erneut aus. Von Hand ist das mühsam und wird gern übersprungen, weshalb diese Tests ein klassischer Fall für Testautomatisierung sind. Jeder behobene Fehler sollte einen eigenen Test bekommen, damit er nicht unbemerkt zurückkehrt, zum Beispiel nach einem Refactoring.

Softwareentwicklung & SaaS

Release

Software & SaaS

Mit einem Release wird eine neue Version einer Software für die Nutzer freigegeben. Es bündelt neue Funktionen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen und trägt meist eine Nummer nach den Regeln der Versionierung. Für Anwender sind verständliche Versionshinweise hilfreich, die erklären, was sich geändert hat. Technisch bringt das Deployment einen Stand auf die Server, während das Release die bewusste Freigabe für Nutzer meint. Manche Teams trennen beides mit sogenannten Feature-Flags und schalten neue Funktionen erst nach dem Ausspielen schrittweise frei.

Softwareentwicklung & SaaS

Reporting

Vertrieb & Automatisierung

Reporting meint die regelmäßige Aufbereitung von Zahlen in Berichten, etwa wöchentlich für das Vertriebscontrolling oder monatlich für die Geschäftsführung. Anders als ein Dashboard zur laufenden Beobachtung enthält ein Bericht oft Vergleiche mit Vorperioden, Erläuterungen und Schlussfolgerungen. Gute Berichte entstehen weitgehend automatisch aus einer sauberen Datenbasis, sodass niemand Stunden mit Kopieren und Einfügen verbringt. Viele Berichte liest am Ende niemand, weil sie keine Entscheidung vorbereiten. Jede Kennzahl im Bericht braucht deshalb einen Verantwortlichen und eine klare Frage, die sie beantwortet.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Responsive Webdesign

Websites & Webentwicklung

Responsive Webdesign bezeichnet eine Gestaltung, bei der sich das Layout einer Website automatisch an die Breite des Bildschirms anpasst. Technisch geschieht das über flexible Raster, mitwachsende Bilder und Media Queries in CSS, die ab bestimmten Breiten andere Regeln greifen lassen. Da ein großer Teil der Besuche vom Smartphone kommt und Google nach dem Prinzip der Mobile-First-Indexierung vorgeht, kostet eine schlecht nutzbare Mobilansicht Anfragen und Sichtbarkeit. Teste zusätzlich auf echten Geräten, denn Touch-Bedienung und Schriftgrößen wirken dort anders als im verkleinerten Browserfenster.

Websites & Webanwendungen

REST-API

Software & SaaS

Über eine REST-API greifen Programme mit gewöhnlichen Webadressen und den Methoden des HTTP-Protokolls auf die Daten eines anderen Systems zu. Jede Ressource, etwa ein Kunde oder eine Bestellung, hat eine eigene URL, und Methoden wie GET, POST oder DELETE bestimmen, ob gelesen, angelegt oder gelöscht wird. Die Antworten kommen meist im JSON-Format zurück. Weil REST leicht verständlich ist und mit jeder Programmiersprache funktioniert, bieten viele Webdienste ihre API in dieser Form an. Damit ein System bei neuen Ereignissen sofort Bescheid bekommt, ergänzt man die REST-API oft um Webhooks.

Softwareentwicklung & SaaS

Retargeting

Strategie & Marketing

Retargeting bezeichnet Werbung, die sich an Menschen richtet, die eine Website schon einmal besucht haben, ohne eine Anfrage zu stellen. Technisch geschieht das über Cookies, Pixel oder hochgeladene Kontaktlisten, mit denen Werbeplattformen diese Besucher wiedererkennen. Im B2B mit langen Entscheidungswegen hilft Retargeting, im Gedächtnis zu bleiben, während Interessenten noch vergleichen. Weil Cookies und Pixel dafür Informationen auf dem Gerät speichern oder auslesen, braucht Retargeting über die Website eine Einwilligung im Cookie-Banner. Zu häufige Einblendungen wirken aufdringlich, eine Obergrenze pro Person beugt dem vor.

Digitale Strategie & Beratung

Retrieval-Augmented Generation (RAG)

AI

Retrieval-Augmented Generation, kurz RAG, verbindet ein Sprachmodell mit einer eigenen Wissensquelle. Bei jeder Frage sucht das System zuerst passende Textstellen aus Dokumenten, Handbüchern oder Datenbanken heraus und gibt sie dem Modell zusammen mit der Frage mit. Das Modell antwortet dann auf Grundlage dieser Quellen, was das Risiko einer Halluzination senkt und Quellenangaben möglich macht. Für Unternehmen ist RAG oft der einfachste Weg, eine KI mit internem Wissen arbeiten zu lassen, ohne das Modell neu zu trainieren. Die Suche läuft meist über Embeddings in einer Vektordatenbank, und ihre Treffsicherheit bestimmt die Qualität der Antworten.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Return on Ad Spend (ROAS)

Strategie & Marketing

Wie viel Umsatz jeder in Werbung investierte Euro einbringt, zeigt der Return on Ad Spend, kurz ROAS. Er ergibt sich aus dem Umsatz einer Kampagne geteilt durch ihre Werbekosten, ein Wert von 4 bedeutet also vier Euro Umsatz pro Werbe-Euro. Im Performance Marketing dient der ROAS dazu, Budgets zwischen Kampagnen und Kanälen zu verteilen. Weil er weder Produktkosten noch Personal berücksichtigt, ersetzt er keine Betrachtung des ROI. Bei langen B2B-Verkaufszyklen braucht er zudem ein Conversion-Tracking, das Umsätze aus dem CRM an die Kampagne zurückmeldet.

Digitale Strategie & Beratung

Return on Investment (ROI)

Strategie & Marketing

Der Return on Investment (ROI) setzt den Gewinn einer Investition ins Verhältnis zu ihren Kosten. Man berechnet ihn, indem man vom Ertrag die Kosten abzieht und das Ergebnis durch die Kosten teilt, meist als Prozentwert ausgedrückt. Die Kennzahl macht sehr unterschiedliche Vorhaben vergleichbar, ob neue Website, CRM-System oder Werbekampagne. Bei digitalen Projekten fällt der Nutzen oft zeitversetzt an oder steckt in eingesparter Arbeitszeit, die man unbedingt mitrechnen sollte. Für reine Werbeausgaben nutzt man häufiger den ROAS.

Digitale Strategie & Beratung

Rich Snippet

SEO

Rich Snippets sind erweiterte Suchergebnisse, die neben Titel und Beschreibung zusätzliche Angaben zeigen, zum Beispiel Sternebewertungen, Preise, Termine von Veranstaltungen oder die Verfügbarkeit eines Produkts. Möglich werden sie durch strukturierte Daten im Quellcode, die Inhalte für Suchmaschinen eindeutig kennzeichnen. Solche Treffer fallen auf und können mehr Klicks bringen als ein schlichtes Snippet. Einen Anspruch auf die Darstellung gibt es allerdings nicht, und Bewertungssterne, die ein Unternehmen auf der eigenen Website über sich selbst auszeichnet, zeigt Google gar nicht erst an.

SEO & Kundengewinnung

Roadmap

Strategie & Marketing

Eine Roadmap zeigt, welche Vorhaben in welcher Reihenfolge und in welchem ungefähren Zeitraum umgesetzt werden sollen. In Software- und Digitalprojekten ordnet sie Funktionen und Meilensteine auf einer groben Zeitachse, häufig in Quartalen, und macht so die Priorisierung sichtbar. Für Geschäftsführung, Team und weitere Stakeholder schafft sie Orientierung und deckt Abhängigkeiten auf. Eine Roadmap ist kein starres Versprechen und sollte regelmäßig an neue Erkenntnisse angepasst werden. Je weiter ein Punkt in der Zukunft liegt, desto gröber darf er beschrieben sein, die nächsten Schritte gehören dagegen schon in konkrete Arbeitspakete wie den kommenden Sprint.

Digitale Strategie & Beratung

robots.txt

SEO

Im Hauptverzeichnis einer Domain kann eine einfache Textdatei namens robots.txt liegen, die Crawlern mitteilt, welche Bereiche sie abrufen dürfen. Seriöse Suchmaschinen halten sich an diese Regeln, böswillige Bots ignorieren sie einfach. Zusätzlich kann die Datei auf die XML-Sitemap verweisen. Wichtig ist der Unterschied zum Index, denn eine gesperrte Seite kann trotzdem in den Suchergebnissen auftauchen, wenn andere Seiten auf sie verlinken. Wer eine Seite aus dem Index entfernen will, setzt ein Noindex und lässt das Crawling dafür ausdrücklich zu, sonst sieht Google die Anweisung gar nicht.

