SaaS (Software as a Service)
Software & SaaS
Bei Software as a Service mietet ein Unternehmen eine Anwendung, die der Anbieter in der Cloud betreibt und über den Browser bereitstellt. Installation, Updates und Serverbetrieb liegen beim Anbieter, der Kunde zahlt meist eine monatliche oder jährliche Gebühr im Abonnementmodell. Für Firmen bedeutet das geringe Startkosten und eine schnelle Einführung, dafür hängen sie stärker vom Anbieter ab. Vor der Entscheidung lohnt ein Blick auf Kündigungsfristen, den Speicherort der Daten und die Möglichkeiten zum Datenexport.
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Sales Pipeline
Vertrieb & Automatisierung
Die Sales Pipeline zeigt, in welcher Phase sich jede offene Verkaufschance gerade befindet. Typische Stufen reichen vom Erstkontakt über Bedarfsgespräch und Angebot bis zum Abschluss, und jede Chance wandert im CRM Stufe für Stufe weiter. Die Geschäftsführung erkennt daran früh, ob genug Umsatz nachkommt und an welcher Stelle Deals hängen bleiben. Bewährt haben sich wenige Stufen mit festen Kriterien für den Wechsel, weil sonst jeder Vertriebler anders einsortiert und die Abschlussquote pro Stufe ihre Aussagekraft verliert.
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Sales Qualified Lead (SQL)
Strategie & Marketing
Ein Sales Qualified Lead, abgekürzt SQL, ist ein Kontakt, den der Vertrieb geprüft und als ernsthafte Verkaufschance eingestuft hat. Kennzeichen sind meist ein konkreter Bedarf, ein Budget, ein Zeitrahmen und ein Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis. Ab diesem Punkt wandert der Kontakt in die Sales Pipeline und bekommt einen festen Verantwortlichen. Die Quote vom MQL zum SQL zeigt, ob das Marketing die richtigen Kontakte liefert. Nicht zu verwechseln ist der Begriff mit der Datenbanksprache SQL, die zufällig gleich abgekürzt wird.
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Schema.org ist ein gemeinsames Vokabular, mit dem sich Inhalte von Websites für Suchmaschinen einheitlich beschreiben lassen. Ins Leben gerufen haben es die großen Suchmaschinenbetreiber, weiterentwickelt wird es heute in einer offenen Community. Das Vokabular definiert Typen wie Organization, LocalBusiness, Product oder Article und legt fest, welche Eigenschaften zu jedem Typ gehören. Für Dienstleister empfiehlt sich als Einstieg die Auszeichnung von Firma, Standort und Ansprechpartnern als strukturierte Daten, wobei Google nur einen Teil der Typen für Rich Snippets nutzt.
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Schnittstelle
Software & SaaS
Eine Schnittstelle verbindet zwei Systeme so, dass sie Daten austauschen oder Funktionen des jeweils anderen nutzen können. Das reicht vom einfachen CSV-Import über eine API bis zur fertigen Integration, die ein Hersteller gleich mitliefert. Im Unternehmen entscheidet die Schnittstelle darüber, ob Informationen automatisch fließen oder ob Mitarbeiter sie von Hand übertragen und dabei einen Medienbruch erzeugen. Vor dem Bau sollte klar sein, welches System als Single Source of Truth für welche Daten gilt, sonst überschreiben sich Änderungen gegenseitig.
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Scrum ist ein Rahmenwerk der agilen Softwareentwicklung, bei dem ein Team in festen Zeitabschnitten arbeitet, den Sprints. Es kennt drei Verantwortlichkeiten, nämlich den Product Owner, der Anforderungen sammelt und ordnet, die Entwickler und den Scrum Master, der den Prozess begleitet und Hindernisse aus dem Weg räumt. Feste Termine wie Sprint Planning, Daily Scrum, Review und Retrospektive geben den Takt vor. Auftraggeber sehen so nach jedem Durchlauf ein Ergebnis und können Prioritäten anpassen. Ohne einen Product Owner, der Entscheidungen auch tatsächlich trifft, verliert das Verfahren schnell an Wirkung.