SEO & Kundengewinnung

Rollen- und Rechtekonzept

Software & SaaS

Ein Rollen- und Rechtekonzept legt fest, wer in einer Software welche Daten sehen, ändern oder löschen darf. Rechte werden dabei in Rollen wie Vertrieb, Buchhaltung oder Administration gebündelt, und jede Person erhält in der Benutzerverwaltung eine oder mehrere dieser Rollen. Das schützt sensible Informationen und macht nachvollziehbar, wer worauf Zugriff hat. Ein häufiger Fehler ist, Schaltflächen nur in der Oberfläche auszublenden, während das Backend die Anfrage trotzdem ausführt. Jede Berechtigung muss deshalb auf dem Server geprüft werden.

Softwareentwicklung & SaaS

S

SaaS (Software as a Service)

Software & SaaS

Bei Software as a Service mietet ein Unternehmen eine Anwendung, die der Anbieter in der Cloud betreibt und über den Browser bereitstellt. Installation, Updates und Serverbetrieb liegen beim Anbieter, der Kunde zahlt meist eine monatliche oder jährliche Gebühr im Abonnementmodell. Für Firmen bedeutet das geringe Startkosten und eine schnelle Einführung, dafür hängen sie stärker vom Anbieter ab. Vor der Entscheidung lohnt ein Blick auf Kündigungsfristen, den Speicherort der Daten und die Möglichkeiten zum Datenexport.

Softwareentwicklung & SaaS

Sales Pipeline

Vertrieb & Automatisierung

Die Sales Pipeline zeigt, in welcher Phase sich jede offene Verkaufschance gerade befindet. Typische Stufen reichen vom Erstkontakt über Bedarfsgespräch und Angebot bis zum Abschluss, und jede Chance wandert im CRM Stufe für Stufe weiter. Die Geschäftsführung erkennt daran früh, ob genug Umsatz nachkommt und an welcher Stelle Deals hängen bleiben. Bewährt haben sich wenige Stufen mit festen Kriterien für den Wechsel, weil sonst jeder Vertriebler anders einsortiert und die Abschlussquote pro Stufe ihre Aussagekraft verliert.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Sales Qualified Lead (SQL)

Strategie & Marketing

Ein Sales Qualified Lead, abgekürzt SQL, ist ein Kontakt, den der Vertrieb geprüft und als ernsthafte Verkaufschance eingestuft hat. Kennzeichen sind meist ein konkreter Bedarf, ein Budget, ein Zeitrahmen und ein Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis. Ab diesem Punkt wandert der Kontakt in die Sales Pipeline und bekommt einen festen Verantwortlichen. Die Quote vom MQL zum SQL zeigt, ob das Marketing die richtigen Kontakte liefert. Nicht zu verwechseln ist der Begriff mit der Datenbanksprache SQL, die zufällig gleich abgekürzt wird.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Schema.org

SEO

Schema.org ist ein gemeinsames Vokabular, mit dem sich Inhalte von Websites für Suchmaschinen einheitlich beschreiben lassen. Ins Leben gerufen haben es die großen Suchmaschinenbetreiber, weiterentwickelt wird es heute in einer offenen Community. Das Vokabular definiert Typen wie Organization, LocalBusiness, Product oder Article und legt fest, welche Eigenschaften zu jedem Typ gehören. Für Dienstleister empfiehlt sich als Einstieg die Auszeichnung von Firma, Standort und Ansprechpartnern als strukturierte Daten, wobei Google nur einen Teil der Typen für Rich Snippets nutzt.

SEO & Kundengewinnung

Schnittstelle

Software & SaaS

Eine Schnittstelle verbindet zwei Systeme so, dass sie Daten austauschen oder Funktionen des jeweils anderen nutzen können. Das reicht vom einfachen CSV-Import über eine API bis zur fertigen Integration, die ein Hersteller gleich mitliefert. Im Unternehmen entscheidet die Schnittstelle darüber, ob Informationen automatisch fließen oder ob Mitarbeiter sie von Hand übertragen und dabei einen Medienbruch erzeugen. Vor dem Bau sollte klar sein, welches System als Single Source of Truth für welche Daten gilt, sonst überschreiben sich Änderungen gegenseitig.

Softwareentwicklung & SaaS

Scrum

Software & SaaS

Scrum ist ein Rahmenwerk der agilen Softwareentwicklung, bei dem ein Team in festen Zeitabschnitten arbeitet, den Sprints. Es kennt drei Verantwortlichkeiten, nämlich den Product Owner, der Anforderungen sammelt und ordnet, die Entwickler und den Scrum Master, der den Prozess begleitet und Hindernisse aus dem Weg räumt. Feste Termine wie Sprint Planning, Daily Scrum, Review und Retrospektive geben den Takt vor. Auftraggeber sehen so nach jedem Durchlauf ein Ergebnis und können Prioritäten anpassen. Ohne einen Product Owner, der Entscheidungen auch tatsächlich trifft, verliert das Verfahren schnell an Wirkung.

Softwareentwicklung & SaaS

Seitenarchitektur

SEO

Seitenarchitektur meint den Aufbau einer Website, also wie ihre Seiten hierarchisch geordnet und miteinander verbunden sind. Eine gute Architektur führt logisch von der Startseite über Kategorien zu den Detailseiten und spiegelt sich in Menü, URL-Struktur und Breadcrumbs. Besucher finden so schneller ans Ziel, und Suchmaschinen erkennen, welche Seiten zusammengehören und welche besonders wichtig sind. Plane die Struktur vor dem Design, am besten anhand echter Suchanfragen und Themencluster. Spätere Umbauten bedeuten neue URLs und damit Arbeit für das Redirect-Mapping.

SEO & Kundengewinnung

Self-Service-Portal

Vertrieb & Automatisierung

Ein Self-Service-Portal ist ein geschützter Onlinebereich, in dem Kunden Anliegen selbst erledigen, für die sie sonst anrufen oder schreiben müssten. Typisch sind das Herunterladen von Rechnungen, das Ändern von Stammdaten, die Verfolgung von Bestellungen oder das Melden eines Problems. Das entlastet Innendienst und Support, und Kunden bekommen Antworten auch außerhalb der Geschäftszeiten. Genutzt wird ein Portal allerdings nur, wenn es einfacher ist als der Anruf, deshalb zählen klare Nutzerführung und ein unkomplizierter Login mehr als eine lange Funktionsliste. Eng verwandt ist das Kundenportal, das oft auf derselben Technik beruht.

Softwareentwicklung & SaaS

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

SEO

Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, umfasst alle Maßnahmen, mit denen eine Website in den unbezahlten Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen weiter oben erscheint. Sie setzt bei der Technik an, bei den Inhalten der einzelnen Seiten und beim Ruf der Website im übrigen Netz. Für B2B-Unternehmen zahlt sich das aus, weil Einkäufer und Entscheider neue Anbieter oft zuerst über eine Suche entdecken. Da sich die Wirkung über Monate aufbaut, gehört SEO als laufende Aufgabe in die Planung und sollte schon beim Bau einer Website mitgedacht werden.

SEO & Kundengewinnung

SEO-Relaunch

SEO

Ein SEO-Relaunch ist ein Website-Relaunch, bei dem von Anfang an mitgeplant wird, dass Rankings und Besucherzahlen den Umbau überstehen. Dazu gehört eine Bestandsaufnahme aller URLs mit Zugriffen, Backlinks und Positionen, aus der das Redirect-Mapping entsteht. Die neue Seite wird in einer geschützten Vorschauumgebung getestet und erst nach einer technischen Abnahme veröffentlicht. Direkt nach dem Start folgen Kontrollen von Weiterleitungen, Fehlerseiten, Sitemap und Indexierung. Schwankungen in den ersten Wochen sind normal, deutliche Einbrüche gehen dagegen häufig auf fehlende Weiterleitungen oder ein vergessenes Noindex zurück.

SEO & Kundengewinnung

SERP (Suchergebnisseite)

SEO

SERP steht für Search Engine Results Page und meint die Seite, die eine Suchmaschine nach einer Anfrage anzeigt. Neben den klassischen organischen Treffern finden sich dort Anzeigen, lokale Kartenergebnisse, Fragen anderer Nutzer, Bilder und immer häufiger KI-Übersichten. All diese Elemente konkurrieren um Aufmerksamkeit und Klicks. Auf dem Smartphone erscheint der erste organische Treffer dadurch manchmal erst nach längerem Scrollen, was die Klickrate selbst bei einem guten Ranking drückt.

SEO & Kundengewinnung

Server-Side Tracking

Daten & Analyse

Beim Server-Side Tracking schickt der Browser die Messdaten zuerst an einen eigenen Server, der sie filtern kann und erst dann an Analysedienste oder Werbeplattformen weitergibt. Im klassischen Verfahren sendet der Browser die Daten dagegen direkt an jeden einzelnen Dienst. Das Unternehmen behält so mehr Kontrolle darüber, welche Daten das Haus verlassen, und die Messung wird weniger anfällig für Werbeblocker. An den datenschutzrechtlichen Anforderungen, etwa einer Einwilligung, ändert die Technik für sich genommen nichts. Einrichtung und Betrieb sind aufwendiger als ein eingebundenes Skript und verursachen laufende Serverkosten.

SEO & Kundengewinnung

Serverless

Software & SaaS

Serverless beschreibt ein Betriebsmodell im Cloud-Computing, bei dem Entwickler nur noch einzelne Funktionen hochladen und der Anbieter sich um Server, Betriebssystem und Skalierung kümmert. Der Code startet erst, wenn eine Anfrage eintrifft, und abgerechnet wird nach tatsächlicher Ausführung. Server gibt es natürlich weiterhin, sie sind nur für das Team unsichtbar. Für Anwendungen mit stark schwankender Last ist das günstig und wartungsarm. Zu bedenken sind Laufzeitgrenzen, kurze Verzögerungen beim ersten Aufruf und eine stärkere Bindung an die Plattform des Anbieters.

Softwareentwicklung & SaaS

Sichtbarkeitsindex

SEO

Ein Sichtbarkeitsindex ist eine Kennzahl von SEO-Tool-Anbietern wie Sistrix, die schätzt, wie präsent eine Domain in der organischen Google-Suche ist. Berechnet wird er aus den Rankings für einen festen Satz von Suchbegriffen, gewichtet nach Suchvolumen und Position. Da jedes Tool eigene Keyword-Sets und Formeln nutzt, lassen sich Werte verschiedener Anbieter nicht vergleichen. Der Index eignet sich, um Trends und Verluste nach Updates zu erkennen oder eine Wettbewerbsanalyse zu stützen. Bei Nischenanbietern im B2B bildet er die Realität oft schlecht ab, weil ihre speziellen Suchbegriffe im Datensatz des Tools fehlen.

SEO & Kundengewinnung

Single Sign-on (SSO)

Software & SaaS

Mit Single Sign-on melden sich Nutzer einmal bei einem zentralen Identitätsanbieter an und erhalten damit Zugang zu mehreren Anwendungen. Die Systeme tauschen dafür signierte Anmeldeinformationen über Standards wie SAML oder OpenID Connect aus, sodass die einzelne Anwendung das Passwort nie zu sehen bekommt. Mitarbeiter müssen sich weniger Passwörter merken, und die IT kann Zugänge an einer Stelle sperren. Wer eine Webanwendung für größere Firmenkunden anbietet, wird deshalb oft nach SSO gefragt. Weil ein Ausfall des Identitätsanbieters alle angeschlossenen Dienste blockiert, kommt es auf dessen Verfügbarkeit besonders an.

Softwareentwicklung & SaaS

Single Source of Truth

Vertrieb & Automatisierung

Single Source of Truth bezeichnet das Prinzip, jede Information an genau einer verbindlichen Stelle zu pflegen. Andere Systeme lesen diese Daten nur oder erhalten sie über eine Schnittstelle und führen keine eigenen Kopien. Fehlt dieses Prinzip, existieren schnell mehrere Kundenlisten mit unterschiedlichen Ständen, und niemand weiß, welche stimmt. Für Kundendaten ist die führende Quelle meist das CRM, für Rechnungen die Buchhaltungssoftware. Wichtig ist, diese Quelle je Datenart schriftlich festzulegen, bevor Systeme miteinander verbunden werden.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Single-Page-Application (SPA)

Websites & Webentwicklung

Eine Single-Page-Application lädt beim ersten Aufruf ein einziges HTML-Dokument und tauscht danach nur noch Inhalte per JavaScript aus. Beim Wechsel zwischen Ansichten lädt der Browser die Seite nicht neu, wodurch sich die Bedienung so flüssig anfühlt wie bei einer Desktop-Software. Das Prinzip eignet sich gut für Anwendungen mit Login, etwa Dashboards oder Kundenportale, und wird häufig mit React umgesetzt. Bei öffentlichen Seiten, die gefunden werden sollen, ist Vorsicht geboten, weil Inhalte erst im Browser entstehen und die Indexierung dadurch leiden kann. Serverseitiges Rendern oder vorab erzeugte Seiten lösen dieses Problem.

Websites & Webanwendungen

Skalierbarkeit

Software & SaaS

Skalierbarkeit beschreibt die Fähigkeit eines Systems, mit wachsender Last umzugehen, ohne langsamer zu werden oder auszufallen. Man unterscheidet vertikale Skalierung, bei der ein Server mehr Leistung bekommt, und horizontale Skalierung, bei der weitere Server hinzukommen. Ein wachsendes Unternehmen muss dann bei mehr Kunden oder Daten nicht gleich neu bauen. Der Engpass liegt dabei häufig in der Datenbank und seltener beim Webserver. Plattformen aus dem Cloud-Computing und serverlose Dienste nehmen einen Teil dieser Arbeit ab, ersetzen aber keine durchdachte Architektur.

Softwareentwicklung & SaaS

Snippet

SEO

Als Snippet bezeichnet man die Darstellung einer Seite in den Suchergebnissen, bestehend aus Titel, URL und einem kurzen Beschreibungstext. Den Text zieht Google meist aus der Meta-Description oder direkt aus dem Seiteninhalt und passt ihn teils an die jeweilige Suchanfrage an. Auch den Titel schreibt Google gelegentlich um, wenn der hinterlegte zu lang oder wenig aussagekräftig ist. Weil das Snippet über den Klick entscheidet, lohnt sich Sorgfalt bei Titel und Beschreibung. Erweiterte Formen wie das Rich Snippet mit Sternen oder Preisen entstehen über strukturierte Daten.

SEO & Kundengewinnung

Social Proof

Strategie & Marketing

Social Proof beschreibt das psychologische Prinzip, dass Menschen sich bei Entscheidungen am Verhalten und Urteil anderer orientieren. Auf Websites zeigt es sich in Kundenstimmen, Fallstudien, Kundenlogos, Zertifikaten oder Bewertungen im Google-Unternehmensprofil. Im B2B senkt das die Unsicherheit, weil Entscheider sehen, dass vergleichbare Firmen gute Erfahrungen gemacht haben. Konkrete Belege mit Namen, Branche und Ergebnis wirken stärker als anonyme Lobeshymnen. Platziere Social Proof dort, wo Zweifel entstehen, also direkt neben einem Call to Action oder einem Formular.

Digitale Strategie & Beratung

Spracherkennung

AI

Spracherkennung wandelt gesprochene Sprache automatisch in geschriebenen Text um. Moderne Systeme arbeiten mit Machine Learning und erreichen bei klarer Aussprache und guter Tonqualität eine hohe Genauigkeit, wobei sich Fachbegriffe bei vielen Lösungen vorab hinterlegen lassen. Im Vertrieb und Service lassen sich Telefonate so mitschreiben, zusammenfassen und als Notiz im CRM ablegen, ohne dass jemand tippen muss. Vor dem Aufzeichnen oder Transkribieren von Gesprächen sollte rechtlich geklärt sein, welche Zustimmung nötig ist, denn neben dem Datenschutz für personenbezogene Daten stellt § 201 StGB unbefugte Aufnahmen nichtöffentlicher Gespräche unter Strafe.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Sprint

Software & SaaS

Ein Sprint ist ein fester Zeitraum von meist ein bis vier Wochen, in dem ein Team nach Scrum ein vorher vereinbartes Paket an Aufgaben umsetzt. Am Anfang steht die Planung, am Ende zeigt das Team im Review ein nutzbares Ergebnis und bespricht in der Retrospektive, was sich verbessern lässt. Während des Sprints bleibt das Ziel unverändert, damit das Team konzentriert arbeiten kann. Neue Wünsche landen deshalb in der Regel im Backlog und kommen erst im nächsten Sprint an die Reihe. Gut geschnittene User Stories helfen, den Umfang realistisch zu planen.

Softwareentwicklung & SaaS

SQL

Software & SaaS

Structured Query Language, kurz SQL, ist die Standardsprache, mit der man relationale Datenbanken abfragt und verändert. Mit Befehlen wie SELECT, INSERT, UPDATE und DELETE liest, ergänzt, ändert oder löscht man Datensätze, und mit JOIN verknüpft man Tabellen miteinander. Alle gängigen relationalen Systeme wie PostgreSQL, MySQL oder Microsoft SQL Server verstehen SQL, auch wenn sich die Dialekte im Detail unterscheiden. Für Auswertungen und das Reporting ist die Sprache deshalb sehr nützlich. Vorsicht gilt bei Änderungen direkt im Live-System, denn ein UPDATE ohne passende Bedingung trifft sofort alle Zeilen einer Tabelle.