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Seitenarchitektur meint den Aufbau einer Website, also wie ihre Seiten hierarchisch geordnet und miteinander verbunden sind. Eine gute Architektur führt logisch von der Startseite über Kategorien zu den Detailseiten und spiegelt sich in Menü, URL-Struktur und Breadcrumbs. Besucher finden so schneller ans Ziel, und Suchmaschinen erkennen, welche Seiten zusammengehören und welche besonders wichtig sind. Plane die Struktur vor dem Design, am besten anhand echter Suchanfragen und Themencluster. Spätere Umbauten bedeuten neue URLs und damit Arbeit für das Redirect-Mapping.
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Self-Service-Portal
Vertrieb & Automatisierung
Ein Self-Service-Portal ist ein geschützter Onlinebereich, in dem Kunden Anliegen selbst erledigen, für die sie sonst anrufen oder schreiben müssten. Typisch sind das Herunterladen von Rechnungen, das Ändern von Stammdaten, die Verfolgung von Bestellungen oder das Melden eines Problems. Das entlastet Innendienst und Support, und Kunden bekommen Antworten auch außerhalb der Geschäftszeiten. Genutzt wird ein Portal allerdings nur, wenn es einfacher ist als der Anruf, deshalb zählen klare Nutzerführung und ein unkomplizierter Login mehr als eine lange Funktionsliste. Eng verwandt ist das Kundenportal, das oft auf derselben Technik beruht.
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SEO (Suchmaschinenoptimierung)
SEO
Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, umfasst alle Maßnahmen, mit denen eine Website in den unbezahlten Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen weiter oben erscheint. Sie setzt bei der Technik an, bei den Inhalten der einzelnen Seiten und beim Ruf der Website im übrigen Netz. Für B2B-Unternehmen zahlt sich das aus, weil Einkäufer und Entscheider neue Anbieter oft zuerst über eine Suche entdecken. Da sich die Wirkung über Monate aufbaut, gehört SEO als laufende Aufgabe in die Planung und sollte schon beim Bau einer Website mitgedacht werden.
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Ein SEO-Relaunch ist ein Website-Relaunch, bei dem von Anfang an mitgeplant wird, dass Rankings und Besucherzahlen den Umbau überstehen. Dazu gehört eine Bestandsaufnahme aller URLs mit Zugriffen, Backlinks und Positionen, aus der das Redirect-Mapping entsteht. Die neue Seite wird in einer geschützten Vorschauumgebung getestet und erst nach einer technischen Abnahme veröffentlicht. Direkt nach dem Start folgen Kontrollen von Weiterleitungen, Fehlerseiten, Sitemap und Indexierung. Schwankungen in den ersten Wochen sind normal, deutliche Einbrüche gehen dagegen häufig auf fehlende Weiterleitungen oder ein vergessenes Noindex zurück.
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SERP (Suchergebnisseite)
SEO
SERP steht für Search Engine Results Page und meint die Seite, die eine Suchmaschine nach einer Anfrage anzeigt. Neben den klassischen organischen Treffern finden sich dort Anzeigen, lokale Kartenergebnisse, Fragen anderer Nutzer, Bilder und immer häufiger KI-Übersichten. All diese Elemente konkurrieren um Aufmerksamkeit und Klicks. Auf dem Smartphone erscheint der erste organische Treffer dadurch manchmal erst nach längerem Scrollen, was die Klickrate selbst bei einem guten Ranking drückt.
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Server-Side Tracking
Daten & Analyse
Beim Server-Side Tracking schickt der Browser die Messdaten zuerst an einen eigenen Server, der sie filtern kann und erst dann an Analysedienste oder Werbeplattformen weitergibt. Im klassischen Verfahren sendet der Browser die Daten dagegen direkt an jeden einzelnen Dienst. Das Unternehmen behält so mehr Kontrolle darüber, welche Daten das Haus verlassen, und die Messung wird weniger anfällig für Werbeblocker. An den datenschutzrechtlichen Anforderungen, etwa einer Einwilligung, ändert die Technik für sich genommen nichts. Einrichtung und Betrieb sind aufwendiger als ein eingebundenes Skript und verursachen laufende Serverkosten.