Softwareentwicklung & SaaS

SSL-/TLS-Zertifikat

Websites & Webentwicklung

Ein SSL-/TLS-Zertifikat ist ein digitaler Nachweis, der bestätigt, dass ein Server zur aufgerufenen Domain gehört, und die verschlüsselte Verbindung per HTTPS ermöglicht. Ausgestellt wird es von einer Zertifizierungsstelle, und der Browser prüft es bei jedem Verbindungsaufbau. SSL hieß das veraltete Vorgängerprotokoll, heute übernimmt TLS die Verschlüsselung, doch im Alltag hat sich der alte Name gehalten. Viele Anbieter von Webhosting stellen kostenlose Zertifikate etwa von Let’s Encrypt bereit und erneuern sie automatisch. Läuft ein Zertifikat ab, zeigen Browser statt der Seite eine Warnung, die Besucher nur mit zusätzlichen Klicks oder gar nicht übergehen können.

Websites & Webanwendungen

Stakeholder

Strategie & Marketing

Stakeholder sind alle Personen und Gruppen, die von einem Projekt betroffen sind oder Einfluss darauf haben. Gemeint sind Geschäftsführung, Fachabteilungen, spätere Nutzer, Kunden, Dienstleister und manchmal auch Betriebsrat oder Datenschutzbeauftragte. Wer sie früh einbindet, erfährt Anforderungen rechtzeitig und vermeidet Widerstand kurz vor dem Start. Oft genügt schon eine einfache Übersicht mit Rolle, Interesse und Einfluss jeder Gruppe. Bei Softwareprojekten sollten die wichtigsten Stakeholder an der Anforderungsanalyse und an der Abnahme beteiligt sein.

Digitale Strategie & Beratung

Standardsoftware

Software & SaaS

Standardsoftware wird einmal entwickelt und an viele Kunden mit ähnlichen Anforderungen verkauft oder vermietet, etwa Buchhaltungsprogramme, Office-Pakete oder ein CRM. Sie ist schnell einsatzbereit, vergleichsweise günstig und wird vom Hersteller laufend weiterentwickelt. Im Gegenzug muss sich das Unternehmen an vorgegebene Abläufe anpassen oder das System aufwendig konfigurieren. Bei der Auswahl hilft eine klare Liste der eigenen Anforderungen, damit nicht der Funktionsumfang auf dem Prospekt den Ausschlag gibt. Reicht die Software an einzelnen Stellen nicht aus, lässt sie sich oft über eine Schnittstelle mit Individualsoftware ergänzen.

Softwareentwicklung & SaaS

Static Site Generator

Websites & Webentwicklung

Ein Static Site Generator erzeugt aus Vorlagen und Inhalten fertige HTML-Seiten, bevor die Website online geht. Die Inhalte liegen etwa als Markdown-Dateien vor oder kommen aus einem Headless CMS, und der Generator setzt daraus in einem Build-Schritt sämtliche Seiten zusammen. Heraus kommt eine statische Website, die schnell lädt und auf dem Server kaum Wartung braucht. Bekannte Vertreter sind Hugo, Jekyll, Eleventy und Astro. Jede inhaltliche Änderung löst dabei einen neuen Build und ein Deployment aus, was sich aber gut automatisieren lässt.

Websites & Webanwendungen

Statische Website

Websites & Webentwicklung

Eine statische Website besteht aus fertigen HTML-Dateien, die der Server bei jedem Aufruf unverändert ausliefert. Es gibt keine Datenbank und keine Programmlogik, die eine Seite erst im Moment der Anfrage zusammensetzt. Dadurch laden solche Seiten sehr schnell, bieten Angreifern wenig Fläche und lassen sich günstig über ein CDN verteilen. Formulare oder eine Suche kommen bei Bedarf über JavaScript oder externe Dienste hinzu. Die Inhalte muss trotzdem niemand von Hand in HTML pflegen, weil ein Static Site Generator die Dateien nach jeder Änderung neu erzeugt.

Websites & Webanwendungen

Strukturierte Daten

SEO

Strukturierte Daten beschreiben die Inhalte einer Seite in einem festen, maschinenlesbaren Format, damit Suchmaschinen sie eindeutig zuordnen können. Sie teilen Google zum Beispiel mit, dass eine Zahlenfolge eine Telefonnummer ist oder ein Absatz eine Veranstaltung mit Datum und Ort. Google empfiehlt dafür das Format JSON-LD mit dem Vokabular von Schema.org, und aus den Angaben können Rich Snippets entstehen. Prüfen lässt sich die Auszeichnung mit dem Test für Rich-Suchergebnisse, wobei die Angaben immer zum sichtbaren Inhalt passen müssen, sonst ignoriert Google sie oder wertet sie als Spam.

SEO & Kundengewinnung

Styleguide

Websites & Webentwicklung

Ein Styleguide legt in einem Dokument fest, wie ein Unternehmen nach außen auftritt. Er beschreibt etwa den Einsatz des Logos, Farbwerte, Schriften und Bildsprache, oft auch Regeln für Tonalität und Schreibweisen. Damit wird das Corporate Design im Alltag anwendbar, auch wenn Agenturen, Freelancer oder neue Mitarbeiter Material erstellen. Für Websites und Software geht ein Design-System einen Schritt weiter, weil es die Regeln in fertige Komponenten übersetzt. Wirksam ist ein Styleguide nur, wenn er leicht zu finden ist und Beispiele für richtige und falsche Anwendung zeigt.

Websites & Webanwendungen

Suchintention

SEO

Die Suchintention beschreibt, was ein Mensch mit einem Suchbegriff eigentlich erreichen will. Üblich ist die Einteilung in informationsorientierte, navigationsorientierte, kommerzielle und transaktionale Suchen, je nachdem, ob jemand etwas verstehen, eine bestimmte Website finden, Anbieter vergleichen oder direkt kaufen möchte. Google zeigt für jede Absicht andere Formate, und an den aktuellen Treffern erkennt man schnell, welche Art von Inhalt erwartet wird. Wer auf eine Wissensfrage mit einer Verkaufsseite antwortet, rankt selten gut, und ein Ratgebertext bringt bei kaufbereiten Suchenden kaum Conversions.

SEO & Kundengewinnung

Suchmaschinenfreundliche URL

SEO

Eine suchmaschinenfreundliche URL ist eine kurze, lesbare Adresse, die schon vor dem Klick verrät, worum es auf der Seite geht. Sie besteht aus Wörtern statt Ziffernfolgen oder Parametern, nutzt Kleinbuchstaben und trennt Wörter mit Bindestrichen. Umlaute werden dabei meist umschrieben, aus ä wird zum Beispiel ae. Ein passendes Keyword im Pfad hilft beim Ranking nur geringfügig, wichtiger ist, dass Menschen dem Link vertrauen und der Pfad die Seitenarchitektur widerspiegelt. Bestehende Adressen solltest du nur mit gutem Grund ändern und dann immer per 301-Weiterleitung umleiten.

SEO & Kundengewinnung

Suchmaschinenwerbung (SEA)

Strategie & Marketing

Suchmaschinenwerbung, englisch Search Engine Advertising oder kurz SEA, umfasst bezahlte Anzeigen, die in den Ergebnissen einer Suchmaschine über oder unter den organischen Treffern erscheinen. Werbetreibende buchen Suchbegriffe und zahlen in der Regel pro Klick, der bekannteste Anbieter ist Google Ads. SEA bringt sofort Reichweite und eignet sich, um Angebote zu testen oder Lücken in der organischen Sichtbarkeit zu überbrücken. Sobald das Budget endet, verschwinden die Anzeigen allerdings wieder. Langfristig ergänzen sich SEA und SEO gut, weil Suchdaten aus Anzeigen auch die Keyword-Recherche verbessern.

Digitale Strategie & Beratung

Suchvolumen

SEO

Suchvolumen gibt an, wie oft ein Begriff in einem bestimmten Zeitraum gesucht wird, meist als Durchschnitt pro Monat. Die Werte stammen aus dem Keyword-Planer von Google oder aus SEO-Tools und sind immer Schätzungen, häufig nur als Spanne. Für die Keyword-Recherche taugen sie trotzdem, um Themen zu sortieren und den Aufwand für eine Seite gegen den möglichen Nutzen abzuwägen. Im B2B-Marketing sollte ein kleines Volumen niemanden abschrecken, denn zehn Suchen von passenden Einkäufern im Monat können mehr Umsatz bringen als tausend Suchen von Privatleuten.

SEO & Kundengewinnung

T

TDDDG

Recht & Datenschutz

Das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz, kurz TDDDG, ist das frühere TTDSG und trägt seinen neuen Namen seit Mai 2024. Für Websites ist vor allem § 25 wichtig, der den Zugriff auf Endgeräte regelt, also Cookies, lokalen Speicher und vergleichbare Techniken. Ohne Einwilligung ist das nur erlaubt, wenn es für den vom Nutzer gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist. Das Gesetz ergänzt die DSGVO und ist der Grund, warum viele Seiten ein Cookie-Banner zeigen.

Websites & Webanwendungen

Technische Schulden

Software & SaaS

Technische Schulden entstehen, wenn ein Team bewusst oder unbewusst schnelle Lösungen wählt, die später zusätzlichen Aufwand verursachen. Dazu zählen veraltete Bibliotheken, doppelter Code, fehlende Tests oder Abkürzungen, die unter Zeitdruck eingebaut wurden. Wie bei einem Kredit fallen Zinsen an, denn jede neue Funktion dauert länger und jede Änderung birgt mehr Risiko. Ganz vermeiden lassen sie sich selten, und bei einem MVP kann eine schnelle Lösung wirtschaftlich richtig sein. Sinnvoll ist, die Schulden zu dokumentieren und regelmäßig Zeit für Refactoring einzuplanen.

Softwareentwicklung & SaaS

Technisches SEO

SEO

Technisches SEO sorgt dafür, dass Suchmaschinen eine Website problemlos abrufen und in ihren Index aufnehmen können. Dazu zählen saubere Statuscodes und Weiterleitungen, eine durchdachte robots.txt, kurze Ladezeiten, eine gute Darstellung auf dem Smartphone und verschlüsselte Verbindungen. Auch der beste Text bleibt unsichtbar, wenn Google die Seite nicht erreicht oder als Kopie einer anderen einstuft. Nach einem Relaunch sollte der erste Blick deshalb in die Google Search Console gehen, weil dort Fehler beim Crawling früh auffallen.

SEO & Kundengewinnung

Telefonsystem

Vertrieb & Automatisierung

Ein Telefonsystem verwaltet Anrufe, Durchwahlen, Weiterleitungen und Warteschleifen eines Unternehmens, häufig als Cloud-Lösung über das Internet. Für den Vertrieb wird es interessant, sobald es mit dem CRM verbunden ist, denn dann öffnet sich bei einem Anruf automatisch der passende Kundendatensatz, und jedes Gespräch wird mit Dauer und Ergebnis erfasst. Auswertungen zu Erreichbarkeit und verpassten Anrufen zeigen, wo Anfragen verloren gehen. Bei der Auswahl verdienen die Schnittstellen einen genauen Blick, weil ein System ohne Anbindung schnell einen Medienbruch erzeugt.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Terminologieliste

Websites & Webentwicklung

Eine Terminologieliste hält fest, welche Fachbegriffe ein Unternehmen verwendet, wie sie geschrieben und wie sie in andere Sprachen übersetzt werden. Neben dem bevorzugten Begriff steht oft auch, welche Varianten vermieden werden sollen, etwa weil sie veraltet sind oder beim Kunden falsch ankommen. Gepflegt wird sie meist als einfache Tabelle oder direkt in der Übersetzungssoftware. Bei einer mehrsprachigen Website sorgt sie dafür, dass Produktnamen und Fachwörter überall gleich lauten, auch wenn verschiedene Übersetzer arbeiten. Am besten verknüpfst du sie mit dem Styleguide und den wichtigsten Keywords, damit Sprache und Suchbegriffe zusammenpassen.

Websites & Webanwendungen

Terminvereinbarung

Vertrieb & Automatisierung

Terminvereinbarung bezeichnet im Vertrieb den Schritt, mit dem aus Interesse ein fester Gesprächstermin wird. Das erledigt entweder ein Mitarbeiter am Telefon, oder der Interessent bucht selbst über ein Buchungstool auf der Landingpage, das freie Zeiten aus dem Kalender anzeigt. Für viele B2B-Dienstleister ist der vereinbarte Termin die wichtigste Zwischenstufe vor dem Angebot. Damit Termine nicht platzen, helfen eine sofortige Bestätigung mit Kalendereintrag und eine Erinnerung am Vortag, und beides lässt sich per Workflow-Automatisierung erledigen.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Testautomatisierung

Software & SaaS

Testautomatisierung bedeutet, dass Programme eine Software nach festgelegten Abläufen prüfen, ohne dass jemand von Hand klicken muss. Dazu gehören Unit-Tests für einzelne Funktionen, Integrationstests für das Zusammenspiel von Komponenten und End-to-End-Tests für komplette Nutzerwege. Die Tests laufen bei jeder Änderung automatisch, meist als Teil von CI/CD, und melden Fehler, bevor Kunden sie bemerken. Der Aufbau kostet anfangs Zeit und zahlt sich aus, sobald eine Anwendung regelmäßig weiterentwickelt wird. Am meisten bringt es, zuerst die wichtigsten Geschäftsabläufe abzusichern, denn eine hohe Abdeckungsquote allein sagt wenig über die Qualität der Tests.

Softwareentwicklung & SaaS

Themencluster

SEO

Ein Themencluster bündelt mehrere Inhalte zu einem Kernthema und verknüpft sie untereinander. Im Zentrum steht eine Übersichtsseite, die Pillar Page, von der aus vertiefende Artikel zu Teilaspekten abgehen und auf die sie zurückverlinken. Suchmaschinen erkennen an diesem Geflecht, dass eine Website ein Gebiet umfassend abdeckt, und Leser finden Anschlussinhalte ohne Umweg. Jeder Artikel im Cluster sollte genau eine eigene Suchintention beantworten. Behandeln zwei Seiten dieselbe Frage, konkurrieren sie miteinander, und es droht Keyword-Kannibalisierung.

SEO & Kundengewinnung

Ticketsystem

Vertrieb & Automatisierung

Ein Ticketsystem erfasst jede Kundenanfrage als nummerierten Vorgang, das sogenannte Ticket, und verfolgt ihn bis zur Erledigung. Anfragen aus E-Mail, Telefon oder Kontaktformular landen in einer gemeinsamen Liste, werden Zuständigen zugewiesen und mit Status und Verlauf dokumentiert. So geht keine Anfrage im persönlichen Postfach eines Mitarbeiters unter, und Vertretungen finden sofort den Stand. Kennzahlen wie Reaktions- und Lösungszeit werden dadurch messbar. Viele Ticketsysteme lassen sich mit dem CRM verbinden oder um ein Self-Service-Portal ergänzen, in dem Kunden den Stand ihrer Anfrage selbst einsehen.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Title-Tag

SEO

Der Title-Tag legt im HTML-Code den Titel einer Seite fest, den der Browser im Tab und Google meist als Überschrift des Suchtreffers anzeigt. Er ist ein wichtiges Onpage-Signal, weil er Suchmaschinen und Menschen in wenigen Worten sagt, worum es auf der Seite geht. Lange Titel kürzt Google in der Anzeige ab, deshalb gehört der wichtigste Begriff nach vorn und der Firmenname eher ans Ende. Jede Seite braucht einen eigenen Titel, denn gleichlautende Titel auf vielen Seiten erschweren Google und Nutzern die Auswahl der passenden Seite.

SEO & Kundengewinnung

Token (KI)

AI

Ein Token ist die kleinste Texteinheit, mit der ein Sprachmodell arbeitet. Häufige kurze Wörter entsprechen oft einem einzigen Token, längere oder seltene Wörter werden in mehrere Teile zerlegt, und auch Satzzeichen zählen mit. Deutsche Texte benötigen dadurch häufig mehr Token als englische Texte mit gleichem Inhalt. Token sind die Abrechnungseinheit der meisten KI-Anbieter, mit getrennten Preisen für Eingabe und Ausgabe, und sie begrenzen, wie viel Text in das Kontextfenster passt. Wer KI-Kosten kalkuliert, rechnet deshalb besser mit Token und nimmt Wortzahlen nur als grobe Näherung.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Touchpoint

Strategie & Marketing

Ein Touchpoint ist jeder Berührungspunkt zwischen einem Kunden und einem Unternehmen, vom Suchergebnis über die Website bis zur Rechnung. Manche Touchpoints steuert das Unternehmen selbst, andere entstehen durch Bewertungen oder Gespräche unter Kollegen. Jeder einzelne prägt den Gesamteindruck, und ein schlechter Kontakt kann viel gute Vorarbeit entwerten. Sinnvoll ist eine Liste aller Touchpoints entlang der Customer Journey, ergänzt um die Frage, wer intern dafür zuständig ist. Dabei fallen häufig vergessene Stellen auf, wie die automatische Eingangsbestätigung, die seit Jahren niemand geprüft hat.

Digitale Strategie & Beratung

Tracking

Daten & Analyse

Tracking erfasst technisch, was Nutzer auf Websites, in Apps oder in E-Mails tun, etwa Seitenaufrufe, Klicks oder abgeschickte Formulare. Umgesetzt wird es über Skripte, Pixel, Cookies oder serverseitige Verfahren, die Daten an ein Analyse- oder Werbesystem senden. Ohne Tracking lässt sich kaum beurteilen, welche Kampagne oder Seite tatsächlich Anfragen bringt. Lückenhaftes oder doppelt ausgelöstes Tracking liefert allerdings verzerrte Zahlen und damit eine schlechte Entscheidungsgrundlage. Prüfe deshalb regelmäßig, ob alle Messpunkte noch funktionieren, besonders nach einem Website-Relaunch.