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Serverless
Software & SaaS
Serverless beschreibt ein Betriebsmodell im Cloud-Computing, bei dem Entwickler nur noch einzelne Funktionen hochladen und der Anbieter sich um Server, Betriebssystem und Skalierung kümmert. Der Code startet erst, wenn eine Anfrage eintrifft, und abgerechnet wird nach tatsächlicher Ausführung. Server gibt es natürlich weiterhin, sie sind nur für das Team unsichtbar. Für Anwendungen mit stark schwankender Last ist das günstig und wartungsarm. Zu bedenken sind Laufzeitgrenzen, kurze Verzögerungen beim ersten Aufruf und eine stärkere Bindung an die Plattform des Anbieters.
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Ein Sichtbarkeitsindex ist eine Kennzahl von SEO-Tool-Anbietern wie Sistrix, die schätzt, wie präsent eine Domain in der organischen Google-Suche ist. Berechnet wird er aus den Rankings für einen festen Satz von Suchbegriffen, gewichtet nach Suchvolumen und Position. Da jedes Tool eigene Keyword-Sets und Formeln nutzt, lassen sich Werte verschiedener Anbieter nicht vergleichen. Der Index eignet sich, um Trends und Verluste nach Updates zu erkennen oder eine Wettbewerbsanalyse zu stützen. Bei Nischenanbietern im B2B bildet er die Realität oft schlecht ab, weil ihre speziellen Suchbegriffe im Datensatz des Tools fehlen.
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Single Sign-on (SSO)
Software & SaaS
Mit Single Sign-on melden sich Nutzer einmal bei einem zentralen Identitätsanbieter an und erhalten damit Zugang zu mehreren Anwendungen. Die Systeme tauschen dafür signierte Anmeldeinformationen über Standards wie SAML oder OpenID Connect aus, sodass die einzelne Anwendung das Passwort nie zu sehen bekommt. Mitarbeiter müssen sich weniger Passwörter merken, und die IT kann Zugänge an einer Stelle sperren. Wer eine Webanwendung für größere Firmenkunden anbietet, wird deshalb oft nach SSO gefragt. Weil ein Ausfall des Identitätsanbieters alle angeschlossenen Dienste blockiert, kommt es auf dessen Verfügbarkeit besonders an.
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Single Source of Truth
Vertrieb & Automatisierung
Single Source of Truth bezeichnet das Prinzip, jede Information an genau einer verbindlichen Stelle zu pflegen. Andere Systeme lesen diese Daten nur oder erhalten sie über eine Schnittstelle und führen keine eigenen Kopien. Fehlt dieses Prinzip, existieren schnell mehrere Kundenlisten mit unterschiedlichen Ständen, und niemand weiß, welche stimmt. Für Kundendaten ist die führende Quelle meist das CRM, für Rechnungen die Buchhaltungssoftware. Wichtig ist, diese Quelle je Datenart schriftlich festzulegen, bevor Systeme miteinander verbunden werden.
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Single-Page-Application (SPA)
Websites & Webentwicklung
Eine Single-Page-Application lädt beim ersten Aufruf ein einziges HTML-Dokument und tauscht danach nur noch Inhalte per JavaScript aus. Beim Wechsel zwischen Ansichten lädt der Browser die Seite nicht neu, wodurch sich die Bedienung so flüssig anfühlt wie bei einer Desktop-Software. Das Prinzip eignet sich gut für Anwendungen mit Login, etwa Dashboards oder Kundenportale, und wird häufig mit React umgesetzt. Bei öffentlichen Seiten, die gefunden werden sollen, ist Vorsicht geboten, weil Inhalte erst im Browser entstehen und die Indexierung dadurch leiden kann. Serverseitiges Rendern oder vorab erzeugte Seiten lösen dieses Problem.