SEO & Kundengewinnung

Trigger

Vertrieb & Automatisierung

Ein Trigger ist das Ereignis, das eine automatische Aktion in Gang setzt. Das kann ein abgeschicktes Formular sein, ein geänderter Status im CRM, ein bestimmtes Datum oder ein eingehender Webhook aus einem anderen System. Trigger stehen am Anfang jeder Workflow-Automatisierung und bestimmen, wann etwas passiert. Problematisch sind zu weit gefasste Auslöser, die bei jeder kleinen Änderung feuern und so doppelte E-Mails oder Aufgaben erzeugen. Bedingungen sollten deshalb eng formuliert und vor dem Livegang mit Testdaten geprüft werden.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

TypeScript

Websites & Webentwicklung

TypeScript erweitert JavaScript um feste Datentypen und wurde von Microsoft entwickelt. Entwickler legen damit fest, welche Art von Wert eine Variable oder Funktion erwartet, und der Editor meldet Widersprüche schon beim Schreiben. Vor der Auslieferung wird der Code in normales JavaScript übersetzt, der Browser bekommt vom Typsystem also nichts mit. In größeren Projekten fallen so viele Fehler früher auf, und ein Refactoring wird deutlich sicherer. Am meisten bringt TypeScript bei Anwendungen, die über Jahre wachsen und von mehreren Personen gepflegt werden.

Websites & Webanwendungen

U

Überschriftenstruktur

SEO

Die Überschriftenstruktur gliedert den Text einer Seite mit den HTML-Elementen H1 bis H6. Die H1 nennt das Thema der Seite, H2 ordnet die Hauptabschnitte und H3 die Unterpunkte darunter, ähnlich wie das Inhaltsverzeichnis eines Buchs. Suchmaschinen erkennen daran, wie die Inhalte zusammenhängen, und Screenreader nutzen die Überschriften zur Navigation, was die Barrierefreiheit verbessert. Wer die Ebene nach der gewünschten Schriftgröße auswählt, bringt diese Ordnung durcheinander, denn die Größe lässt sich per CSS unabhängig von der Ebene steuern.

SEO & Kundengewinnung

User Experience (UX)

Websites & Webentwicklung

Unter User Experience versteht man das gesamte Erleben eines Menschen bei der Nutzung eines Produkts, einer Website oder einer Software. Dazu zählt, ob er sein Ziel erreicht, wie mühelos das gelingt und welchen Eindruck er danach mitnimmt. UX ist damit weiter gefasst als die Benutzeroberfläche und schließt auch Ladezeiten, Texte und den Service drumherum ein. Gute UX entsteht aus Beobachtung, etwa durch Interviews und Tests mit echten Nutzern. Schon wenige Tests mit Personen aus der Zielgruppe decken die größten Stolpersteine meist zuverlässig auf.

Websites & Webanwendungen

User Interface (UI)

Websites & Webentwicklung

Das User Interface, kurz UI, ist die Oberfläche, über die Menschen mit einer Software oder Website interagieren. Dazu gehören Schaltflächen, Menüs, Formularfelder, Symbole, Schriften und Farben sowie ihr Zusammenspiel auf dem Bildschirm. Ein gutes UI wirkt aufgeräumt, folgt bekannten Mustern und zeigt jederzeit, was anklickbar ist und was gerade passiert. Es bildet einen Teil der User Experience, die zusätzlich Abläufe, Inhalte und den tatsächlichen Nutzen umfasst. Damit Oberflächen auch bei wachsenden Produkten einheitlich bleiben, bewährt sich ein Design-System mit festen Komponenten.

Websites & Webanwendungen

User Story

Software & SaaS

Eine User Story beschreibt eine Anforderung in ein bis zwei einfachen Sätzen aus Sicht der Person, die die Software später nutzt. Die übliche Form folgt dem Muster „Als Vertriebsmitarbeiter möchte ich offene Angebote filtern, damit ich rechtzeitig nachfassen kann“. Zu jeder Story gehören Akzeptanzkriterien, an denen sich später prüfen lässt, ob sie erfüllt ist. So bleibt der Nutzen im Blick, und das Team kann Aufgaben besser schätzen und priorisieren. Passt eine Story nicht in einen Sprint, teilt man sie in kleinere Stücke.

Softwareentwicklung & SaaS

UTM-Parameter

Daten & Analyse

UTM-Parameter sind Zusätze am Ende einer URL, an denen Analyse-Tools erkennen, aus welcher Quelle, über welches Medium und in welcher Kampagne ein Besuch zustande kam. Die gängigsten heißen utm_source, utm_medium und utm_campaign und hängen an Links in Newslettern, Social-Media-Beiträgen oder Anzeigen. In Google Analytics 4 lassen sich die Besuche dann sauber nach Kampagnen getrennt auswerten. Halte die Schreibweise im Team einheitlich, denn „Newsletter“ und „newsletter“ landen als zwei verschiedene Werte im Bericht. An interne Links gehören keine UTM-Parameter, weil sie die ursprüngliche Quelle des Besuchs verfälschen.

SEO & Kundengewinnung

V

Vektordatenbank

AI

Eine Vektordatenbank speichert Embeddings und findet zu einer Anfrage sehr schnell die inhaltlich ähnlichsten Einträge. Klassische Datenbanken suchen nach exakten Werten oder Stichworten, eine Vektordatenbank dagegen nach Bedeutungsnähe, berechnet als Abstand zwischen Zahlenreihen. Sie ist ein typischer Baustein von RAG-Anwendungen, bei denen eine KI auf Basis interner Dokumente antwortet. Für kleinere Wissensbestände braucht es oft kein eigenes Produkt, weil verbreitete Datenbanken wie PostgreSQL mit einer Erweiterung ebenfalls Vektoren durchsuchen können.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Verfügbarkeit

Software & SaaS

Verfügbarkeit gibt an, welchen Anteil der Zeit ein System erreichbar und nutzbar ist, meist als Prozentwert pro Monat oder Jahr. Eine Zusage von 99,9 Prozent erlaubt rechnerisch knapp neun Stunden Ausfall im Jahr, bei 99 Prozent sind es schon mehr als drei Tage. Anbieter halten solche Werte in einem Service Level Agreement oder im Wartungsvertrag fest. Neben der Zahl kommt es darauf an, ob geplante Wartungsfenster mitgerechnet werden und wie schnell bei einer Störung reagiert wird. Ein unabhängiges Monitoring zeigt, ob die versprochene Verfügbarkeit tatsächlich erreicht wird.

Softwareentwicklung & SaaS

Versionierung

Software & SaaS

Versionierung meint zweierlei, nämlich das Nachverfolgen von Änderungen am Code und das Nummerieren von Releases. Systeme wie Git speichern jede Änderung mit Autor, Zeitpunkt und Beschreibung, sodass sich jeder frühere Stand wiederherstellen lässt. Für Versionsnummern ist die semantische Versionierung verbreitet, bei der eine Nummer wie 2.4.1 aus Haupt-, Neben- und Patchversion besteht. Steigt die erste Stelle, enthält die Version Änderungen, die bestehende Integrationen brechen können. Besonders heikel ist das bei einer API, auf die sich andere Systeme verlassen.

Softwareentwicklung & SaaS

Vertriebsautomatisierung

Vertrieb & Automatisierung

Vertriebsautomatisierung überträgt wiederkehrende Aufgaben im Verkauf an Software. Dazu gehören das Anlegen von Kontakten aus Formularen, das Verteilen neuer Anfragen, Erinnerungen an fällige Aufgaben oder der Versand von Unterlagen nach einem Termin. Vertriebler gewinnen dadurch Zeit für Gespräche, und jeder Vorgang wird bei allen Mitarbeitern gleich behandelt. Bevor automatisiert wird, sollte der Ablauf per Prozessanalyse sauber beschrieben sein, sonst beschleunigt die Technik nur einen schlechten Prozess. Als technische Basis dient in der Regel das CRM.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Vertriebscontrolling

Vertrieb & Automatisierung

Vertriebscontrolling steuert den Verkauf anhand von Zahlen. Es plant Ziele, misst Ergebnisse wie Umsatz, Auftragseingang, Abschlussquote oder Kundenwert und vergleicht sie mit den Vorgaben. So sieht die Geschäftsführung früh, ob ein Quartal knapp wird, welche Produkte gut laufen und wo Vertriebskosten aus dem Ruder geraten. Die Zahlen stammen überwiegend aus dem CRM, die Darstellung übernimmt ein Dashboard mit wenigen, sauber definierten KPIs. Wer zu viele Kennzahlen gleichzeitig verfolgt, verliert leicht den Blick für die, die tatsächlich etwas aussagen.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Vertriebskanal

Vertrieb & Automatisierung

Ein Vertriebskanal ist der Weg, über den ein Produkt oder eine Dienstleistung zum Kunden gelangt. Man unterscheidet direkte Kanäle wie Außendienst, Onlineshop oder Telefonverkauf von indirekten Kanälen über Partner, Händler oder Plattformen. Jeder Kanal bringt eigene Kosten, Reichweiten und Anforderungen an Preise und Konditionen mit. Wer mehrere Kanäle nutzt, muss Konflikte vorab klären, etwa wenn ein Partner und der eigene Vertrieb denselben Kunden ansprechen. Die Auswahl gehört zur Go-to-Market-Strategie und lässt sich über die Kundengewinnungskosten je Kanal vergleichen.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Verwaiste Seite (Orphan Page)

SEO

Eine verwaiste Seite, englisch Orphan Page, ist eine Unterseite, auf die kein einziger interner Link verweist. Besucher erreichen sie nur über die direkte Adresse oder externe Links, Suchmaschinen zusätzlich über die XML-Sitemap. Suchmaschinen finden solche Seiten schwerer und werten sie eher als nachrangig, weil sie keine Signale aus der internen Verlinkung erhalten. Typischerweise entstehen solche Seiten nach einem Relaunch, durch entfernte Menüpunkte oder bei Landingpages für Kampagnen, die nach dem Ende der Aktion niemand mehr einbindet. Ein Abgleich zwischen Crawl, Sitemap und Analytics-Daten deckt sie auf, danach verlinkst du sie sinnvoll oder leitest sie weiter.

SEO & Kundengewinnung

Vorschauumgebung (Staging)

Websites & Webentwicklung

Eine Vorschauumgebung, oft Staging genannt, ist eine möglichst genaue Kopie der Live-Website, auf der Änderungen vor der Veröffentlichung geprüft werden. Dort testen Entwickler neue Funktionen, und Fachabteilungen geben Inhalte oder Designs frei, ohne dass echte Besucher etwas davon merken. Erst nach dieser Abnahme folgt das Deployment auf das Live-System. Die Vorschau sollte per Passwort oder Noindex vor Suchmaschinen geschützt sein, sonst landen doppelte Inhalte im Index. Ebenso wichtig ist, dass von dort keine Testmails an echte Kunden gehen.

Websites & Webanwendungen

W

Wartungsvertrag

Software & SaaS

Ein Wartungsvertrag regelt, wie eine Software oder Website nach der Fertigstellung gepflegt wird. Typische Inhalte sind Sicherheitsupdates, Fehlerbehebung, Anpassungen an neue Browser- oder Serverversionen, Backups und Monitoring. Wichtig sind klare Reaktionszeiten für Störungen und ein Kontingent für kleinere Änderungen. Ohne regelmäßige Pflege wachsen offene Sicherheitslücken und technische Schulden, bis ein Update fast einem Neubau gleichkommt. Lies genau, was nicht enthalten ist, denn neue Funktionen werden meist gesondert abgerechnet.

Softwareentwicklung & SaaS

WCAG

Websites & Webentwicklung

Die WCAG, ausgeschrieben Web Content Accessibility Guidelines, sind die international anerkannten Richtlinien des W3C für barrierefreie Webinhalte. Sie ordnen ihre Prüfkriterien vier Grundsätzen zu, nach denen Inhalte wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust sein sollen. Jedes Kriterium gehört zu einer der Stufen A, AA oder AAA, wobei in der Praxis meist die Stufe AA angestrebt wird. Über europäische Normen beziehen sich auch Regelwerke wie das BFSG mittelbar auf diese Richtlinien. Automatische Tests finden nur einen Teil der Probleme, deshalb gehören zur Prüfung der Barrierefreiheit immer auch Durchgänge mit Tastatur und Screenreader.

Websites & Webanwendungen

Web-Analytics

Daten & Analyse

Web-Analytics steht für das Erfassen und Auswerten von Daten über die Nutzung einer Website. Die Auswertung zeigt, woher Besucher kommen, welche Seiten sie lesen und an welcher Stelle sie anfragen oder abbrechen. Verbreitete Werkzeuge sind Google Analytics 4, Matomo oder datensparsame Alternativen wie Plausible. Ihren Nutzen entfalten die Daten erst, wenn sie mit Zielen wie Anfragen oder Terminbuchungen verknüpft sind. Je nach Werkzeug und Konfiguration kann für die Erfassung eine Einwilligung nötig sein, was die Datenbasis spürbar verkleinert.

SEO & Kundengewinnung

Webanwendung

Websites & Webentwicklung

Eine Webanwendung ist ein Programm, das im Browser läuft und ohne Installation über eine Adresse aufgerufen wird. Im Unterschied zu einer reinen Informationswebsite verarbeitet sie Eingaben, speichert Daten und bietet meist Benutzerkonten mit eigenen Rechten. Typische Beispiele sind ein Kundenportal, ein Buchungssystem oder ein internes Werkzeug für den Vertrieb. Der Vorteil liegt darin, dass Updates zentral eingespielt werden und alle Mitarbeiter sofort mit derselben Version arbeiten. Wird die Anwendung an viele Kunden vermietet, spricht man von SaaS.

Websites & Webanwendungen

Webfonts

Websites & Webentwicklung

Webfonts sind Schriftarten, die eine Website beim Aufruf mitlädt, damit Texte auf jedem Gerät gleich aussehen. Üblich ist heute das komprimierte Format WOFF2. Jede Schriftdatei kostet Ladezeit, und ohne passende Einstellungen springen Texte beim Nachladen sichtbar um, was den CLS verschlechtert. Kommen Schriften von einem fremden Server, übermittelt der Browser dabei die IP-Adresse an den Anbieter, die als personenbezogenes Datum gelten kann und datenschutzrechtliche Fragen aufwirft. Viele Unternehmen binden Webfonts deshalb vom eigenen Server ein und prüfen vorher die Lizenz, denn nicht jede Schrift darf im Web eingesetzt werden.

Websites & Webanwendungen

Webhook

Software & SaaS

Ein Webhook ist eine automatische Nachricht, die ein System an eine hinterlegte URL schickt, sobald ein bestimmtes Ereignis eintritt. Geht etwa eine Zahlung ein oder sendet jemand ein Formular ab, überträgt der Dienst die Daten sofort per HTTP-Anfrage an die Zieladresse. Anders als beim regelmäßigen Abfragen einer API erfährt das empfangende System so ohne Verzögerung von Änderungen. Webhooks sind ein gängiger Baustein der Workflow-Automatisierung. Sichere die Empfangsadresse mit einer Signaturprüfung ab und rechne damit, dass Meldungen doppelt oder verspätet ankommen.

Softwareentwicklung & SaaS

Webhosting

Websites & Webentwicklung

Beim Webhosting stellt ein Anbieter Speicherplatz und Rechenleistung auf einem Server bereit, damit eine Website jederzeit im Internet erreichbar ist. Die Bandbreite reicht vom günstigen Shared Hosting, bei dem sich viele Kunden einen Server teilen, bis zu eigenen Servern oder Cloud-Angeboten. Bei der Auswahl zählen neben dem Preis vor allem Verfügbarkeit, Backups, Support und der Serverstandort. Da beim Hosting personenbezogene Daten anfallen, schließen Unternehmen mit dem Anbieter üblicherweise einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab. Wichtig ist auch die Frage, wer Updates und Sicherheit verantwortet, denn bei einfachen Paketen liegt das meist bei dir.

Websites & Webanwendungen

WebP

Websites & Webentwicklung

WebP ist ein von Google entwickeltes Bildformat, das Fotos und Grafiken bei vergleichbarer Qualität meist spürbar kleiner speichert als JPEG oder PNG. Es beherrscht verlustbehaftete wie verlustfreie Kompression, dazu Transparenz und Animationen. Alle aktuellen Browser können WebP anzeigen, sodass es für die Bildoptimierung auf fast jeder Website infrage kommt. Viele Systeme und Bilddienste wandeln hochgeladene Bilder inzwischen automatisch um und senken so die Ladezeit, ohne dass die Redaktion etwas tun muss. Wer noch kleinere Dateien möchte, kann das neuere Format AVIF prüfen, das allerdings mehr Rechenzeit beim Umwandeln braucht.