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Skalierbarkeit
Software & SaaS
Skalierbarkeit beschreibt die Fähigkeit eines Systems, mit wachsender Last umzugehen, ohne langsamer zu werden oder auszufallen. Man unterscheidet vertikale Skalierung, bei der ein Server mehr Leistung bekommt, und horizontale Skalierung, bei der weitere Server hinzukommen. Ein wachsendes Unternehmen muss dann bei mehr Kunden oder Daten nicht gleich neu bauen. Der Engpass liegt dabei häufig in der Datenbank und seltener beim Webserver. Plattformen aus dem Cloud-Computing und serverlose Dienste nehmen einen Teil dieser Arbeit ab, ersetzen aber keine durchdachte Architektur.
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Als Snippet bezeichnet man die Darstellung einer Seite in den Suchergebnissen, bestehend aus Titel, URL und einem kurzen Beschreibungstext. Den Text zieht Google meist aus der Meta-Description oder direkt aus dem Seiteninhalt und passt ihn teils an die jeweilige Suchanfrage an. Auch den Titel schreibt Google gelegentlich um, wenn der hinterlegte zu lang oder wenig aussagekräftig ist. Weil das Snippet über den Klick entscheidet, lohnt sich Sorgfalt bei Titel und Beschreibung. Erweiterte Formen wie das Rich Snippet mit Sternen oder Preisen entstehen über strukturierte Daten.
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Social Proof
Strategie & Marketing
Social Proof beschreibt das psychologische Prinzip, dass Menschen sich bei Entscheidungen am Verhalten und Urteil anderer orientieren. Auf Websites zeigt es sich in Kundenstimmen, Fallstudien, Kundenlogos, Zertifikaten oder Bewertungen im Google-Unternehmensprofil. Im B2B senkt das die Unsicherheit, weil Entscheider sehen, dass vergleichbare Firmen gute Erfahrungen gemacht haben. Konkrete Belege mit Namen, Branche und Ergebnis wirken stärker als anonyme Lobeshymnen. Platziere Social Proof dort, wo Zweifel entstehen, also direkt neben einem Call to Action oder einem Formular.
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Spracherkennung wandelt gesprochene Sprache automatisch in geschriebenen Text um. Moderne Systeme arbeiten mit Machine Learning und erreichen bei klarer Aussprache und guter Tonqualität eine hohe Genauigkeit, wobei sich Fachbegriffe bei vielen Lösungen vorab hinterlegen lassen. Im Vertrieb und Service lassen sich Telefonate so mitschreiben, zusammenfassen und als Notiz im CRM ablegen, ohne dass jemand tippen muss. Vor dem Aufzeichnen oder Transkribieren von Gesprächen sollte rechtlich geklärt sein, welche Zustimmung nötig ist, denn neben dem Datenschutz für personenbezogene Daten stellt § 201 StGB unbefugte Aufnahmen nichtöffentlicher Gespräche unter Strafe.
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Ein Sprint ist ein fester Zeitraum von meist ein bis vier Wochen, in dem ein Team nach Scrum ein vorher vereinbartes Paket an Aufgaben umsetzt. Am Anfang steht die Planung, am Ende zeigt das Team im Review ein nutzbares Ergebnis und bespricht in der Retrospektive, was sich verbessern lässt. Während des Sprints bleibt das Ziel unverändert, damit das Team konzentriert arbeiten kann. Neue Wünsche landen deshalb in der Regel im Backlog und kommen erst im nächsten Sprint an die Reihe. Gut geschnittene User Stories helfen, den Umfang realistisch zu planen.
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Structured Query Language, kurz SQL, ist die Standardsprache, mit der man relationale Datenbanken abfragt und verändert. Mit Befehlen wie SELECT, INSERT, UPDATE und DELETE liest, ergänzt, ändert oder löscht man Datensätze, und mit JOIN verknüpft man Tabellen miteinander. Alle gängigen relationalen Systeme wie PostgreSQL, MySQL oder Microsoft SQL Server verstehen SQL, auch wenn sich die Dialekte im Detail unterscheiden. Für Auswertungen und das Reporting ist die Sprache deshalb sehr nützlich. Vorsicht gilt bei Änderungen direkt im Live-System, denn ein UPDATE ohne passende Bedingung trifft sofort alle Zeilen einer Tabelle.