Websites & Webanwendungen

Website-Relaunch

Websites & Webentwicklung

Von einem Website-Relaunch spricht man, wenn eine bestehende Website grundlegend erneuert wird, etwa mit neuem Design, neuer Technik oder überarbeiteter Struktur. Anders als ein kleines Update betrifft er meist Inhalte, Navigation und Adressen zugleich. Unternehmen nutzen den Anlass, um veraltete Seiten loszuwerden und den Auftritt an das heutige Angebot anzupassen. Das größte Risiko liegt in geänderten URLs, denn ohne sauberes Redirect-Mapping verliert eine Website schnell ihre Rankings. Plane den SEO-Relaunch deshalb vom ersten Konzept an mit ein.

Websites & Webanwendungen

Weiterleitung

Websites & Webentwicklung

Eine Weiterleitung schickt Besucher und Suchmaschinen automatisch von einer aufgerufenen Adresse zu einer anderen. Technisch geschieht das meist über einen HTTP-Statuscode, wobei die 301-Weiterleitung einen dauerhaften und der Code 302 einen vorübergehenden Umzug anzeigt. Gebraucht werden Weiterleitungen beim Website-Relaunch, beim Wechsel auf HTTPS oder wenn Seiten zusammengelegt werden. Ketten aus mehreren Weiterleitungen hintereinander kosten Ladezeit, und Suchmaschinen verfolgen sie nicht unbegrenzt. Im Redirect-Mapping sollte jede alte Adresse direkt auf die inhaltlich passende neue Seite zeigen, denn eine Sammelweiterleitung auf die Startseite behandelt Google oft wie eine nicht gefundene Seite.

Websites & Webanwendungen

Wertversprechen (Value Proposition)

Strategie & Marketing

Ein Wertversprechen, englisch Value Proposition, fasst in wenigen Sätzen zusammen, welchen Nutzen ein Kunde von einem Angebot hat. Es verbindet ein konkretes Problem der Zielgruppe mit dem Ergebnis, das die Lösung liefert. Auf der Website steht es meist ganz oben, damit Besucher in Sekunden erkennen, ob sie hier richtig sind. Oft zählen Unternehmen dort nur ihre Leistungen auf, und das Ergebnis für den Kunden geht unter. Ob eine Formulierung trägt, lässt sich auf einer Landingpage mit einem A/B-Test zweier Überschriften prüfen.

Digitale Strategie & Beratung

Wettbewerbsanalyse

Strategie & Marketing

Bei einer Wettbewerbsanalyse untersucht ein Unternehmen, wer mit ähnlichen Angeboten um dieselben Kunden wirbt und wie diese Anbieter auftreten. Betrachtet werden Leistungen, Preise, Botschaften, Websites und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Daraus ergibt sich, wo der Markt überfüllt ist und wo Raum für eine eigene Positionierung bleibt. Online kommen Anbieter hinzu, die in den Suchergebnissen um dieselben Keywords konkurrieren, obwohl man ihnen im Tagesgeschäft nie begegnet. Ziel ist die Unterscheidung, deshalb sollte die Analyse keinesfalls in einer Kopie der Mitbewerber enden.

Digitale Strategie & Beratung

Wiedervorlage

Vertrieb & Automatisierung

Wiedervorlage nennt man einen festen Termin, an dem ein Vorgang, Kontakt oder Dokument erneut auf den Tisch kommt. Technisch ist das eine Aufgabe mit Datum, die das CRM oder das Ticketsystem zum Stichtag wieder anzeigt. Dadurch hängt die Nachverfolgung nicht am Gedächtnis einzelner Mitarbeiter, und Bitten wie „Rufen Sie im Frühjahr noch einmal an“ werden auch erfüllt. Ein kurzer Satz zum Anlass hilft demjenigen, der die Wiedervorlage später öffnet, sofort zu verstehen, worum es ging.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

Wireframe

Websites & Webentwicklung

Ein Wireframe ist eine schlichte Skizze einer Seite oder Ansicht, die nur Aufbau und Anordnung der Inhalte zeigt. Farben, Bilder und Schriften fehlen bewusst, graue Kästen und Platzhalter markieren, wo Überschrift, Text, Formular oder Navigation sitzen. So lässt sich früh und günstig über Struktur und Gewichtung sprechen, bevor jemand Zeit in die Gestaltung steckt. Aus mehreren verknüpften Wireframes kann ein klickbarer Prototyp entstehen. Arbeite schon in dieser Phase mit echten oder realistischen Texten, denn Blindtext verdeckt, ob die Seitenarchitektur wirklich trägt.

Websites & Webanwendungen

WordPress

Websites & Webentwicklung

WordPress ist ein quelloffenes Content-Management-System, das in PHP geschrieben ist und weltweit auf einem sehr großen Teil aller Websites läuft. Über Themes und Plugins lässt es sich ohne Programmierung um Formulare, Shopfunktionen oder Mehrsprachigkeit erweitern. Diese Offenheit ist zugleich die Schwachstelle, denn jedes zusätzliche Plugin bringt fremden Code mit, der gepflegt und aktualisiert werden muss. Veraltete Plugins sind ein häufiges Einfallstor für Angriffe. Wer eine WordPress-Seite betreibt, sollte Updates regelmäßig einspielen und das über feste Zuständigkeiten oder einen Wartungsvertrag absichern.

Websites & Webanwendungen

Workflow-Automatisierung

Vertrieb & Automatisierung

Workflow-Automatisierung verknüpft einzelne Arbeitsschritte zu einem Ablauf, der ohne manuelles Zutun durchläuft. Ein Beispiel ist ein Formular, dessen Eingang automatisch einen Kontakt im CRM anlegt, eine Aufgabe erstellt und den Absender per E-Mail informiert. Gestartet wird so ein Ablauf durch einen Trigger, die Verbindung zwischen den Programmen läuft über APIs oder eine Integrationsplattform. Wer automatisiert, sollte Fehlerfälle von Anfang an mitdenken und festlegen, wer Bescheid bekommt, wenn ein Schritt scheitert.

Vertriebsprozesse & Automatisierung

X

XML-Sitemap

SEO

Eine XML-Sitemap ist eine Datei, die alle Seiten einer Website auflistet, die in den Suchindex sollen, auf Wunsch mit dem Datum der letzten Änderung. Sie hilft Suchmaschinen, neue oder tief verschachtelte Seiten schneller zu finden, ersetzt aber keine gute interne Verlinkung. Laut Protokoll darf eine einzelne Sitemap höchstens 50.000 URLs enthalten und unkomprimiert nicht größer als 50 MB sein, größere Websites teilen sie deshalb auf. Hinein gehören nur indexierbare Adressen ohne Weiterleitung, und den Pfad zur Sitemap reichst du in der Search Console ein oder trägst ihn als Zeile in die robots.txt ein.

SEO & Kundengewinnung

Z

Zahlungsdienstleister

Software & SaaS

Ein Zahlungsdienstleister wickelt für Händler und Softwareanbieter elektronische Zahlungen ab, etwa per Kreditkarte, Lastschrift oder digitaler Wallet. Er stellt eine Schnittstelle bereit, über die eine Website oder App Zahlungen auslöst, und übernimmt die Verarbeitung der Kartendaten. Unternehmen müssen sensible Zahlungsdaten so nicht selbst speichern, und viele Anbieter bringen Funktionen für Abonnements, Rechnungen und Erstattungen mit. Vergleichen sollte man Gebühren, die Zahlarten der eigenen Kunden und den Abgleich der Zahlungen per Webhook mit dem eigenen System. Da Geschäftskunden oft lieber auf Rechnung zahlen, sollte der Dienst auch diese Zahlart abbilden können.

Softwareentwicklung & SaaS

Zielgruppe

Strategie & Marketing

Zur Zielgruppe gehören alle Personen oder Unternehmen, die ein Angebot erreichen soll und für die es tatsächlich einen Nutzen hat. Im B2B beschreibt man sie meist über Branche, Unternehmensgröße, Region und die Rolle der Entscheider. Wer seine Zielgruppe genau kennt, wählt passende Kanäle, schreibt verständlichere Texte und verschwendet weniger Werbebudget. Eine zu breite Definition wie „alle Mittelständler“ hilft dabei kaum weiter. Konkreter wird es, wenn du daraus eine Buyer Persona ableitest und die Positionierung darauf abstimmst.

Digitale Strategie & Beratung

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Software & SaaS

Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung braucht eine Anmeldung zwei voneinander unabhängige Nachweise. Typisch ist die Kombination aus etwas, das man weiß, etwa einem Passwort, und etwas, das man besitzt, etwa einem Smartphone mit Authenticator-App oder einem Sicherheitsschlüssel. Ein gestohlenes Passwort allein genügt dann nicht mehr, um in ein Konto zu gelangen. Codes per SMS gelten als schwächere Variante, weil sich Nachrichten umleiten lassen. Vor der Einführung sollte geklärt sein, wer in der Benutzerverwaltung den zweiten Faktor zurücksetzt, wenn ein Gerät verloren geht.

Softwareentwicklung & SaaS

Du willst einen dieser Begriffe in deinem Unternehmen umsetzen?