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SSL-/TLS-Zertifikat
Websites & Webentwicklung
Ein SSL-/TLS-Zertifikat ist ein digitaler Nachweis, der bestätigt, dass ein Server zur aufgerufenen Domain gehört, und die verschlüsselte Verbindung per HTTPS ermöglicht. Ausgestellt wird es von einer Zertifizierungsstelle, und der Browser prüft es bei jedem Verbindungsaufbau. SSL hieß das veraltete Vorgängerprotokoll, heute übernimmt TLS die Verschlüsselung, doch im Alltag hat sich der alte Name gehalten. Viele Anbieter von Webhosting stellen kostenlose Zertifikate etwa von Let’s Encrypt bereit und erneuern sie automatisch. Läuft ein Zertifikat ab, zeigen Browser statt der Seite eine Warnung, die Besucher nur mit zusätzlichen Klicks oder gar nicht übergehen können.
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Stakeholder
Strategie & Marketing
Stakeholder sind alle Personen und Gruppen, die von einem Projekt betroffen sind oder Einfluss darauf haben. Gemeint sind Geschäftsführung, Fachabteilungen, spätere Nutzer, Kunden, Dienstleister und manchmal auch Betriebsrat oder Datenschutzbeauftragte. Wer sie früh einbindet, erfährt Anforderungen rechtzeitig und vermeidet Widerstand kurz vor dem Start. Oft genügt schon eine einfache Übersicht mit Rolle, Interesse und Einfluss jeder Gruppe. Bei Softwareprojekten sollten die wichtigsten Stakeholder an der Anforderungsanalyse und an der Abnahme beteiligt sein.
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Standardsoftware
Software & SaaS
Standardsoftware wird einmal entwickelt und an viele Kunden mit ähnlichen Anforderungen verkauft oder vermietet, etwa Buchhaltungsprogramme, Office-Pakete oder ein CRM. Sie ist schnell einsatzbereit, vergleichsweise günstig und wird vom Hersteller laufend weiterentwickelt. Im Gegenzug muss sich das Unternehmen an vorgegebene Abläufe anpassen oder das System aufwendig konfigurieren. Bei der Auswahl hilft eine klare Liste der eigenen Anforderungen, damit nicht der Funktionsumfang auf dem Prospekt den Ausschlag gibt. Reicht die Software an einzelnen Stellen nicht aus, lässt sie sich oft über eine Schnittstelle mit Individualsoftware ergänzen.
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Static Site Generator
Websites & Webentwicklung
Ein Static Site Generator erzeugt aus Vorlagen und Inhalten fertige HTML-Seiten, bevor die Website online geht. Die Inhalte liegen etwa als Markdown-Dateien vor oder kommen aus einem Headless CMS, und der Generator setzt daraus in einem Build-Schritt sämtliche Seiten zusammen. Heraus kommt eine statische Website, die schnell lädt und auf dem Server kaum Wartung braucht. Bekannte Vertreter sind Hugo, Jekyll, Eleventy und Astro. Jede inhaltliche Änderung löst dabei einen neuen Build und ein Deployment aus, was sich aber gut automatisieren lässt.
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Statische Website
Websites & Webentwicklung
Eine statische Website besteht aus fertigen HTML-Dateien, die der Server bei jedem Aufruf unverändert ausliefert. Es gibt keine Datenbank und keine Programmlogik, die eine Seite erst im Moment der Anfrage zusammensetzt. Dadurch laden solche Seiten sehr schnell, bieten Angreifern wenig Fläche und lassen sich günstig über ein CDN verteilen. Formulare oder eine Suche kommen bei Bedarf über JavaScript oder externe Dienste hinzu. Die Inhalte muss trotzdem niemand von Hand in HTML pflegen, weil ein Static Site Generator die Dateien nach jeder Änderung neu erzeugt.
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Strukturierte Daten beschreiben die Inhalte einer Seite in einem festen, maschinenlesbaren Format, damit Suchmaschinen sie eindeutig zuordnen können. Sie teilen Google zum Beispiel mit, dass eine Zahlenfolge eine Telefonnummer ist oder ein Absatz eine Veranstaltung mit Datum und Ort. Google empfiehlt dafür das Format JSON-LD mit dem Vokabular von Schema.org, und aus den Angaben können Rich Snippets entstehen. Prüfen lässt sich die Auszeichnung mit dem Test für Rich-Suchergebnisse, wobei die Angaben immer zum sichtbaren Inhalt passen müssen, sonst ignoriert Google sie oder wertet sie als Spam.
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Styleguide
Websites & Webentwicklung
Ein Styleguide legt in einem Dokument fest, wie ein Unternehmen nach außen auftritt. Er beschreibt etwa den Einsatz des Logos, Farbwerte, Schriften und Bildsprache, oft auch Regeln für Tonalität und Schreibweisen. Damit wird das Corporate Design im Alltag anwendbar, auch wenn Agenturen, Freelancer oder neue Mitarbeiter Material erstellen. Für Websites und Software geht ein Design-System einen Schritt weiter, weil es die Regeln in fertige Komponenten übersetzt. Wirksam ist ein Styleguide nur, wenn er leicht zu finden ist und Beispiele für richtige und falsche Anwendung zeigt.
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Die Suchintention beschreibt, was ein Mensch mit einem Suchbegriff eigentlich erreichen will. Üblich ist die Einteilung in informationsorientierte, navigationsorientierte, kommerzielle und transaktionale Suchen, je nachdem, ob jemand etwas verstehen, eine bestimmte Website finden, Anbieter vergleichen oder direkt kaufen möchte. Google zeigt für jede Absicht andere Formate, und an den aktuellen Treffern erkennt man schnell, welche Art von Inhalt erwartet wird. Wer auf eine Wissensfrage mit einer Verkaufsseite antwortet, rankt selten gut, und ein Ratgebertext bringt bei kaufbereiten Suchenden kaum Conversions.
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Suchmaschinenfreundliche URL
SEO
Eine suchmaschinenfreundliche URL ist eine kurze, lesbare Adresse, die schon vor dem Klick verrät, worum es auf der Seite geht. Sie besteht aus Wörtern statt Ziffernfolgen oder Parametern, nutzt Kleinbuchstaben und trennt Wörter mit Bindestrichen. Umlaute werden dabei meist umschrieben, aus ä wird zum Beispiel ae. Ein passendes Keyword im Pfad hilft beim Ranking nur geringfügig, wichtiger ist, dass Menschen dem Link vertrauen und der Pfad die Seitenarchitektur widerspiegelt. Bestehende Adressen solltest du nur mit gutem Grund ändern und dann immer per 301-Weiterleitung umleiten.
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Suchmaschinenwerbung (SEA)
Strategie & Marketing
Suchmaschinenwerbung, englisch Search Engine Advertising oder kurz SEA, umfasst bezahlte Anzeigen, die in den Ergebnissen einer Suchmaschine über oder unter den organischen Treffern erscheinen. Werbetreibende buchen Suchbegriffe und zahlen in der Regel pro Klick, der bekannteste Anbieter ist Google Ads. SEA bringt sofort Reichweite und eignet sich, um Angebote zu testen oder Lücken in der organischen Sichtbarkeit zu überbrücken. Sobald das Budget endet, verschwinden die Anzeigen allerdings wieder. Langfristig ergänzen sich SEA und SEO gut, weil Suchdaten aus Anzeigen auch die Keyword-Recherche verbessern.
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Suchvolumen gibt an, wie oft ein Begriff in einem bestimmten Zeitraum gesucht wird, meist als Durchschnitt pro Monat. Die Werte stammen aus dem Keyword-Planer von Google oder aus SEO-Tools und sind immer Schätzungen, häufig nur als Spanne. Für die Keyword-Recherche taugen sie trotzdem, um Themen zu sortieren und den Aufwand für eine Seite gegen den möglichen Nutzen abzuwägen. Im B2B-Marketing sollte ein kleines Volumen niemanden abschrecken, denn zehn Suchen von passenden Einkäufern im Monat können mehr Umsatz bringen als tausend Suchen von Privatleuten.
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